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2015

2015 kein Neujahrsempfang [3]

 

Im Rahmen der Veranstaltung "Mit Sicherheit informiert", welche im Dezember 2014 durch das MilKdo OÖ abgehalten wurde, informierte der Militärkommandant von OÖ - GenMjr Mag. Kurt RAFFETSEDER, dass 2015 kein Neujahrsempfang durchgeführt wird. Beim traditionellen Neujahrsempfang des MilKdo OÖ wurden seit Jahrzehnten die Spitzen der Politik, der öffentlichen Stellen und der heimischen Wirtschaft, des Bundheeres , aber auch das Militärpersonal eingeladen.

 

Entgegen den täglichen Presseberichten wurde der Neujahrsempfang nicht aus Gründen der Einsparung, sondern aus geänderten "Informationinteressen" nicht mehr abgehalten. Die Kommandanten und das gesamte Kaderpersonal wurden bereits im Dezembger 2014 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Mit Sicherheit informaiert" über Auswirkungen im Jahr 2015 informiert. Für weiterführende Infomation an Politik und Wirtschaft fehlten einfach neue Information.

 

 

 

 

EDV-Leersaal MilKdo OÖ geht in Betrieb [3]

 

Hörsching, 02.01.2015 - Der neu errichtete EDV-Leersaal im Kommandogebäude des Militärkommando Oberösterreich wurde im letzten Quartal 2014 durch Zusammenlegung mehrerer Räume der StbAbt1 und StbAbt6 realisiert. Nachdem schlussendlich die Innenarbeiten abgeschlossen werden und die Lehrsaaleinrichtung aufgestellt werden konnte, wurde der Lehrsaal in den offiziellen Betrieb entlassen.

 

 

 

FInsp STÖCKLÖCKER als IT-Trainer während eines Probelaufes

 

 

Oberst Roman Gollner, S6 des MilKdo OÖ konnte bereits im Januar 2015 die ersten Teilnehmer bei EDV-Kursen begrüssen. Der Leersaal steht allen Dienststellen aus OÖ zur Verfügung. Er verfügt über eine modernen Innenausstattung und hochwertige EDV-Ausstattung. Der EDV-Lehrsaal wurde für Prüfungen des ECDL zertifizeriet. Prüfer stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

 

 

 

 

Das Team der StbAbt6/MilKdo OÖ während eines Probelaufes

 

 

 

 

 

Pressekonferenz des MilKdt von Oberösterreich [3]

 

Hörsching, 09.01.2015 – Am Freitag lud der MilKdt von OÖ, GenMjr Mag. Kurt Raffetseder zu einer Pressekonferenz auf den Fliegerhorst VOGLER ein. Ziel der Konferenz war die Information der Presse über bevorstehende Veränderungen und Zukunftsaussichten. Während der Pressekonferenz übte der MilKdt von OÖ heftig Kritik an der Politik. 

 

 

MilKdt von OÖ informiert die Presse
Bild: Story ORF vom 9.1.2015 Online

 

 

Zitat ORF:

In der Vergangenheit habe man zwar viel über den Fortbestand der Militärmusik diskutiert, sich aber nicht um die Verringerung der Leistungsfähigkeit des Heer es um ein Drittel gekümmert, übte Militärkommandant Kurt Raffetseder heute heftige Kritik an der Politik. Das aktuelle Bundesheerpaket stünde in klarem Widerspruch zur österreichischen Sicherheitsstrategie: Seit 2008 verlor das Ressort durchschnittlich pro Jahr zehn Prozent, rechnete er vor.

 

Budgetknappheit und Ärztemangel würden dazu führen, dass ein Teil der Stellungspflichtigen ab Juni des Jahres in anderen Bundesländern auf ihre Tauglichkeit hin geprüft werden müssten, so Raffetseder.

 

 

Nicht mehr überall im Einsatz

 

Erst für 2020 seien im aktuellen Paket weitere Mittel in Höhe von 266 Millionen Euro zugesagt. Die Leistungsfähigkeit könne mit den vorhandenen Mitteln in ihrer Qualität aufrechterhalten werden nicht aber in ihrer Quantität. Für den Kommandanten der Luftunterstützung Brigardier Andreas Putz bedeutet das, dass man sowohl im militärischen Bereich als auch bei Katastrophenhilfe nicht mehr an allen „Fronten“ sein könne.

 

 

 

 

24-Stundenkampftag [3]

 

Hörsching, 29.01.2015 – Anlässlich des 24-Stunden-Kampftages der Stabskompanie des MilKdo OÖ lautete der Auftrag für die Pioniere: Errichten einer Alu-Grabenbrücke und eines Schnürsteges über den Bach am Fliegerhorst Vogler in Hörsching.

 

Der Pionierzug, gegliedert in zwei Gruppen, begann seine Arbeit mit der Vermessung. Dann wurden die Vorhaben Schritt für Schritt umgesetzt, unterbrochen nur von einer kurzen Schlafpause. Am 30.01.2015 um 0800 Uhr meldete der Zugskommandant Vizeleutnant Ellischberger die Fertigstellung.

 

 

 

Kameradschaft und Teamwork bringen Erfolg

Foto: Bundesheer/BIRSCHKUS

 

 

Vorgestaffelt, vom 20. bis 22. Jänner 2015, konnten die Baupioniere des Militärkommandos OÖ auf dem Schießplatz Ramsau/Molln ihre Sprengausbildung praktisch perfektionieren. Nach diesem "Gewöhnungs- und dem Belehrungssprengen" haben die oberösterreichischen Baupioniere diese Woche mit dem Brücken- und Stegebau herausfordernde militärische Aufgaben gelöst.

 

Beim Militärkommando Oberösterreich setzt man die Attraktivierung des Grundwehrdienstes konsequent um. Neben dem notwendigen Kasernenalltag sorgen Modultage und 24 Stunden-Kampftage für Abwechslung mit militärischen Inhalten. "Da bleibt mehr hängen als ein Erinnerungsfoto", so ein teilnehmender Rekrut.

 

 

 

Da bleibt mehr als ein Erinnerungsfoto

Foto: Bundesheer/BIRSCHKUS

 

 

 

 

Kasernenpflege im Zeichen des Sparpaketes [12]

 

Hörsching, 18.02.2015 - Heute wurde wieder ein Abschnitt der notwendigen Kasernenpflege durchgeführt. Im Auftrag des Militärkommandanten von OÖ wurde durch den Forsttrupp aus Stadl Paura mit dem Fällen der Birken entlang der Hauptstraße zwischen Brücke und Denkmalpark begonnen.

 

Bereits vorgestaffelt wurden die Eschen und Buchen im alten Mun-Lager geschlagen. Notwendig wurde dieser Schritt deshalb, da diese Bäume große Verschmutzungen verursachen. Aufgrund der Neuausrichtung des Heeres im Bereich des Personalstandes mit seinen ausufernden Personalkürzungen kam es zu dem Umstand, dass kein Personal mehr für die Kasernenpflege verfügbar ist. Auch die Anzahl der Rekruten wurde stark minimiert und die Verwendung derselben als Systemerhalten untersagt.

 

Die Auswirkungen des aufgezwungenen und falsch angewandten Sparpaketes wurde für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Fliegerhorst somit sichtbar. Verwundert kann man auch sein, dass dieses Holz nicht verarbeitet, sondern gehächselt wird. Die Entscheidung des MilKdt OÖ war eine logische Konsequenz auf die vorherrschenden Rahmenbedingungen.


 

 

 

 

 

Militärmusik ohne neue Leitung [3]

 

Hörsching, 01.03.2015 – Der langjährige Militärkapellmeister der Militärmusik OÖ, Major Mag. Dr. Harald Haselmayr, wurde von seiner Funktion als Militärkapellmeister auf eigenes Ansuchen entbunden und zum BMI versetzt. 

 

Haselmayr wurde im April 2006 mit der Leitung der Militärmusik Oberösterreich beauftragt und mit 01.01.2007 zum Militärkapellmeister der Militärmusik Oberösterreich bestellt.  Er leitet ab 01.03.2015 die Polizeimusik OÖ.

 

 

Mag. Dr. Harald Haselmayr

 

 

 

Soldaten üben für Katastropheneinsatz [3]

 

Hörsching, 12. März 2015  - "Diesel spart Schweiß" - unter dieser Devise von Militärkommandant GenMjr Mag. Kurt Raffetseder wurden in Hörsching 50 Berufssoldaten an Arbeitsmaschinen wie Kompaktladern und Frontmuldenkippern, so genannten Dumpern, ausgebildet. Die Erfahrung aus vergangenen Katastropheneinsätzen hat gezeigt, dass die Verwendung von Kleinbaggern und Dumpern die Effizienz der Helfer wesentlich steigert.

 

 

 

Ein Radlader kann hundert Schaufler ersetzen
Foto: BMLVS/Simader

 

 

Leistungsstarke Bauunternehmen wie die STRABAG, SWIETELSKY, HABAU und FELBERMAYR sowie die Raiffeisen Landesbank und die Uniqa Versicherung stellen dem MilKdo OÖ entsprechende Geräte im KatE zur Verfügung und sorgen für den nötigen Versicherungsschutz. Die Ausbildung dauerte drei Tage lang. Jeder Teilnehmer erhielt einen Schulungsnachweis, der ihn befähigt, die Fahrzeuge bei Einsätzen zu lenken.

 

 

 

 

Kommandantenbesprechung am FlH VOGLER [3]

 

Hörsching, 19.03.2015 – Vorgestaffelt für die österreichweite Kommandantentagung 2015 in HÖRCHING lud der Kdt der Streitkräfte,  GenLt Mag. Franz REISZNER, alle seine Kommandanten zu einer Vorbesprechung am FlH VOGLER ein. 

 

 

Der Kdt SK GenLtr Mag. Franz Reiszner
Foto: Bundesheer

 

Zweck dieser Besprechung  war die Abstimmung der Aussagen und Meldungen für die Kommandantentagung ebenso, wie die Information durch den Kdt SK über den aktuellen Bearbeitungsstand der ressourcenorientierten, mittelfristigen Planung zum ÖBH 2018.Die Besprechung wurde in der Cafeteria abgehalten.

 

 

 

 

 

 

Kommandantentagung am FlH VOGLER [3]

 

Hörsching, 20.03.2015 – Die gemäß Generalstab angeordnete Kommandantentagung 2015 wurde befehlsgemäß in Hörsching durchgeführt. Hauptziel war die Darstellung des aktuellen Planungsstandes und weitere Umsetzungmaßnahmen zum Strukturpaket 2018.

 

 

Genralstabschef Gen. Othmar Commenda
Foto: Bundesheer

 

Auf Grund der großen Teilnehmerzahl an hochrangigsten Offizieren und Beamten des BMLVS, wurden erhöhte Sicherheitsmaßnahmen notwendig. So waren die Zufahrten zur Cafeteria bereits am 19.03.2015 für den Verkehr gesperrt und die Zufahrt zum Fliegerhorst und am Besprechungsort wurde durch die Militärpolizei gesichert.

 

Parallel zur Besprechung führte Kdo LuU ein Betreuungsprogramm für die Kraftfahrer der angereisten Kommandanten durch. Dieses bestand aus einer Einweisung in die AB 212 bei der 1. lTHSSt/LuU und beim LuTUG. Interessant gestaltete sich der Besuch der Transportstaffel Herculs C-130. Die Vorarbeiten vor Ort, sowie die Betreuung der Teilnehmer wurde durch den Stab des MilKdo OÖ koordiniert und unter Abstützung auf die StbKp&DBetr/MilKdo OÖ umgesetzt. 

 

 

 

 

Unteroffizier aus Hörsching in Zentralafrika im Einsatz [3]

 

Wien, 23.03.2015 - Heute hat Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug und Generalstabschef General Mag. Othmar Commenda das erste österreichische Kontingent für die EU-Mission EUMAM in die Zentralafrikanische Republik verabschiedet. Zwei Offiziere und zwei Unteroffiziere des Bundesheeres wurden als Experten für den Aufbau des Sicherheitssektors in der Krisenregion verantwortlich sein.

 

 

Bundesminister Mag. Gerald Klug mit Vizeleutnant Robert Lang (MilKdo OÖ)

Fotoauszug: Bundesheer/Julia Weichselbaum

 

 

Eine der UO kommt aus Hörsching. Vizeleutnant Robert Lang ist Berufsunteroffizier beim Militärkommando Oberösterreich. Er blickt auf zahlreiche Erfahrungen im Ausland zurück: Er absolvierte zwei Einsätze am Golan, zwei im Libanon und einen im Tschad. Bei EUMAM wird er als Administrator im Hauptquartier tätig sein. Als ehem. Fremdenlegionär verfügt Vzlt Lang über ausgezeichnete Kenntnisse der Französischen Sprache. Die Mission ist auf 12 Monate befristet.

 

 

 

 

Oberösterreich fordert Hubschrauber zur Lawinenerkundung an [3]

 

Hörsching, 06.04.2015 - Die Landeswarnzentrale Oberösterreich hat heute das Bundesheer zur Assistenz angefordert. Die Besatzung der in Bereitschaft gehaltenen Agusta Bell 212 aus Hörsching wurde um die Mittagszeit alarmiert und begann mit den Flugvorbereitungen.

 

 

 

Agusta Bell 212 - Symbolbild

Foto: Bundesheer/David Kranewitter

 

 

Um 13:55 Uhr ist der Hubschrauber von Hörsching in Richtung Gemeindegebiet Weyer abgeflogen. Die Besatzung bestand aus zwei Piloten und einem Techniker. Am Landepunkt Unterlaussa wurde die Lawinenkommission aufgenommen. Bei dem Erkundungsflug waren auch Außenlandungen zur Beurteilung der Schneesituation geplant. Das Ergebnis des Erkundungsflugs diente der Festlegung der Lawinenstufe bzw. der Beurteilung von erforderlichen Maßnahmen, wie etwa die Sperre von Straßen.

 

 

 
 

 

Chef der Hubschrauber feiert seinen 5.000er [12, 71]

 

Hörsching, 16.04.2016 – Oberst Hannes Mittermair absolvierte heute seine 5.000ste Flugstunde. Ein stolzes Ergebnis für einen in Fleisch gewordenen Piloten. Um 0930 Uhr hieß es für die AB212 „ready for take off“. Erster Teil der Überprüfung 45 Minuten Instrumentenflug und als zweiter Teil dann ein ausgedehnter Flug über unser schönes Mühlviertel.

 

 

 

Oberst Hannes Mittrmair - der Jubilar

Foto: KdoLuU/GORUP

 

 

 

Die Überprüfung des Piloten wurde höchstpersönlich durch den Kommandanten Luftunterstützung, Brigadier Andras Putz, abgenommen. Um 1035 Uhr stand dann fest: „Alle Prüfungen mit Bravour gemeistert“. Für Hannes Mittermair eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Pünktlich um 1100 Uhr war es dann soweit – Der Brigadekommandant konnte zum vollendeten 5.000er gratulieren. Die gesamte Flugleitung wartete bereits am Fliegerhorst VOGLER auf die Rückkehr des Jubilars.

Wieder am Boden erwartete dem Jubilar eine Wasserfontäne zur Begrüßung, ein Glas Sekt und jede Menge an Glückwünschen. Wie die OÖN berichtete war dieser Flug einfach nur Gold, Echo, India, Lima (GEIL). Herzlichen Glückwunsch unserem Chef der österreichischen Hubschrauber, Herrn Oberst Hannes Mittermair.

 

 

 

     

 

Foto: KdoLuU/GORUP

 

 

 

 

Jägerbataillon OÖ rückt ein [3]

 

Hörsching, 20.04.2015 – Rund 400 Milizsoldaten des Jägerbataillon OÖ sind heute zur BWÜ eingerückt. Am Vormittag standen die Formierung, sowie das Ausfassen der Gerätschaften im Vordergrund. Dann begann bereits der Dienst in der Funktion. Das Jägerbataillon Oberösterreich setzt sich hauptsächlich aus Milizsoldaten zusammen, die sonst einem zivilen Beruf nachgehen und für Übungen oder Einsätze einberufen werden. Es hat seine Einsatzbereitschaft bereits im Juni 2013 beim Hochwassereinsatz in Oberösterreich unter Beweis gestellt.

 

 

 

 

OWm PILS aus Schärding - ein engagierter Unteroffizier des JgB OÖ
Foto: Bundesheer/Heinrich Birschkus

 

 

Als Übungsgebiete während der BWÜ dienen der Garnisonsübungsplatz Treffling bei Linz und der Schießplatz Ramsau/ Molln. Das Kommando hat seinen Gefechtsstand im Bereich ehem. Offizierskasino aufgeschlagen. Am Donnerstag wurde das Engagement des Bataillons durch den Besuch unseres BM Dr. Gerhard Klug ausgezeichnet, welcher die Truppe in Treffling besuchte. Vorausgehend wurde durch das Jägerbataillon ein 24-Stunden Kampftag durchgeführt. Die BWÜ konnte ohne Verletzungen am 24.04.2015 erfolgreich abgeschlossen werden.

 

 

 

 

BKdtb Obstlt Claus Helmhart ist stolz auf sein JgB OÖ
Foto: Bundesheer/Gerhard Simader

 

 

 

 

Parkplatzsanierung MilKdo OÖ [3]

 

Hörsching, 23.06.2015 - Völlig überraschend wurden heute alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den acting Kasernekommandant Obstlt KLIMENT aufgefordert bzw. ersucht, ihre Fahrzeuge so rasch wie möglich vom Parkplatz zu entfernen. Warum ? Der Parkplatz wird saniert bzw. instandgesetzt.

 

Durch den BauPiZg/StbKp&DBetr/MilKdo OÖ wurden die Randsteine entfernt und die Vorarbeiten geleistet. Übrigens waren die Bachseitig verlegten Randseine auch solche Steine wie sie beim Aufgang zum Soldatenheim Verwendung finden - allesamt mit einem Prägedatum von 1938. Die Asphaltierungsarbeiten werden durch eine Privatfirma durchgeführt und in 14 Tagen sollte die Sanierung abgeschlossen sein. Warum man diese Sanierung nicht planen konnte, ist leider unbekannt.


 

 

 

 

Krebskinder besuchen den Fliegerhorst Vogler [3]

 

Hörsching, 09.07.2015 - "Wow, so ein großer Flieger!", staunte eines der 25 Kinder über die C-130 "Hercules" des Bundesheeres. Die kleinen Besucher sind an Krebs erkrankt und kamen von der onkologischen Abteilung des Kinderspitals Linz zum Kinderflugtag auf den Flughafen Hörsching. Die Soldaten der Lufttransportstaffel haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die vom Schicksal schwer getroffenen Kids für einen Tag ihren Alltag vergessen konnten.

 

 

 

Die kleinen Gäste auf der Laderampe des Transportfliegers
Foto: Steiner Susanne

 

 

 

 

Renovierung der Gedenktafel ObLt Walter VOGLER [12]

 

Vom 11.09.2008 bis zur Verkehrsfreigabe am 26.09.2010 wurde die Umfahrung Neubau erbaut. Im Zuge dessen wurde unter anderem auch die Haupteinfahrt in den Fliegerhorst VOGLER NEU gestaltet. Im Zuge dieser Neugestaltung wurde die Gedenktafel an den Namensgeber des Fliegerhorstes, Oberleutnant Walter VOGLER, entfernt.

 

 

 

Bereit zur Nachbearbeitung der Gedenktafel

 

 

Leider wurde nach der Neueröffnung der Haupteinfahrt vergessen, eben diese Gedenktafel wieder anzubringen. Über sehr viele Interventionen seitens Vzlt DINIER wird die Tafel seit Juli 2015 von Vzlt KALCHGRUBER im Bereich des BauPiZg/MilKdo OÖ renoviert.

 

 

 

Der Arbeitsbereich beim BauPiZg

 

 

Die Tafel wurde im alten MunLager einfach am Boden, auf kleinen Holzleisten, gelagert und wurde durch die Wiese schon mehrfach überwuchert. Interventionen beim MilKdo OÖ, beim Kdo LuU blieben lange ungehört. Erst im Zuge der Denkmalerhebung im Jahr 2015, mit welchem Vzlt KALCHGRUBER betraut wurde, konnte endlich die Renovierung in Angriff genommen werden. Wie lange diese andauert ist nicht bekannt. Ebenso ist kein Termin für die Wiederanbringung beim Haupttor bekannt.

 

 

 

 

Am 02.09.2015 wurde die Renovierung durch GWD des BauPiZg abgeschlossen

 

 

 

 

 

Renovierung der Objekte 40 und 41 [12]

 

Im August 2015 wurde die Aussenseite der Objekte 40 und 41 renoviert. Die Ausbesserungs- und Fassadenarbeiten wurden durch eine private firma durchgeführt. Nach der Fertigstellung steht das Kommandogebäude des MilKdo OÖ wieder als repräsentativer Sitz eines Kommando zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Objekt 40 und 41 nach Fertigstellung

 

 

 

Ansicht Südseite

 

 

 

Entstehung des Asylzentrum Hörsching [12]

 

Über Weisung des BMLVS muss mit Ende August 2015 ein Teil des Fliegerhorstes VOGLER abgegeben werden, um ein Containerdorf für Flüchtlinge zu erbauen. Der Teil befindet sich im Einfahrtsbereich des Fliegerhorstes. Die Fläche wird mit Ende August 2015 aus der militärischen Nutzung entlassen und an das BMI übergeben.

 

 

 

 

Beginn der Bauarbeiten für das Flüchtlingsdorf

 

Laut Presseinformationen aus den Tageszeitungen wird das Bundesheer mit verschiedensten Aufgaben im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung herangezogen. Allerdings nicht als AssE, sondern als Hilfeleistung. Somit muss diese Leistung auch entsprechend abgegolten werden. Die Container werden auf sogenannten Streifenfundamenten aufgestellt werden.

 

 

 

Das abzugebende Areal - Übergabe an BMI

 

 

 

 

 

Eine hochkarätige Tradition geht zu Ende [12]

 

Hörsching / Wels, 27.08.2015 - Der letzte Auftritt der Militärmusik OÖ fand heute beim Burggartenkonzert in Wels statt. Mit großer Begeisterung und sehr emotional berührt zollten die Besucher den Musikern, unter der Leitung von Vzlt Josef Strasser, ihren Respekt. Mit dem Verklingen des „Großen Zapfenstreiches“ samt seinem finalen Paukenschlag, ging die langjährige Tradition der Militärmusik OÖ zu Ende.

 

 

 

Das letzte Konzert der Militärmusik OÖ - Kapellmeister Vizeleutnant Josef Strasser
Foto: BMLVS/Simader

 

 

Die Militärmusik OÖ wird mit 1. September 2015 aufgelöst und in das „Ensemble 4 der Österreichischen Militärmusik“  übergeleitet. Von den insgesamt 16 Musikunteroffizieren werden 6 in die neue Struktur übernommen. Die restlichen UO werden in anderen Funktionen dienen. 

 

 

 

 

 

 

Katastropheneinsatzlager in Hörsching [3]

 

Hörsching, 31. August 2015  - Das Militärkommando Oberösterreich hat für Anlassfälle wie Hochwasser, Sturm oder Schneedruck ein Katastropheneinsatzlager eingerichtet.

Ursprünglich im Bereich des Donaukraftwerks Ottensheim ausgelagert, wurde das umfangreiche Lager in den vergangenen Monaten nach Hörsching, in den Fliegerhorst Vogler, verlegt. Hunderte Schaufeln, Krampen, Straßenbesen und anderes Werkzeug sowie Schubkarren, Kettensägen, Aggregate und Nässeschutzbekleidung liegen dort zur Ausgabe bereit.

 

 

 

 

Hunderte Schubkarren stehen bereit

Foto: BMLVS/Simader

 

 

 

"Im Falle einer Katastrophe braucht es neben dem Einsatz von Maschinen auch zahlreiche helfende Hände. Wir wissen aus Erfahrung, was in den Einsatzorten gebraucht wird", so Vizeleutnant Josef Eder, verantwortlich für die Lagerhaltung. Als erfahrener Pionier weiß er: "Nur gewissenhaft gewartetes Gerät ist der Truppe von Nutzen. Die Äxte sind scharf, die Kettensägen geschliffen und geschmiert, Aggregate und Motoren betriebsbereit, Werkzeugsteile präzise eingepasst. Selbst der Luftdruck in den Schubkarrenreifen wird laufend überprüft.

 

 

 

Kettensägen sind sehr wartungsintensiv

Foto: BMLVS/Simader

 

 

Aus dem Einsatzlager können in kürzester Zeit hunderte Soldaten ausgestattet werden. So können sie, in Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften, der Bevölkerung rasch wirkungsvolle Hilfe leisten. Hauptaufgabe der Helfer ist, beschädigte oder zerstörte Infrastruktur wieder herzustellen.

 

 

 

Asylzentrum - Aufstellung der Container [12]

 

Hörsching, 01.09.2015 - Bei den sich unmittelbar neben der Haupteinfahrt zum Fliegerhorst  Vogler befindlichen Asylzentrum wurde mit den Aufbau der Container begonnen. Die vorgestaffelten Betonierungsarbeiten wurden in der Vorwoche bereits durchgeführt. Die Container wurden auf sogenannte Streifenfundamente aufgestellt.


 
 
 
 

 

Vorbereitungslehrgang zum 21. Generalstabslehrgang [71]

 

Hörsching, 04.09.2015 - Derzeit findet beim Kommando Luftunterstützung ein Vorbereitungslehrgang für das Auswahlverfahren zum 21. Generalstabslehrgang statt. Dabei werden die teilnehmenden Offiziere gezielt auf das selbständige Lösen taktischer Problemstellungen vorbereitet. 

 

 

 

 

Ein Blick in den Unterricht des Vorbereitsungskursen
Bild: Fanpage der LuU

 

 

Das dreistufige Auswahlverfahren wird im November 2015 mit der Vorprüfung gestartet. All jene Offiziere, welche alle drei Stufen bestehen, werden mit September 2016 die dreijährige Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Landesverteidigungsakademie in Wien beginnen.

 

 

 

 

 

Video der 2. Transporthubschrauberstaffel [71]

 

Die 2. lTHSSta/LuU hat am 09.09.2015 ein tolles Video auf Youtub veröffentlicht. Gezeigt wird die erfolgreiche Teamarbeit im Verband der Luftunterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

Einsatzzentrale beim Militärkommando OÖ aktiviert [12]

 

Hörsching, 15.09.2015 - Auf Grund der aktuellen Flüchtlingssituation wurde auf Befehl des MilKden von OÖ, GenMjr Mag. Kurt Raffetseder die Einsatzzentrale beim Militärkommando OÖ aktiviert. Insgesamt rund 640 Berufssoldaten der Kaderpräsenzeinheiten (KPE) des Bundesheeres verlegten heute in die Nähe der Österreichischen Staatsgrenze. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei werden sie unter anderem Transportaufgaben, Absicherungs- und Ordnungstätigkeiten übernehmen.

 

 

 

Ein Blick in die Einsatzzentrale des MilKdo OÖ
Foto: Bundesheer/Jakob Dinier

 

Die Koordinierung der militärischen Einsatzkräfte erfolgt über die Landespolizeidirektion und dem BM.I direkt mit dem Einsatzstab beim MilKdo OÖ. Alle in OÖ dislozierten Verbände und Einheiten sind in diesen Einsatz involviert. Der Einsatzstab ist rund um die Uhr einsatzbereit, um eingehende Anträge unverzüglich abarbeiten zu können.

 

 

 
Ein Blick in die Einsatzzentrale des MilKdo OÖ
Foto: Bundesheer/Jakob Dinier
 
 
 
 

 

 

Erste Flüchtlinge beziehen das Containerdorf Neubau/Hörsching [12]

 

Hörsching, 16.09.2015 - Das Containerdorf wurde Heute erstmals mit Flüchtlingen belegt. Zirka 60 Flüchtlinge aus Syrien wurden in dieser Notunterkunft ordnungsgemäß und menschenwürdig untergebracht. Die Betreuung wurde durch die Caritas Oberösterreich übernommen.

 

 

 

Ein Blick in die das Containerdorf Hörsching
Foto: Bundesheer/Jakob Dinier

 

 

 

Pressebilder (OÖ Nachrichter, Volker Weihbold und Bezirksrundschau OÖ)

 

 

 

 

 

 

 

Verteidigungsminister Klug besucht Assistenzsoldaten in Hörsching [3]

 

Hörsching, 16. September 2015 - In den frühen Morgenstunden sind rund 70 Kadersoldaten der Kaderpräsenzeinheit aus Straß in der Steiermark in Hörsching eingetroffen. Sie sollen im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes die Polizei in Oberösterreich bei ihrer Arbeit unterstützen. Verteidigungsminister Gerald Klug besuchte die Soldaten in Hörsching und machte sich selbst ein Bild vom Stand des Einsatzes. In der Leitzentrale des Militärkommandos informierte er sich über die Flüchtlingssituation in Oberösterreich.

 

 

 

Minister Mag. Gerhard Klug besucht die Einsatzsoldaten in Hörsching
Foto: Bundesheer/Simader Gerhard

 

 

"Die Unterstützung durch unsere Soldaten wird helfen, die Bewegungsströme der Flüchtlinge sicher und geordnet ablaufen zu lassen. Das Bundesheer leistet damit einen wichtigen Beitrag, um diese herausfordernde Situation professionell zu meistern", sagte der Minister bei der Begrüßung. Gleich nach den Gesprächen mit Minister Klug begann die Unterweisung der Soldaten durch Generalmajor Franz Gegenleitner von der Landespolizeidirektion in ihre Aufgaben, die sie im Auftrag der Polizei erfüllen werden. "Das Spektrum reicht von Ordnungsdiensten, Überwachung von Bahnhöfen bis zu Grenzkontrollen", sagte der Polizeigeneral und: "Ein höchstes Maß an Flexibilität werden sie brauchen."

 

 

 

 

 

 

KPE-Soldaten für Einsatz mit Polizei gut vorbereitet [3]

 

Hörsching, 18. September 2015 - Für Hauptmann Christian Tinnacher und die Soldaten der Kaderpräsenzkompanie des Jägerbataillons 17 ist die Ausbildung und Vorbereitung für den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz abgeschlossen. Sie trainierten in den vergangenen Tagen gemeinsam mit der Polizei.

 

 

 

Einweisung der Einsatzsoldaten durch die Polizei
Foto: Bundesheer/Mickla Anton

 

 

Aufgrund der derzeitigen Flüchtlingssituation richtete das Militärkommando Oberösterreich bereits vergangene Woche eine ständig besetzte Einsatzzentrale ein. Dort fließen alle Informationen zusammen, laufend wird ein aktuelles Lagebild erstellt und der Einsatz der Soldaten dokumentiert. "Das Militärkommando Oberösterreich hat sich in den letzten Jahren durch intensive Vorbereitung zum Einsatzkommando entwickelt und ist bestens auf sämtliche bevorstehenden Aufträge vorbereitet", so Oberst Johann Hehenberger, stellvertretender Militärkommandant. Weiteres wurde rund um die Uhr ein Verbindungsdienst zur Landespolizeidirektion Oberösterreich eingerichtet. Das Militärkommando Oberösterreich setzt, gemäß den Aufträgen der Landespolizeidirektion, Soldaten zur Unterstützung im humanitären Bereich und zur sicherheitspolizeilichen Assistenz für die Polizei ein.

 

 

 

 

 

 

Hörschinger Soldaten unterstützen in Notschlafstelle [3]

 

Hörsching – Linz, 24. September 2015 - "Schutz und Hilfe" - war nicht nur ein Spruch für 20 Grundwehrdiener der Stabskompanie des Militärkommandos Oberösterreich. Sie wurden vom Innenministerium zur Unterstützungsleistung in der Notschlafstelle im ehemaligen Linzer Postverteilungszentrum angefordert.

 

 

 

Unterstützungleistung durch die StbKp&DBetr/MilKdo OÖ
Foto: Bundesheer/Simader Gerhard

 

 

Dort halfen die Rekruten bei der Umverteilung und neuen Aufstellung von Feldbetten. Des Weiteren unterstützten sie beim Transport von gespendeten Hilfsgütern von der Tabakfabrik in das Verteilerzentrum. Doch es war Eile geboten: Für den späteren Nachmittag werden die nächsten 850 Flüchtlinge erwartet.

 

 

 

 

 

 

Soldaten errichten 600 Feldbetten [3]

 

Wels, 30. September 2015 - 15 Soldaten des Kommandos Luftunterstützung aus Hörsching waren im Messegelände in Wels zur Unterstützungsleistung eingesetzt. Ihr Auftrag lautete, die rund 600 Feldbetten aus einer Messehalle abzubauen und die Schlafstätten in einem anderen Hallenkomplex wieder aufzustellen. Diese Maßnahme war notwendig geworden, weil der betreffende Hallenbereich für den Messebetrieb gebraucht wurde.

 

 

 

Unterstützungleistung durch Soldaten des Kdo Luftunterstützung
Foto: Bundesheer/Simader Gerhard

 

 

"Hier sind Hände, die zupacken können gefragt", sagte Rekrut Alexander Gabriel aus Oepping bei Rohrbach im Mühlviertel. Der ausgelernte Schlosser und seine Kameraden der Führungsunterstützungskompanie sind Teil der eingesetzten Kräfte, die das Militärkommando Oberösterreich für Unterstützungsleistungen bereithält. Die bisherige Bilanz ist positiv. Alle Anforderungen konnten zu einhundert Prozent erfüllt werden.

 

 

 

Unterstützungleistung durch Soldaten des Kdo Luftunterstützung
Foto: Bundesheer/Simader Gerhard

 

 

 

 

 

 

Flugbetriebsübung der Eurofighter [3]

 

Hörsching, 14.10.2015 - Das Österreichische Bundesheer führte von 14. bis 18. Oktober 2013 eine Flugbetriebsübung in Linz/Hörsching durch. Dabei wurde der Betrieb von Eurofightern von einem Ausweichflughafen aus trainiert. Auch spezielle Belastungstests (Flug- bzw. Körperbelastungen für Piloten), die nicht im Simulator dargestellt werden können, waren Teil dieser Übung. Geflogen wurde - auch im Überschallbereich - im gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg.

 

 

 

Symbolfoto Eurofighter

Foto: Bundesheer/Langreiter

 

 

 

 

 

Allerseelenfeier Kdo Luftunterstützung[12, 71]

 

Hörsching, 02.11.2015 - Feierliche Kranzniederlegung beim Fliegerdenkmal des Kommando Luftunterstützung - Es ist ein kalter Allerseelenmorgen, leichte Nebelschwaden werden von den ersten Sonnenstrahlen durchbrochen. Eine fast erdrückende Stille ist es, die sich breit macht in einer Zeit von Hektik und Schnelllebigkeit als alle Anwesenden inne halten um ihren verunglückten Kameraden zu Gedenken. Brigadekommandant Brigadier Andreas Putz ergreift das Wort und betont einmal mehr die Wichtigkeit, verstorbenen Kameraden ein ehrendes Denkmal zu setzen und zu erhalten. Ergreifende und eindringliche Worte auch seitens der anwesenden militärischen Geistlichen - MilOPf Mag. Johannes Dopplinger und MilKurat Dipl. Ing. Mag. Johannes Rupertsberger, welche mit einem Segen das Gedenken beendeten.

 

  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup
  • Fotos: Horst Gorup

 

 

 

 

 

 

Lagezentrum seit 2 Monaten in Betrieb [3, 72]

 

Hörsching, 10.11.2015 - Seit 2 Monaten, genau seit dem 10. September, 7.30 Uhr  leistet das Militärkommando Oberösterreich Unterstützungsleistungen für das Bundesministerium für Inneres zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms. Rund 290 Soldaten stehen derzeit wegen der Flüchtlingskrise im Assistenzeinsatz, an die 80 - meist Grundwehrdiener - sind in der Betreuung tätig. Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich: Pioniere unterstützen den Aufbau von Behelfsquartieren, Soldaten unterstützen bei der Essensausgabe oder machen Transporte für die Polizei.

 

 

 

 

Ein Blick in das Lagezentrum des MilKdo OÖ
Bild: Facebook Bundesheer

 

 

Koordiniert wird dies vom Stab des Militärkommandos Oberösterreich im Lagezentrum in Hörsching. Die bisher angefallenen Kosten bezifferte MilKdt GenMjr Kurt Raffetseder mit rund 550.000 Euro. Drei der fünf Grenzübergänge zu Bayern, an denen Flüchtlinge abgefertigt werden, sind in Oberösterreich. Das Bundesland hat sich damit zum Hot-Spot entwickelt. Das Heer arbeitet unter der Federführung der Landespolizeidirektion, die Zusammenarbeit laufe "friktionsfrei. 

 

 

 

 

 

Nach 70 Jahren wieder eine "Schwalbe" in Hörsching [12]

 

Hörsching, 26.11.2015 – Vor 70 Jahren, im Jahre 1945, war das letzte Mal eine Messerschmitt 262 am Fliegerhorst für längere Zeit stationiert. Viele dieser Maschinen wurden am 3. und 4. Mai 1945 durch SS-Truppen aus Linz gesprengt. Seit nunmehr 3 Wochen befindet sich ein Nachbau (Codename: Tango-Tango) des einst stolzen Vogels wieder am Fliegerhorst. Diesmal allerdings zur Wartung und Prüfung der Triebwerke im Bereich der Fliegerwerft.

 

 

 

 

 

Ein Auszug aus der Geschichte „dieser“ ME-262 von Klaus Bittinger vom 10.07.201 –OÖN

 

Die Me 262 war der erste seriengefertigte Düsenjäger der Welt. Eine technische Revolution. Der „Sturmvogel“ flog im Dienste der deutschen Luftwaffe Ende des II. Weltkriegs. Am 18. Juli 1942 gelang der erste erfolgreiche Flug der Me 262 mit Strahltriebwerken. Zum Einsatz kamen Turbinen vom Typ Jumo 004 der Junkerswerke. Der Düsenantrieb verschaffte dem Jagdbomber zwar eine konkurrenzlose Höchstgeschwindigkeit von 870 km/h, war jedoch wenig standhaft und eigenwillig in der Bedienung.

 

Ursprünglich als reiner Jäger konzipiert und mit dem Namen „Schwalbe“ versehen, mussten die 262er auf Befehl Hitlers auch als Jagdbomber („Sturmvogel“) herhalten, obwohl sie dafür nicht geeignet war. Rohstoffengpässe und alliierte Bombenangriffe verzögerten den Bau des Flugzeugs, dem große Priorität von der NS-Führung zugeordnet wurde. Von den fast 1500 produzierten Me 262 stehen keine zwei Handvoll flugunfähig in Museen. Um das revolutionäre Kampfflugzeug, das über Jahrzehnte Flugzeugdesigns vorgab, war es still.

 

Der US-amerikanische Industrielle und Flug-Enthusiast Stephen L. Snyder hatte schon von Jugend an ein Faible für Messerschmitts Düsenflugzeuge. Als Präsident der Classic Fighter Industries legte er die Grundlagen für einen Wiederaufstieg der Schwalbe. In Zusammenarbeit mit der Texas Airplane Factory in Fort Worth und der Messerschmitt-Stiftung begann 1993 das „Me 262 Project“. Von der US Navy bekam das Team ein halbverrottetes Museumsexemplar einer Me 262. Es wurde zerlegt, renoviert und kopiert. Fünf Repliken sollten entstehen. Schlussendlich wurden es drei Maschinen.

 

Die erste Kopie, die „White-One“, stieg 2002 in den Himmel.. Die zweite Maschine namens Tango-Tango ging 2005 per Schiff über den Atlantik und per Lkw zur Messerschmitt-Stiftung in München. Geparkt ist die Maschine bei der Eurofighterschmiede EADS in Manching.

 

Bei den Repliken gab es Änderungen gegenüber dem Original. Mit Jumo-Turbinen zu fliegen, wäre viel zu gefährlich. Es kamen bewährte Turbinen von General Electric zum Einsatz, wie sie auch in den Saab 105 Ö anschieben. Auch das Fahrwerk der Neo-262er wurde verbessert (Scheiben- statt Trommelbremsen), insbesondere das heikle Bugfahrwerk, das in alten Tagen immer wieder zu Totalausfällen geführt hatte.

 

 

 

 

 

 

4. Hercules für Bundesheer gelandet [74]

 

Hörsching, 10. Dezember 2015 - Das Kommando Luftunterstützung übernahm am 10. Dezember eine Lockheed C-130K Mk.1 aus den Beständen der Royal Air Force. Die 1967 gebaute Maschine, die bis 2013 mit ihrem Kennzeichen XV295 ihren weltweiten Dienst für die königliche Luftwaffe Großbritanniens versah, wird jedoch nicht die drei aktiven Hercules des Bundesheer verstärken, sondern ihre weitere Verwendung als Schulungsflugzeug für Techniker sowie Ersatzteilspender für ihre Schwestermaschinen finden.

 

 

 

Mit Wasserfontänen wurde die "Charlie X-Ray" kurz nach 16 Uhr in Linz empfangen.
Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL

 

 

Somit war der Überstellungsflug von St. Athan in Wales nach Linz-Hörsching zugleich der aller letzte Flug dieser Maschine, die extra für diesen 3 ½ stündigen Flug die österreichische Militärkennung 8X-CZ erhielt. Stück für Stück soll die Hercules fachgerecht zerlegt werden, um wichtige Ersatzteile zum weiteren Betrieb der drei aktiven C-130 Hercules kostengünstig bei der Hand zu haben.

 

Seit ihrer Außerdienststellung vor 2 Jahren lagerte die Royal Air Force ihre verbliebenen C-130K Mk.1 im walisischen St. Athan ein, um sie vor Korrosion zu schützen. Dadurch konnten die Maschinen in einem guten Zustand gehalten werden, welcher für das Heranziehen als Ersatzteilspender wesentlich ist. Ein bereits geplanter Erwerb einer dieser Maschinen seitens des Bundesheers wurde zunächst zurückgestellt, nun aber vollzogen, da dieses Vorgehen in jedem Fall kostengünstiger ist, als benötigte Ersatzteile für die Hercules-Flotte einzeln am Weltmarkt besorgen zu müssen.

 

 

Alarmrotte trainiert Abfang [72]

 

Die Düsentrainerstaffel des Überwachungsgeschwaders nutzte den Flug für ein Abfangtraining: Die Piloten der Alarmrotte erhielten den Auftrag, die Maschine abzufangen und nach Linz-Hörsching zu eskortieren. Die beiden Jets der Alarmrotte wurden alarmiert und starteten um 15:55 Uhr in Linz-Hörsching, kurz bevor dieTransportmaschine in den österreichischen Luftraum einflog. Ein Radarleitoffizier führte die Jets an die englische C-130 "Hercules" heran. Das Ziel-Luftfahrzeug wurde gemäß internationalen Verfahren abgefangen und identifiziert. Wie auch bei tatsächlichen Luftraumverletzungen, wurden einige Luftaufnahmen zur Dokumentation des Überstellungsfluges gemacht.

 

 

"mission successful"

 

Wenig später landete die Formation sicher am Zielflugplatz in Linz-Hörsching. Die Piloten der Saab-105-Rotte beendeten ihren Auftrag und meldeten "mission successful". Die Soldaten der Luftraumüberwachung nutzen derartige Gelegenheiten zum Training der Piloten, um die Sicherheit der Bevölkerung und die Souveränität im österreichischen Luftraum zu wahren.

 

 

 

Vor der Landung in Hörsching wurde eine kleine Abfangübung mit Saab 105 der LRÜ durchgeführt
Foto: Friedrich Wiederstein/BMLVS

 

 

 

Die C130K Mk.1 8X-CZ ist mit einem Tankstutzen ausgestattet, wie er auch zunächst auf den drei aktiven Hercules
des Bundesheers zu finden war und im Zuge einer Wartung demontiert wurden.

Foto: Friedrich Wiederstein/BMLVS

 

 

 

Somit ist der weitere Betrieb der annähernd 50 Jahre alten Maschinen, die sich in einem tadellosen und äußerst flugtüchtigen Zustand befinden, gesichert. Mit der Aktiv-Flotte versorgt das Bundesheer nicht nur eigene Truppenkontingente, sondern steht ebenso für ein sehr breit gefächertes Leistungsspektrum im internationalen Einsatz. So reichen einzelne Flüge weit über die Grenzen Europas hinaus, etwa in die Region des Nordatlantiks, in den Nahen Osten, Nordafrika und die Sahelzone. Insiderinfos zu Folge ist der Betrieb über 2025 hinaus äußerst wahrscheinlich. Mit dem Erwerb der vierten Hercules als Ersatzteilspender ist ein weiterer wichtiger Schritt dafür getan worden.

  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
  • Foto: Jürgen Stiglmair / VFFL
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