Administration
 
2011

Neujahrsempfang des Bundesheeres in Oberösterreich [3]

 

Hörsching, 14.01.2011  - Zum 18. Neujahrsempfang des Bundesheeres lud das Militärkommando OÖ in das Offizierskasino am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Rund 200 Gäste aus Kirche, Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft folgten der Einladung. GenMjr Mag. Kurt Raffetseder begrüßte an der Spitze seiner Gäste in Vertretung des LH den Stellvertreter Landesrat Franz Hiesl, Diözesanbischof Ludwig Schwarz, zahlreiche Abgeordnete zum National- und Bundesrat sowie zum oberösterreichischen Landtag und viele Führungskräfte aus der Wirtschaft wie etwa Ludwig Scharinger von der Raiffeisenlandesbank.

 

 

Begrüßung durch Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder

 

 

Der Militärkommandant von OÖ fand in seiner Ansprache kritische Worte zur aktuellen Diskussion um die Wehrpflicht und um das Wehrbudget. Die Neujahrsgrüße des Bundesheeres überbrachte die Militärmusik Oberösterreich mit dem Rainer-, dem Hessen- und dem Kaiserjägermarsch. Traditionell schnitten der Militärkommandant, Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl und der Kommandant der 4.Panzergrenadierbrigade, Brigadier Prader, den Glücksbringer für 2011 an: ein Spanferkel.

 

 

Raffetseder, Hiesl und Prader schneiden das Spanferkel an

 

 

 

 

Heeres-Hubschrauber kehren aus dem Kosovo zurück [3]

 

Hörsching, 04.02.2011  - Nach über acht Jahren Einsatz im Rahmen der Mission "Hilfeleistung im Kosovo" kehrten die AB-212 des Bundesheeres am Freitag wieder nach Hörsching zurück. Neben den AB-212 waren auch die bewährten "Alouette" III sowie "Black Hawk"-Hubschrauber des Heeres auf dem Stützpunkt Toplicane im Kosovo gemeinsam mit deutschen und Schweizer Fliegern eingesetzt. Da sich die Sicherheitslage im Kosovo derzeit positiv entwickelt, konnten die militärischen Missionen entsprechend zurückgefahren werden.

 

 

Die Kommandanten vor einer der AB-212-Helikopter

 

 

Am Freitag empfingen daher die Soldaten des Kommandos Luftunterstützung in Anwesenheit von Streitkräftekommandant Generalleutnant Günter Höfler die heimkehrenden Besatzungen und ihre Maschinen in Hörsching. Luftunterstützungs-Kommandant Brigadier Putz bedankte sich bei den Heimkehrern für das gezeigte Engagement und betonte den Erfahrungsgewinn für Besatzungen und Führungspersonal in internationalen Einsätzen.

 

 

Als Erinnerungsgeschenke wurden Luftbilder des Stützpunkts Toplicane übergeben

 

 

Generalleutnant Höfler sprach den Soldaten - wie auch allen, die diesen langen, äußerst erfolgreichen Einsatz mit getragen haben - seine Anerkennung und seinen Dank aus. "Das Ansehen Österreichs und der ausgezeichnete Ruf seiner Soldaten im Ausland wird in hohem Maße von Ihnen geprägt", lobte der General Bodenpersonal, Piloten und Techniker

 

 

 

 

Formierungsübung: EU-"Battle Group" steht für Aufträge bereit [3]

 

04.02.2011 - Seit 1. Jänner beteiligt sich das Bundesheer an der EU-"Battle Group" 2011-1. Im ersten Halbjahr 2011 stehen 180 österreichische Soldaten für Einsätze bereit. Den Kern des Heeres-Kontingentes bildet eine "Pandur"-Jägerkompanie aus Straß in der Steiermark. Nun wurde im Zuge einer fünftägigen Formierungsübung die Bereitschaft der Soldaten überprüft.

 

 

Der splittergeschützte Fuhrpark der Profis steht am Flughafen bereit

 

 

Oberst Johannes Eisner vom Streitkräftführungskommando in Graz und Übungsleiter: "Ziel der Übung ist das Zusammenführen der Battle-Group-Soldaten und des erforderlichen Materials am Flughafen Hörsching. Wir wollen den Stand der Entsendebereitschaft überprüfen." Immerhin müssen die Soldaten innerhalb von fünf Tagen für etwaige Einsätze bereit stehen.

 

 

Der Kommandant der Streitkräfte inspiziert die Soldaten persönlich

 

 

Oberstleutnant Andreas Loschek, Kommandant der Österreicher in der "Battle Group": "Die Herausforderung dieser Formierungsübung war das Zusammenführen von Personal und Material von unterschiedlichsten Dienststellen aus ganz Österreich. Daher war sie für uns sehr wertvoll. Sie hat gezeigt, dass wir unsere Hausaufgaben gut gemacht haben." So konnte sich schließlich das Kontingent am 4. Februar am Fliegerhorst Vogler zur befohlenen Inspizierung in geschlossener Formation und in voller Ausrüstung präsentieren.

 

 

 

 

Strabag AG und Militärkommando OÖ sind Partner [3]

 

Linz, 11.03.2011  - Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde wurde heute eine offizielle Partnerschaft zwischen dem Militärkommando Oberösterreich und der Strabag AG Verkehrswegebau Oberösterreich und Salzburg begründet. Als Motivation für diesen Schritt betonte Direktionsleiter Alfred Zeiler das Interesse seines Betriebes an den Führungsstrukturen und Abläufen beim Militär.

 

 

Zeiler und Raffetseder unterzeichnen die Partnerschaftsurkunde

 

 

Die Stärken des jeweiligen Partners kennenzulernen und daraus Lehren für die eigene Organisation zu ziehen, sei ein Vorteil, den die Partner gleichermaßen nutzen könnten, sagte Militärkommandant GenMjr Mag. Kurt Raffetseder. In Vertretung von Verteidigungsminister Norbert Darabos gratulierte Generalleutnant Christian Segur-Cabanac zur insgesamt 158. Partnerschaft des Heeres und wies auf die Verankerung des Bundesheeres in der Gesellschaft hin, die gerade durch solch hochwertige Partnerschaften gefestigt und vertieft würden.

 

 

 

 

Sichere Heeresflieger geehrt [3]

 

Hörsching, 28.03.2011  - Mit einem kleinen Festakt in Hörsching feierten die Luftstreikräfte des Bundesheeres ihre unfallfreien Fliegereinheiten für das Jahr 2010. Generalleutnant Christian Segur-Cabanac überbrachte die Glückwünsche von Verteidigungsminister Norbert Darabos zu dieser erfreulichen Bilanz und bemerkte in seiner Ansprache: "Gegen Unfälle ist niemand gefeit, aber mit diesem starken Zeichen an Professionalität schließen die österreichischen Luftstreitkräfte zu Europas Besten auf."

 

 

GenLt Mag. Christian Segur-Cabanac mit den ausgezeichneten Kommandanten

 

 

 

 

Die EU - Mit Sicherheit im Gespräch beim Militärkommando Oberösterreich [3]

 

Hörsching, 31.03.2011  - Unter dem Motto "Die EU - Mit Sicherheit im Gespräch" steht eine Veranstaltungsreihe des Militärkommandos Oberösterreich, in der Experten vor Führungskräften in Oberösterreich referieren und sich der Diskussion stellen. Diesmal war der Leiter des Europa-Büros des Landes Oberösterreich, Dr. Hans M. Aigner, zu Gast.

 

 

Zu den aktuellen Themen des Vortrages zählten:

  • Die Grenzen der Erweiterung,

  • wie viele Kompetenzen braucht die EU?,

  • mit dem Euro durch die Krise,

  • die EU als "global player"

 

Zahlreiche Zuhörer wurden von Dr. Aigner bestens informiert

 


Der gelernte Jurist sprach auch Mängel und Schwächen des Staatenbundes offen an und versorgte Befürworter und Kritiker mit zahlreichen Hintergrundinformationen. Seine Ausführungen schloss Aigner mit einem aktuellen Wahlspruch der EU: "Stabilität exportieren und Globalisierung gestalten."

 

 

 

 

 

International Plastic Modellers Society (IPMS) Austria besucht Fliegerhorst [12]

 

Hörsching, 09.04.2011 - Am 09.04.2011 trafen sich die steirischen Mitglieder der IPMS-Austria um am Fliegerhorst Hörsching der C-130 Hercules einen Besuch abzustatten. OStWm Thomas Wittek wies in einer erstklassigen Führung mit allem Drum und Dran auf dieses Flugzeug ein. Die Besucher durften nach Herzenslust unter jedes Blech und hinter jede Schraube blicken. Wieder einmal hat unser Heer einen positiven Beitrag zur Meinungsbildung in der Bevölkerung geleistet.

 

 

Die Besucher der IPMS

 

 

 

 

 

Girls' Day und Info-Schau am Fliegerhorst Vogler [3]

 

Fliegerhorst Vogler, 28.04.2011  - Rund 600 Besucher, darunter zahlreiche Mädchen und junge Frauen, nutzten am Donnerstag die Gelegenheit, sich beim Girls' Day und einer Info-Schau am Fliegerhorst Vogler ausführlich über das Bundesheer zu informieren. Die 4. Panzergrenadierbrigade präsentierte dabei neben einer Panzerhaubitze M-109, einem Schützenpanzer "Ulan", dem Kampfpanzer "Leopard" A24, Bergepanzern sowie modernstem ABC-Abwehrgerät auch verschiedenste Infanteriewaffen.

 

 

 

Ein Publikumsmagnet - Black Hawk

 

 

An Fluggeräten konnte von den Besuchern eine C-130 "Hercules"-Transportmaschine, Transport- und Verbindungshubschrauber sowie eine Trainermaschine des Saab 105-Ö Düsenflugzeuges besichtigt werden. Besonderer Höhepunkt des Tages war eine Kunstflugvorführung einer Saab 105-Ö-Maschine. Als besonderen Gast an diesem Tag begrüßte Major Gerhard Oberreiter Herrn Alexandre Dangreville aus Ried im Innkreis mit seinen Eltern. Alexandre Dangreville wurde im Jänner irrtümlich - obwohl er Rollstuhlfahrer ist - eine Aufforderung zur Stellung zugestellt. Als kleine Entschädigung für die dadurch entstandene Aufregung lud das Militärkommando Oberösterreich Alexandre Dangreville, der ein großer Heeresfan ist, zum Informationstag nach Hörsching ein.

 

 

Eine Heeresfan im Rollstuhl - Alexander Dangreville

 

 

 

 

 

Kirchentag am Fliegerhorst Vogler [3]

 

Hörsching, 05.05.2011  - Alle zwei Jahre veranstaltet der Bundesheerpartner Raiffeisenlandesbank Oberösterreich den "Kirchentag". An diesem Tag werden Vertreter der christlichen Kirchen und der Ordensspitäler zu einem Gedankenaustausch eingeladen.

 

 

Die Besucher vor der C-130 Herkules

 

Die rund fünfzig Teilnehmer besichtigten den Fliegerhorst Vogler und wurden von Brigadier Andreas Putz in die Aufgaben der Luftunterstützung eingewiesen. Höhepunkt war die Besichtigung des Transportflugzeuges C-130 "Hercules" sowie eines Transporthubschraubers AB 212.

 

Patch der Lufttransportstaffel C-130

 

 

 

 

Auf den Spuren der Vergangenheit in Oberösterreich [3]

 

Hörsching, 08.05.2011 - Fast auf den Tag genau vor 66 Jahren besetzten Soldaten der 71. US-Division die Kaserne und den Flugplatz in Hörsching, der in den Jahren 1945-1955 den Namen "Camp McCauley" trug. Nun besuchten Veteranen von damals bei einer Studien- und Gedenkreise mit ihren Angehörigen die seinerzeitigen Kampfstätten in Oberösterreich. Begleitet und geführt wurden die Veteranen dabei von der Historikerin Anna Rosmus.

 

Einfahrt in den Fliegerhorst wie vor 66 Jahren mit Originalfahrzeugen

 

 

Zu Beginn des Besuches wurde in den ehemaligen Konzentrationslagern Gunskirchen und Mauthausen sowie im Gefangenenlager Ansfelden-Haid gemeinsam mit Politikern, Behörden und der Bevölkerung den damaligen Opfern gedacht. Anschließend besuchte die Reisegruppe den Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Brigadier i.R. Stanley Reinhardt jun., emeritierter Dekan der US-Militärakademie Westpoint und Sohn des Kommandeurs der 65. US-Division, Stanley E. Reinhardt, fuhr dabei in einem offenen Jeep, Baujahr 1943, durch das Kasernentor.

 

 

Oberst Barthou, US-Brigadier Reinhardt und Brigadier Dr. Kaser

 

 

Das Militärkommando hatte den Kasernen-Besuch vorbereitet, Brigadier Dr. Hans Kaser und Oberst i.R. Alexander Barthou übernahmen die fachkundige Führung durch den Fliegerhorst. Höhepunkt des Kasernen-Besuchs war die Kranzniederlegung und das Totengedenken am Denkmal für den US-Piloten Captain John James Hayes, der 1954 während eines Erkundungsfluges anlässlich der Hochwasserlage in Oberösterreich tödlich verunglückte. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von einem Trompeter der Militärmusik Oberösterreich

 

 

Beim Denkmal von Captain J. J. Hayes: US-Sergeant "Mickey Dorsey", Mitte

 

 

 

Kurzvideo über Gedenkfeier für Capt. Hayer

 

 

 

 

 

Oberösterreichische Tiger über Frankreich [34]

 

Hörsching, 09.05.2011 - Vom 09. – 20.05.2011  hat die Düsentrainerstaffel des Überwachungsgeschwaders (DüTrainSta/ÜbwGschw) mit Erfolg an der größten europäischen Luftstreitkräfteübung „Nato Tiger Meet 2011“ in CAMBRAI/FRANKREICH teilgenommen. Generelles Ziel für uns war die Überprüfung und Verbesserung der eigenen Flugverfahren, sowie die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Hohe Landesauszeichnung für Oberst Alexander Barthou [3]

 

Linz, 23.05.2011  - Der langjährige Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Militärkommando Oberösterreich Oberst Alexander Barthou erhielt aus den Händen des Landeshauptmannes Dr. Josef Pühringer das Silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.

 

Landeshauptmann Dr. Pühringer würdigte die Leistungen Barthous für die militärische Landesverteidigung in Oberösterreich sowie sein ehrenamtliches Engagement für das Schwarze Kreuz als Kurator, für Yad Vashem und das Projekt "Stolpersteine" in seiner Heimatstadt Wels. "Oberst Barthou hat weit über 200 Angelobungen organisiert, ich war bei mindestens 150 dabei!" schmunzelte der Landeshauptmann.

 

Oberst Barthou mit LH Dr. Pühringer und Gattin Barbara

 

 

Oberst Barthou bedankte sich im Namen der Geehrten beim Landeshauptmann für die Auszeichnungen: "Vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen für Tapferkeit vor dem Feind ausgezeichnet, heute wurden wir für kulturelle, wirtschaftliche oder ehrenamtliche Tätigkeit für das Land geehrt. Wahrscheinlich währen die Auswirkungen dieser Tätigkeit länger und nachhaltiger!"

 

 

 

 

Heeres-Experte hielt Vortrag zum Unfall in Fukushima [3]

 

Hörsching, 07.05.2011  - Als Teil der Vortragsreihe "Mit Sicherheit im Gespräch" lud das Militärkommando Oberösterreich am Dienstagabend zu einem Vortrag zum Thema "Fukushima - GAU und seine Folgen". Vor dem Referat im Hörschinger Offizierskasino konnten die Gäste außerdem zwei AC-Aufklärungsfahrzeuge "Dingo" 2 besichtigen. Dessen Besatzungen können mit den eingebauten Messgeräten nahezu alle chemischen Verbindungen aufspüren, ohne ihre Fahrzeuge dabei zu verlassen.

 

Oberstleutnant Otto Strele, ABC-Abwehrexperte des Bundesheeres, beleuchtete in seinem Vortrag die Bauart und den Unfall im Atomkraftwerk Fukushima 1. Er erläuterte die Wirkung ionisierender Strahlung auf den Menschen, verglich die beiden Unfälle in Tschernobyl und Fukushima sowie die Auswirkungen einer derartigen Katastrophe an der österreichischen Grenze.

 

 

Strele: "Österreich verfügt seit 30 Jahren als einer der ersten Staaten Europas über ein flächendeckendes Strahlenfrühwarnsystem, das Strahlung über 335 Stationen automatisiert misst. Der Reaktorunfall in Tschernobyl wurde frühzeitig erkannt, und es konnte die Bevölkerung rechtzeitig informiert und gewarnt werden. Zwischenstaatliche Abkommen ermöglichen heute einen Austausch mit vergleichbaren Messnetzen der Nachbarstaaten."

 

Interessierte aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens kamen zum Vortrag

 

 

Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie von Behörden und Einsatzorganisationen bewiesen das Interesse an fachkundigen Informationen über die Atomkraft und die Auswirkungen eines Nuklear-Unfalls auf das staatliche Krisenmanagement. Aufgrund der großen Resonanz setzt das Militärkommando OÖ die Vortragsreihe "Mit Sicherheit im Gespräch" im Oktober zu einem aktuellen Thema fort.

 

 

 

Bundespräsident Fischer in Hörsching [3]

 

Hörsching, 15.06.2011  - Bundespräsident Heinz Fischer besuchte am Mittwoch Soldaten des Jägerbataillons 25 bei der Luftlandeübung "Safe Return 11" am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Bei der Übung "Safe Return 2011" trainierten die Soldaten des Jägerbataillons 25, des Jagdkommandos und Piloten des Kommandos Luftunterstützung die Evakuierung österreichischer Staatsbürger aus einem Krisengebiet. 

 

 

Oberst Kraßnitzer, JgB25 begrüßt den Bundespräsidenten in Hörsching

 

 

Höhepunkt des Besuchs war im Anschluss ein gemeinsamer Flug Heinz Fischers mit den Fallschirmspringern des Jägerbataillons 25 und des Jagdkommandos in einer C-130 "Hercules"-Transportmaschine von Hörsching nach Langenlebarn. Über Langenlebarn konnte der Bundespräsident hautnah das Absetzen der Fallschirmspringer aus der "Hercules" erleben: "Beeindruckt war ich vor allem von den Soldaten, die mit mir gemeinsam in einer 'Hercules'-Transportmaschine geflogen sind und anschließend mit dem Fallschirm absprangen", so Heinz Fischer am Ende seines Truppenbesuches.

 

 

 

 

 

Flieger aus Hörsching bei der Airpower 2011 [34]

 

Hörsching, 01.07.2011 - Eine der größten Flugshows Europas – die Airpower 2011 - mit knapp 300.000 Besuchern wurde tatkräftig aus Hörsching unterstützt. Der Transporter Hercules C-130 der Transportstaffel des Kdo LuU und die Tigerstaffel waren selbstverständlich wieder stark vertreten! Einerseits fliegerisch mit 2 tollen Vorführungen, einem Solo-Display mit  dem neuen Tiger und einem Viererverband, andererseits aber natürlich auch auf der ‘static-line’ mit dem 2. Tiger, einem Shop und einem neuen Tigerzelt. Allseits bestaunt wurde die Hercules C-130.

 

 

Viel bestaunt - die Hercules C130

 

 

 

 

Verleihung der Crew Challenge Trophy  bei der Riat 2011 in Fairford [GB) [34]

 

Hörsching, 16.07.2011 - Die letzte Station der diesjährigen Airshowsaison führte die Tigerstaffel nach Großbritannien zur legendären RIAT! In diesem Jahr feierte das Royal International Air Tattoo sein 40-jähriges Bestehen. Als Nebenveranstaltung wurde auch ein „Tiger Fly-in“ anlässlich des 50-Jahr Jubiläums der NTA veranstaltet. Als Höhepunkte wurden die Sieger der unterschiedlichsten Trophies geehrt. Die Tigerstaffel wurde mit der Verleihung der Crew Challenge Trophy im Zuge des Gala-Dinners geehrt.

 

 

Verleihung der Crew Challenge Trophy im Zuge des Gala-Dinners

 

 

 

 

 

 

Hörsching - Coolste Gemeinde Österreichs [3]

 

Hörsching, 31.08.2011 - Am 31. August war Hörsching Teilnehmer beim KRONEHIT Gemeindeduell. Um die Aufgabe zu bestehen, wurden insgesamt 364 Kartons (Maße 118 x 78 cm) beidseitig mit knapp 150 kg Farbe bemalt. Das gesamte Bild ergab somit eine Größe von 30,68 x 10,92 Metern.

Nachdem die Aufgabe in der Früh von Kronehit-Moderatorin Dani Linzer an den Hörschinger Bürgermeister Gunter Kastler übergeben wurde, machten sich sofort eifrige Helfer ans Werk, um die Kartons, Farben, Pinsel und sonstiges Mal-Equipment zu besorgen. Im Kultur- und Sportzentrum wurde der Boden im Eiltempo abgeklebt. Zeitgleich wurden Pläne erstellt, um die Bilder auf die riesigen Kartons zu bringen. Mittels Beamer wurden die Umrisse auf die Kartons aufgetragen – 150 eifrige Künstler malten diese beherzt von beiden Seiten an. Um das Bild später richtig zusammensetzen zu können, wandten die Hörschingerinnen und Hörschinger das Kartensystem an und markierten jeden Karton von A1, A2, A3 bis zu X12. Das Bild setzte sich aus 24 Spalten und 12 Reihen zusammen – darüber hinaus gab es einen zusätzlichen Rahmen aus 76 Kartons, die einfarbig schwarz und weiß bemalt wurden.

 

Gegen Mittag wanderten die Teilnehmer/-innen Richtung Kaserne zu einem Grundstück, auf dem sich die alte Wetterwarte befindet, das Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder spontan zur Verfügung stellte. Dort wurde am Vormittag ein Raster mit Bodenmarkierungen abgesteckt, damit jede der 364 benötigten Personen den idealen Platz finden konnte. Mit Getränken und einer Jause bestens versorgt, startete man um 12.30 Uhr die erste Zählaktion, bei der noch 5 Akteure fehlten. 15 Minuten später konnte das Feld jedoch leicht gefüllt werden und die ersten Übungen mit den Kartons fanden statt. Das riesige Kartonbild zeigte auf einer Seite das Bundesheer-Logo, das Hörsching-Wappen und das Flughafen-Logo. Beim Kommando „Wenden“ wurden die Kartons gedreht und es entstand das KRONEHIT Logo mit dem Hörsching-Wappen und dem Schriftzug „Gemeindeduell 2011“.

 

 

Drei Partner vereint von der Luft aus gesehen

 

 

Ein Militärhubschrauber und ein Flugzeug des Vereins fly Linz machten Luftaufnahmen. Nach deren Landung wurde es jedoch spannend, fehlte doch das wichtigste Foto: Die Seite mit dem KRONEHIT-Logo wurde nicht einwandfrei fotografiert, weshalb kurzerhand die FF Traun gebeten wurde, ihre Drehleiter zur Verfügung zu stellen. Aus knapp 30 Metern Höhe entstanden dann tolle Fotos und es hieß gegen halb fünf Uhr: „Hörsching, ihr habt die Aufgabe so was von bestanden.“ Zufrieden, müde und stolz wurde der gemeinschaftliche Erfolg gefeiert!

Die Marktgemeinde Hörsching bedankte sich besonders beim Bundesheer für die große personelle Unterstützung mit etwa 50 Soldaten, der Möglichkeit, das Grundstück zu nutzen, die Bereitschaft, sich um die Essens- und Getränkeausgabe zu kümmern und bei der Militärmusik für ihr „kleines“ Konzert! 

 

 

 

 

Nachwuchs für das Bundesheer [3]

 

Hörsching, 02.09.2011  - Mit einem dreitägigen Intensivprogramm beim Militärkommando Oberösterreich wurden 29 Einjährig-Freiwillige auf ihre Tätigkeit in der Miliz des Österreichischen Bundesheeres vorbereitet. Die jungen Soldaten gehören in Zukunft dem Militärkommando OÖ, dem Jägerbataillon OÖ und der Pionierkompanie OÖ an.

 

 

Oberst Kainzbauer, BKdt Jägerbataillons OÖ, begrüßt die neuen Soldaten

 

 

 

 

Das Jägerbataillon Oberösterreich übt [3]

 

Hörsching, 21.10.2011  - Von 17. bis 21. Oktober rückten 487 Milizsoldaten des Jägerbataillons Oberösterreich zu einer Übung ein. Am Trainingsplan stand unter anderem das Scharfschießen einer gesamten Kompanie mit all ihren Waffen.

 

Auf besonderes Interesse unter den Soldaten stieß das Schießen mit der Panzerabwehrlenkwaffe "PAL 2000": Pro Durchgang kamen dabei vier Lenkwaffen zum Einsatz. "In der Handhabung ist kein Unterschied zu den Profis festzustellen", beurteilten die Waffeninstruktoren anhand der Trefferergebnisse den Leistungsstand der Miliz-Teams.

 

 

Das koordinierte Abfeuern der unterschiedlichen Waffen des Bataillons forderte die volle Konzentration der Übungsteilnehmer. Unterstützt wurden die Truppe dabei von Zeit- und Berufssoldaten aus Ried. Der gesamte Ablauf des Scharfschießens wurde zudem einer strengen Evaluierung durch das Militärkommando Oberösterreich unterzogen.

 

 

Fahnenbandübergabe im Feld

 

Als besondere Anerkennung übergab der Traditionspartner Helvetia dem Jägerbataillon OÖ ein Fahnenband zum Feldzeichen. Die Übergabe erfolgte - ganz zur Übung passend - direkt im Feld: in einer kurzen Gefechtspause auf der Schießbahn.

 

Bernhard Baumgartner, Peter Krauss - Helvetia, BKdt Oberst Kainzbauer

mit dem neuen Fahnenband

 

 

 

 

Militärkommando OÖ übt mit zivilen Firmen [3]

 

Hörsching, 18.11.2011  - 48 Offiziere und Unteroffiziere des Militärkommandos übten  gemeinsam mit dem "Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich" den Ernstfall. Im Übungsverlauf mussten die Führungskräfte auf einsetzendes Tauwetter mit Starkregen und folgenden Überflutungen reagieren.

 

 

Zivile Baumaschinen im Einsatz

 

 

Wie erhalte ich ein klares Lagebild? Welche Mittel und Kräfte sind wann und wo einzusetzen? Sind Führungsstrukturen und Kommunikation mit neuen Medien der Situation angepasst? Ist die Durchhaltefähigkeit auch über mehrere Tage gegeben? Solche und ähnliche Fragen wurden bei der Stabsübung einem Stresstest unterzogen.

 

Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich

Auch die STRABAG, HABAU, SWIETELSKY und UNIQUA beteiligten sich an der Übung. Ihre Aufgabe waren die Bereitstellung von Baggern, Schubraupen und Transportmitteln sowie die Versicherung des eingesetzten zivilen Personals und Gerätes. "Ich bin mit dem Übungserfolg zufrieden. Auch die Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern läuft problemlos", zog der Übungsleiter, Militärkommandant Mag. Kurt Raffetseder, zufrieden Bilanz.

 

 

 

 

C-130 am Weg nach Pristina [3]

 

Am 30.11.2011 um 1000 Uhr ist die erste von zwei C-130 Hercules von Hörsching nach Pristina (Kosovo) gestartet. Die Transportmaschinen werden sieben der elf verletzten österreichischen KFOR-Soldaten zurückbringen. Die Ankunft der ersten Bundesheermaschine aus dem Kosovo wird um 13:45 Uhr am Militärflughafen Hörsching erwartet. Die zweite C-130 Hercules wird um etwa 17:15 Uhr in Hörsching landen.

 

 

C-130 Herkules beim Abflug Richtung Kosovo

 

Das Medevac-Modul für C-130 

 

 

 

 

Verletzte KFOR-Soldaten zurück in Österreich [3]

 

Hörsching, 30.11.2011 - Die 7 österreichische KFOR-Soldaten, die am Montag bei Unruhen im Kosovo verletzten wurden, sind nach Österreich zurückgekehrt. Am Nachmittag flogen zwei C-130 "Hercules"-Transporter des Bundesheeres die Patienten nach Hörsching, von wo sie zur weiteren Behandlung in umliegende Spitäler überstellt wurden.

 

Patientenübergabe Lufttransport C130 - Feldambulanz 

 

 

Während des Fluges wurden die verletzten Soldaten von einem Ärzteteam rund um Majorarzt Dr. Gerald Pöschl betreut. Nach der Landung wurden sie von Mitarbeitern der Feldambulanz Hörsching oder vom Roten Kreuz übernommen. Die restlichen vier der elf Verwundeten bleiben vorerst im Kosovo. Ihre Verletzungen seien leicht bis mittelschwer, erklärte Hauptmann Dr. Jakob Sobczak, Fliegerarzt beim Kommando Luftunterstützung des Bundesheeres.

 

 

 

 

Militärmusiker spielten für Invalide [3]

 

Hörsching, 22.12.2011  - 6.500 Euro gingen am Donnerstag als Spende der Militärmusik Oberösterreich an den Oberösterreichischen Zivilinvalidenverband. Landsobmann Gerhard Mayr nahm den Scheck aus den Händen des stellvertretenden Militärkommandanten, Oberst Johann Hehenberger, und von Militärkapellmeister Major Harald Haselmayr entgegen.

 

Mag.Dr. Mjr Haselmayr und Obst Hehenberger MSD bei der Scheckübergabe

 

 

 

Dass die Übergabe des Schecks gerade bei der Weihnachtsfeier der Militärmusik erfolgen konnte, ist auch dem Partner des Militärkommandos Oberösterreich - der Raiffeisenlandesbank und Generaldirektor Ludwig Scharinger - zu verdanken, der zu dieser Veranstaltung in sein Haus geladen hatte.

 

Ehemalige 13er erhalten Spende

 

Die Spenden sollen zwei ehemaligen Soldaten des Panzergrenadierbataillons 13 aus Ried zugute kommen, die mit schweren körperlichen Gebrechen zu kämpfen haben. "Das ist gelebte Nächstenliebe", so Gerhard Mayr zu den Musikern. Die Militärmusiker seien die "Botschafter des klingenden Österreich", meinte Ludwig Scharinger, "um die uns andere Länder beneiden."