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2010

Soldaten am Fliegerhorst Vogler angelobt [3]

 

Hörsching, 08.01.2010  - Rund 130 Soldaten der 4. Panzergrenadierbrigade aus den Garnisonen Wels, Ebelsberg und Allentsteig (NÖ) leisteten am Freitag bei klirrender Kälte ihr Treuegelöbnis auf Österreich. Neben vielen Familien, Freunden und Bekannten der Soldaten waren auch Ehrengäste zur Angelobung am Fliegerhorst Vogler erschienen.

 

 

Das Treuegelöbnis bei der Fahne

 

 

In Vertretung von Landeshauptmann Pühringer kam der frischgebackene Bürgermeister von Hörsching Gunter Kastler. Kastler ist zudem Vizeleutnant und Vorsitzender des Dienststellenausschusses beim Kommando Luftunterstützung des Bundesheeres. Auch der Kommandant des Panzerstabsbataillons 4 aus Ebelsberg, Oberstleutnant Gerhard Liebrecht, wohnte der Feier bei.

 

Obstlt Liebrecht und Bürgermeister Kastler

 

 

 

 

Neujahrsempfang in Oberösterreich - mit Musik und Spanferkel ins neue Jahr [3]

 

Hörsching, 15.01.2010  - Zum 17. Male lud das Militärkommando OÖ in das Offizierskasino am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Rund 200 Gäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung. Generalmajor Kurt Raffetseder begrüßte an der Spitze der Gäste den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer.

 

Die Militärmusik OÖ überbringt musikalische Neujahrsgrüße

 

 

Nach Tradition schnitten Landeshauptmann Pühringer und Militärkommandant Raffetseder ein Spanferkel an. Die Neujahrsgrüße des Bundesheeres überbrachte die Militärmusik Oberösterreich mit dem Rainer-, dem Hessen- sowie dem Kaiserjägermarsch.

 

 

Mag. Kurt Raffetseder und LH Dr. Josef Pühringer schneiden die Neujahrsferkel an

 

 

 

Heeres-Hubschrauber helfen bei Waldbrand im Lungau [3]

 

Muhr im Lungau, 19.03.2010  - Mit zwei Hubschraubern des Typs Agusta Bell 212 stand das Kdo Luftunterstützung aus Hörsching bei einem Waldbrand in Muhr im Lungau am 18. und 19. März im Einsatz. Beim Abrennen eines Reisighaufens geriet ein Hang oberhalb der Ortschaft Muhr in Brand. Im unzugänglichen und steinschlag-gefährdeten Gebiet war eine Brandbekämpfung nur aus der Luft möglich.

 

 

AB-212 bei der Wasseraufnahme

 

 

Gemeinsam mit einem Hubschrauber des Innenministeriums und einem zivilen Helikopter wurde der Brand-Einsatz geflogen. An zwei Tagen wurden von den beiden Maschinen der 2. leichten Transporthubschrauberstaffel aus Hörsching 80.000 Liter Löschwasser und 500 Kilogramm Material transportiert.

 

 

 

 

30 Jahre Partnerschaft Militärkommando und Raiffeisenlandesbank [3]

 

Hörsching, 25.03.2010  - Vor 30 Jahren, am 7. Juni 1980, begründete das Militärkommando Oberösterreich mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich eine Partnerschaft. Mit der Unterzeichnung einer neuen Urkunde wurde diese Partnerschaft heute bestätigt und die Fortführung besiegelt. Die Spitzen der Partnerschaft, Generaldirektor Ludwig Scharinger und Generalmajor Kurt Raffetseder betonten den Sinn dieser Zusammenarbeit. "Sicherheit ist für uns das wichtigste Gut nach der Gesundheit, " so Scharinger. Und weiter: "Solange man sie hat, ist es eine Selbstverständlichkeit! Das Militärkommando ist für die militärische Sicherheit und bei Katastrophen, die Raiffeisenlandesbank für die wirtschaftliche Sicherheit und Stabilität in Oberösterreich mitverantwortlich." Der oberösterreichische Militärkommandant, Kurt Raffetseder: "Wir arbeiten gemeinsam für die Allgemeinheit, für Land und Leute!"

 

 

 

 

 

GD Dr. Scharinger und GenMjr Mag. Raffetseder mit Patenschaftsurkunde

 

Krönender Abschluss des Jubiläumstages war das Frühlingskonzert der Militärmusik Oberösterreich im Brucknerhaus, bei dem der Marsch "Jagdfieber" uraufgeführt wurde. Der Marsch wurde von der Militärmusik Oberösterreich Generaldirektor Scharinger und Generalmajor Raffetseder, beides leidenschaftliche Jäger, gewidmet. Das Militärkommando Oberösterreich pflegt neben der Raiffeisenlandesbank mit der Umweltakademie, Mercedes-Benz Pappas, Agrolinz Melamin, der OÖ Ferngas und der WKOÖ weitere Partnerschaften.

 

Die Solisten beim Frühlingskonzert der Militärmusik Oberösterreich

 

 

 

 

Luftunterstützung Hörsching erhält fliegendes Hospital [3]

 

BM Mag. Darabos mit ObstltA Dr. Sperandio und Major Willegger

 

 

Hörsching, 08.04.2010  - Verteidigungsminister Norbert Darabos hat heute in Linz-Hörsching ein neues Sanitätsmodul für das Transportflugzeug C-130 "Hercules" an das Bundesheer übergeben. Mit dem Modul werden die Fähigkeiten der Luftstreitkräfte um einen wichtigen Aspekt erweitert und die Sicherheit der österreichischen Soldatinnen und Soldaten im Einsatz erhöht. Eine mit dem neuen MEDEVAC-Modul ("Medical Evacuation") ausgestattete C-130 kann erkrankte oder verletzte Personen über weite Strecken transportieren. Während des Fluges können diese zudem von medizinischen Spezialisten und unter Verwendung modernster Medizintechnik betreut werden.

 

 

Das System ist mit modernster Medizintechnik ausgestattet ...

 

 

Das Modul wurde für das Bundesheer von Grund auf neu entwickelt und kostet 1,2 Millionen Euro. Das lärm- und vibrationsgedämpfte "fliegende Hospital" bietet Platz für zwei Intensivpatienten oder bis zu neun Patienten ohne Intensivbetreuung sowie für bis zu fünf Personen an medizinischem Begleitpersonal. Das Modul verfügt unter anderem über eine eigene Stromversorgung, die die medizinischen Systeme für mindestens sieben Stunden autonom in Betrieb halten kann. Das System ist weltweit einzigartig; mehrere ausländische Luftwaffen haben bereits ihr Interesse an der Beschaffung einer derartigen Einrichtung bekundet.

 

 

...und findet Platz in den C-130 "Hercules" des Bundesheeres

 

 

"Diese Investition zeigt, dass Schritt für Schritt im Rahmen des vorhandenen Budgets Maßnahmen zur Verbesserung der Geräte und damit zu Verbesserung der Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten gesetzt werden. Es werden große Anstrengungen unternommen, die Geräte, die Ausstattung und die Kasernen zu erneuern. Das weltweit einzigartige MEDEVAC-Modul für die C-130 ist ein sehr gutes Beispiel dafür", so Minister Darabos in seiner Ansprache.

 

 

 

DonGil Shooting in Hörsching - Mode kennt kein Alter [34]


Hörsching, 14.04.2010 - Obwohl die Saab 105 der DüTrSta/LRÜ schon ein paar Jahre hinter sich haben, so kommt sie doch nicht aus der Mode. Bei einem Fotoshooting von DonGil beweist sie ihre Schönheit – mit allen Rundungen und Kurven wie im Teenager Alter. Für die Frühjahr-/Sommerkollektion von DON GIL 2010 diente die “RG-27″ als spektakuläre Kulisse.

 

 

  

  

 

 

 

 

Tag der Schulen in der Kaserne Hörsching [3]


Hörsching, 15.04.2010 - Viele Schulklassen aus OÖ besuchten den Tag der Schulen in die Kaserne in Hörsching. Dort konnten die Schüler viele Arbeitsgeräte des Bundesheeres bestaunen und sogar ausprobieren. Die Höhepunkte waren: das Abseilen vom Kletterturm, das Geländefahren mit dem LKW,  das Gefühl in einem Panzer oder Hubschrauber zu sitzen und letztendlich die Besichtigung der Hercules C-130.

 

 

 

Erinnerungsfoto mit der Justizwache OÖ

 

 

Gestärkt wurden alle zu Mittag mit Gulasch aus der Gulaschkanone, Tee und Limonaden. Zum Abschied bekam jedes Kind noch einen Rucksack geschenkt. Dieser „Tag der Schulen“ war für die Schüler und Lehrer ein gelungener Vormittag. Ebenso konnte eine große Abordnung der Justizwache OÖ in Hörsching begrüßt werden.

 

 

 

 

Zwei Bell UH 1D im Anflug auf Linz Hörsching [3]

 

Hörsching, 07.05.2010 - Eigentlich hätten diese Piloten am Flughafen Salzburg landen sollen. Grund für die vorzeitige Landung am Militärflughafen Hörsching war das schlechte Wetter. Nach Einweisung der Maschinen wurden diese am Flugfeld abgestellt und gesichert. Nach Besserung des Wetters konnten die Piloten ihren Flug Richtung Deutschland fortsetzen. Die UH 1D (Bell 205) ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Bell UH 1A (Bell 204), der 1956 seinen Erstflug hatte und auch als “Huey” bezeichnet wurde.

 

 

Bell UH 1A kurz vor der Landung

 

 

 

 

Schüler des Stiftsgymnasiums Melk im Fliegerhorst  [12]

 

Hörsching, 18.05.2010 - Am Dienstag waren 50 Schülerinnen und Schüler des Stiftsgymnasiums Melk im Fliegerhorst Hörsching eingeladen, um an einer interessanten Führung teilzunehemen. Die Tigerstaffel hatte die Klasse nach ihrer Teilnahme am "Tigerstaffelwettbewerb" eingeladen. Die Klasse besuchte die JaBo-Staffel, die Crew der Hercules C-130, die Hubschrauberstaffel und die Horstfeuerwehr. Mittags wurde zu einer Teilnahme an der Truppenverpflegung eingeladen.

 

 

 

Alle waren von der Führung begeistert

 

 

 

 

Vortrag aus der Serie "Mit Sicherheit im Gespräch" [3]

 

Hörsching, 27.05.2010  - Zum zweiten Vortragsabend aus der Serie "Mit Sicherheit im Gespräch" lud Oberösterreichs Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder ins Hörschinger Offizierskasino. Als Referent wurde Brigadier Martin Jawurek aus dem Verteidigungsministerium gewonnen. Vor einem hochkarätigen Publikum sprach der Leiter der Einsatzplanung zum Thema "EU-Battle-Group und die Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres".

 

 

Ein Blick in das Publikum

 

Das Battle-Group-Konzept der Europäischen Union sieht die Entsendung von militärischen Einheiten in Bataillonsstärke im Rahmen der Petersberg-Aufgaben in einem Aktionsradius von rund 6.000 Kilometern um Brüssel innerhalb von fünf bis zehn Tagen vor. Grundlage dieser Entsendung ist ein einstimmiger Beschluss des EU-Rates sowie in Österreich die Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrates. Diese Einheiten sollten dann für 30 Tage autark im Einsatzraum arbeiten können. Danach erfolgt eine Ablöse oder Verlängerung.

 

Österreich beteiligt sich an diesem Konzept im ersten Halbjahr 2011 mit der Bereitstellung einer Infanteriekompanie unter niederländischer Führung. In der zweiten Hälfte des Jahres 2012 wird eine Transporteinheit eingemeldet, und Österreich übernimmt die logistische Führung der gesamten Battle-Group. Rund 50 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung des Militärkommandos OÖ. 

 

 

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Ansfelden zu Besuch am Fliegerhorst [3]

 

Am 28.05.2010 besuchten die "Grauen Panther" der FF Ansfelden das Militärkommando OÖ. Den Mitgliedern der FF Ansfelden wurde das neueste Fahrzeug des Österreichischen Bundesheeres, der DINGO 2, vorgestellt. Weiters wurde noch die militärische Flughafenfeuerwehr, in welcher auch schon einige Kameraden der Wehr ihren Grundwehrdienst absolvierten, besichtigt. Anschließend wurden die Kameraden noch zu einem Gulasch und einem Getränk in das Offizierscasino der Kaserne Hörsching eingeladen.

 

 

Besucher bei der Flughafenfeuerwehr

 

 

 

 

Neues Flaggschiff der Lufthansa am Militärflughafen Linz-Hörsching [3]

 

Landung Airbus A380 am Militärflughafen Hörsching

 

 

Hörsching, 02.06.2010  - Das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380 mit dem Namen "Frankfurt am Main" der Lufthansa landete heute Nachmittag am Militärflughafen Linz-Hörsching. Es handelte sich dabei um einen Trainingsflug ohne Passagiere für A380-Piloten, der dem Erwerb der Fluglizenz für diesen Flugzeugtyp dient. Nach einer rund einmonatigen Schulung im Flugsimulator flogen die Piloten erstmals heute die Flughäfen auf der Strecke Frankfurt - Stuttgart - Zürich - Wien - Dresden - Linz - München - Frankfurt an.

 

LH Dr. Josef Pühringer nach der Besichtigung

 

 

Da der Militärflughafen Linz-Hörsching einer der Ausweichflughäfen von München ist, musste das Landen und Starten auch hier geübt werden. Der Airbus setzte um 15:34 Uhr auf. Nach einer kurzen Besichtigung durch Landeshauptmann Josef Pühringer und Ehrengäste des "blue danube airport linz" verschwand der Riese um 16:30 Uhr wieder in Richtung München.

 

 

 

 

Die Geburt eines neuen TigerJets [34]

 

Hörsching, 19.07.2010 – Anlässlich dem Jubiläum 40 Jahre Saab 105 OE wurde ein Designwettbewerb für die Sonderbemalung der Jubiläums Saab 105 durchgeführt. Mehr als 150 Entwürfe wurden eingereicht. Als Sieger aus diesem Wettbewerb ging Herr Stefan Rausch aus Mödling hervor. Umgesetzt wurde die Sonderbemalung im eigenen Haus. Der Sieger des Designwettbewerbes hat nicht nur das Thema des Wettbewerbs sehr gut umgesetzt, sondern hat auch Elemente des Staffelabzeichens in das Design einfließen lassen. Daher findet sich das Rot-Weiß-Rote Band sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Flugzeuges.

 

 

  

  

  

  

  

Von der Vorbereitung zum fertigen Produkt - RF26 mit Sonderlackierung

 

 

 

 

Neues Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich [3]

 

Linz, 08.09.2010  - Auf Initiative des oberösterreichischen Militärkommandanten, Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder, schlossen sich heute die Baufirmen STRABAG, SWIETELSKY und HABAU, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Versicherungsgesellschaft UNIQA sowie das Militärkommando Oberösterreich zum "Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich" zusammen. Ziel des Netzwerkes ist im Katastrophenfall den Menschen in Oberösterreich Hilfe zu leisten, die den Möglichkeiten der Netzwerkpartner entspricht. Das Militärkommando Oberösterreich ruft diese Hilfe ab, koordiniert sie und setzt sie im Bedarfsfall ein. Vorraussetzung für den Einsatz des Netzwerkes ist das Bestehen eines Assistenzeinsatzes des Bundesheeres.

 

Generalmajor Raffetseder präsentiert das neue Netzwerk in Oberösterreich

 

 

Konkret bedeutet das, dass die Baufirmen Baumaschinen, Gerät und Personal im Fall eines Assistenzeinsatzes des Bundesheeres dem Militärkommando einmelden. Die UNIQA versichert die von den Baufirmen gemeldeten Personen und Geräte ab deren tatsächlichen Einsatz. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich unterstützt das Netzwerk mit der Beistellung von Infrastruktur, Lebensmitteln, Getränken und Beschaffungslogistik. Die Hilfeleistung erfolgt freiwillig, unentgeltlich, unbürokratisch und steht unter dem Motto: "Hilfe für Mensch und Land". Landeshauptmann Josef Pühringer bedankte sich bei den Netzwerkpartnern für das Engagement und betonte, dass es nie genug Hilfe und Vorsoge geben kann. "Es gibt zwei Arten von Versicherungspolizzen, die eine kann man bei einer Versicherungsgesellschaft kaufen, die zweite gibt es in unserer Gesellschaft zum Beispiel bei den freiwilligen Helfern der Blaulichtorganisationen und den Soldaten des Bundesheeres. Das Bundesheer hat heute diese Versicherungsleistung mit Hilfe der Netzwerkpartner vergrößert."

 

Anton Karner, Kurt Kladensky, Alfred Zeiler, Kurt Raffetseder,Ernst Bamberger,

 und Ludwig Scharinger mit der Netzwerkurkunde

 

 

Bei einem Festakt im oberösterreichischen Landhaus unterzeichneten die Netzwerkpartner Generalmajor Kurt Raffetseder für das Militärkommando, Ludwig Scharinger für die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Ernst Bamberger für die UNIQA, Alfred Zeiler für die STRABAG, Kurt Kladensky für SWIETELSKY und Anton Karner für HABAU eine Urkunde zur Besiegelung des Netzwerkes.

 

 

 

 

Journalistenabend 2010: Oberst Barthou verabschiedet [3]

 

Hörsching, 09.09.2010  - Am Donnerstagabend lud das Militärkommando Oberösterreich zum Journalistenabend ins Offizierskasino am Fliegerhorst Vogler. Bei diesem Abend stand eine Person ganz besonders im Mittelpunkt – Oberst Alexander Barthou. Oberst Barthou tritt als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Militärkommando Oberösterreich am 1. Oktober 2010 seinen Ruhestand an. Barthou wurde am 14. Dezember 1989 zum Offizier für Öffentlichkeitsarbeit beim Militärkommando Oberösterreich bestellt und ist somit der dienstälteste Öffentlichkeitsarbeiter des Bundesheeres.

 

Uschi Rockenschaub, Alexander Barthou, Heinrich Birschkus und Gerhard Oberreiter

 

 

Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten sowie Kollegen aus der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesheeres aus ganz Österreich waren zum Journalistenabend gekommen, um Oberst Barthou zu verabschieden und ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt zu wünschen. Der oberösterreichische Militärkommandant, Generalmajor Kurt Raffetseder, bedankte sich in seiner Ansprache bei Oberst Barthou für seine jahrelange erfolreiche Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesheeres. Der neue Leiter der Ressortkommunikation des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport, Roland Rudel, überbrachte Barthou die besten Wünsche aus der Zentralstelle zur bevorstehenden Versetzung in den Ruhestand.

 

 

 

 

3. Workshop für Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen [67]

 

Hörsching, 06.10.2010 - Von 6. bis 7. Oktober fand am Fliegerhorst Vogler in Linz-Hörsching der „3. Workshop für Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen” des österreichischen Bundesheeres statt. Am Bundesheer-Workshop teilgenommen haben Vertreter der Landeswarnzentralen aller Bundesländer, Einsatzorganisationen zur Katastrophenhilfe und Behörden.

 

 

 

Mitarbeiter der Rettungshundebrigade und des Dekontaminationsteams - Foto: Bundesheer

 

 

Unter der Leitung des Streitkräfteführungskommandos und der beteiligten Organisationen war ein anspruchsvolles Programm erarbeitet und vorbereitet worden. Militärkommandant Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder betonte in seiner Begrüßung den steigenden Bedarf an Koordination in diesen Bereichen. „Die Zusammenarbeit wird nur dann verbessert, wenn sich die Einsatzorganisationen besser kennen und somit ihre jeweiligen Stärken punktgenau zum Einsatz bringen können“, so der General.

 

 

 

Die Teilnehmer vor der C-130 „Hercules” - Foto: Bundesheer

 

 

Neben dem Bundesheer nahmen die Landeswarnzentralen der Bundesländer, Vertreter der Bezirkshautmannschaften, der Landes- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie das Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Wasserrettung, die Bergrettung und die Rettungshundebrigade an dem Workshop teil.

 

 

 

Oberstleutnant Hannes Mittermair, Rufname „Duke”,
ist einer der erfahrensten Hubschrauberpiloten des Bundesheeres und
flog bereits den legendären AB 204 „Huey” - Foto: Bundesheer

 

 

Es gab zahlreiche Expertenbeiträge zu den Themen Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe. Die einzelnen Stationen umfassten Sachgebiete wie Gefahrengut-Transporte mit Luftfahrzeugen, Flugunfälle sowie Erfahrungsaustausch aus gemeinsamen Übungen (EURAD 2010) und Einsätzen. Das Ziel des Workshops, die künftige Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen zu verbessern, führt über eine Vielzahl an Stationen - Vereinheitlichung des Kartenwesens, Synchronisierung der Stäbe, gemeinsame Sprachregeln, Symbole und Signale, kompatible Führungsmittel und Leistungsparameter.

 

 

 

Austrian Wings begleitete den Flug eines Agusta Bell 212 Bundesheer-Hubschraubers

 

 

 

 

Militärkommando OÖ: Computer simuliert Hochwasser [3]

 

Hörsching, 22.10.2010  - Fünf Tage übte das Militärkommando Oberösterreich den Assistenzeinsatz bei Naturkatastrophen, um der oberösterreichischen Bevölkerung im Ernstfall rasch Schutz und Hilfe leisten zu können. Die Ausgangslage der Übung stellte ein Hochwasser ähnlich jenem des Jahres 2002 dar: Die Pegel der Donau und Donauzuflüsse waren gestiegen und die Bezirke Urfahr-Umgebung, Perg, Steyr, Freistadt und Amstetten stehen teilweise unter Wasser.

 

Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder begrüßt die Gäste

 

 

Erstmals wurde zur Hochwasser- und Schadensdarstellung eine Computersimulation der Theresianischen Militärakademie verwendet. Virtuell wurden vom Militärkommando Oberösterreich rund 1.500 Soldaten und das im September dieses Jahres begründete "Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich" eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss der Baufirmen HABAU, STRABAG und SWIETELSKY sowie die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und der UNIQA-Versicherung mit dem Militärkommando Oberösterreich, um bei Naturkatastrophen unbürokratisch und rasch Hilfe für Menschen und Land zu leisten.

 

 

LHStv Franz Hiesl und die Besucher im Lagezentrum

 

 

Mit Hilfe der Computersimulation wurden am Bildschirm überflutete Gebiete, gefährdete Personen, verklauste Brücken, Dammbrüche sowie Schadstellen aller Art dargestellt. Die zur Katastrophenhilfe eingesetzten Soldaten und Blaulichtorganisationen sowie deren Fahrzeuge und Hubschrauber wurden in Echtzeit dargestellt. "Die Übung diente der Optimierung der internen Abläufe, dem Entscheidungstraining der Fachoffiziere und Unteroffiziere sowie der Einsatzvorbereitung. Die Computersimulation ermöglichte eine realistische Darstellung der Abläufe", so Generalmajor Kurt Raffetseder, der Militärkommandant von Oberösterreich. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, zahlreiche Bezirkshauptleute und Vertreter der Blaulichtorganisationen machten sich am Donnerstag ebenfalls ein Bild von dem Planspiel und der Einsatzvorbereitung des Militärkommandos Oberösterreich.

 

 

 

 

 

NR Norbert Kapeller zu Besuch am Fliegerhorst Vogler [3]

 

Hörsching, 29.10.2010 -  Dem Fliegerhorst Vogler in Hörsching stattete NR-Abg Norbert Kapeller in seiner Funktion als ÖVP-Wehrsprecher seinen Antrittsbesuch ab und konnte sich dort von der professionellen Arbeit der Bediensteten überzeugen. Begleitet wurde NR Kapeller bei seinem Rundgang von Brigadier Andreas Putz, der den ÖVP-Wehrsprecher über die Aufgaben des in Hörsching beheimateten „Kommando Luftunterstützung“ informierte und beispielsweise über die vielfältigen Lufttransportmöglichkeiten – besonders im (internationalen) Katastrophenfall - des österreichischen Bundesheeres mittels der „C-130 Herkules“ Auskunft gab.

 

 

 

NR Kapeller im Kreise der Offiziere und Unteroffiziere des LuU

 

 

 

 

Militärmusik Oberösterreich hilft Verein "S-H-T-Lobby" [3]

 

Linz, 18.11.2010  - Im gut besuchten Brucknerhaus gab die Militärmusik des Militärkommandos Oberösterreich aus Hörsching unter der Leitung von Major Harald Haselmayr ihr heuriges Benefizkonzert. Beeindruckende Flötensoli, virtuose Trompetenklänge, ein spannendes Beatlesmedley - aber auch schwungvolle Operettenmelodien spannten dabei den musikalischen Bogen.

 

GenMjr Mag. Raffetseder, Mag. Haselmayr übergaben den Scheck an Christa Breinesberger

 

 

Finanzielle Hilfe für "S-H-T-Lobby"

In ihrer berührenden Ansprache wies die Obfrau des Vereines "Schädel-Hirn-Trauma Lobby", Christa Breinesberger, auf die vielfache Arbeit ihrer Organisation hin. Der oberösterreichische Militärkommandant, Generalmajor Kurt Raffetseder, überreichte Frau Breinesberger das Einspielergebnis von 6.000 Euro, mit welchen die Militärmusik Oberösterreich heuer die Organisation "S-H-T-Lobby" unterstützt.

 

 

 

 

 

30 Jahre Transporthubschrauber AB-212

 

Die AB-212 mit Sonderlackierung bei der Landung in Hörsching

 

 

Hörsching, 18.11.2010  - Das Kommando Luftunterstützung feierte heute mit einem kleinen Festakt 30 Jahre Flugbetrieb mit den Hubschraubern des Typs Agusta Bell 212 am Fliegerhorst Vogler in Hörsching.Der Kommandant Luftunterstützung, Brigadier Andreas Putz, konnte seine Ansprache zum Jubiläum mit vielen Erlebnisberichten garnieren, ist er den Helikopter doch selbst seit der Einführung im Mai 1980 geflogen.

 

 

Zur Festlichkeit angetreten vor dem Jubiläums AB-212

 

 

Während dieser Zeit haben die 24 AB-212 des Bundesheeres unzählige Einsätze militärischer Art und im Rahmen der Katastrophenhilfe für Österreichs Bevölkerung geflogen und dabei über 114.000 Flugstunden geleistet. Im Rahmen der europäischen Partnerschaft werden die AB-212 auch in internationalen Einsätzen verwendet.