Administration
 
2006

Bundesheersoldaten österreichweit im Assistenzeinsatz [3]

 

Hörsching, 04.01.2006  - In den vergangenen Tagen langten zahlreiche Assistenzanforderungen der von den Schneemassen betroffenen Bezirke ein. Verteidigungsminister Platter: „Kräfte des Österreichischen Bundesheeres sind unermüdlich im Einsatz und leisten einen wertvollen Beitrag bei der Bewältigung der Schneemassen. Zur Verstärkung des Roten Kreuzes werden zwei Heeressanitätskraftwagen auf Abruf bereitgehalten. Über 100 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 13 und knapp 70 Bundesheerhelfer aus Hörsching leisten Assistenz bei der Schneeräumung in Ried/Innkreis.

 

 

Großdächer werden von der Schneelast befreit

 

 

 

 

Bundesminister besucht Neujahrsempfang des Militärkommando OÖ [3]

 

Hörsching, 13.01.2006  - Zum Neujahrsempfang des Bundesheeres in Oberösterreich lud Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder ins Offizierskasino nach Hörsching. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Militär folgten der Einladung - an der Spitze die Minister Ursula Haubner und Günther Platter sowie Landeshauptmannstellverteter Franz Hiesl.

 

 

Gemeinsam wird das Neujahrsferkel angeschnitten

 

 

Karin Raffetseder, Wilbirg Mitterlehner, Kurt Raffetseder, Ursula Haubner und Gerda Weichsler

 

 

Verteidigungsminister Platter bedankte sich in seiner Ansprache bei Generalmajor Raffetseder und den oberösterreichischen Soldaten für die 2005 erbrachten Leistungen im In- und Ausland. Eine besondere Aufmerksamkeit erhielt im Anschluss Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider anlässlich seines Geburtstages aus den Händen von Ex-Miss Austria Silvia Hackl: Sie überreichte ihm eine Geburtstagstorte in Form eines Verkehrsschildes mit der Aufschrift "50-1".

 

 

 

 

Schneeräumsoldaten von Bevölkerung herzlich aufgenommen [3]

 

Hörsching, 11.02.2006  - Auch am fünften Tag des Schneeeinsatzes hat das Militärkommando Oberösterreich nicht weniger zu tun. Das Arbeiten auf den Dächern nimmt kein Ende. Das Dach der Firma P. P. T. in Ebensee musste zum Beispiel schon mehrfach freigeschaufelt werden. In ganz Oberösterreich arbeiten heute 1100 Soldaten in über 15 Einsatzorten.

 

Zgf Charlotte Bartonitschek aus Wels mit Martha Unterberger in Ebensee

 

 

 

Die mitwirkenden Soldaten wurden überall sehr gut aufgenommen und in Hotels, Schulen und Turnhallen vor Ort untergebracht, so können sie möglichst schnell am Einsatzort sein. Bestens verpflegt werden die Soldaten über zivile Küchen und über die Heeresküchen.

 

 

 

 

Hilfe für Bad Ischl [3]

 

Hörsching, 14.02.2006  - Gestern haben die Helfer des Bundesheeres ihren Assistenzeinsatz im Bezirk Rohrbach abgeschlossen. Die dort eingesetzte Einheit brach heute nach Windischgarsten auf. Insgesamt helfen in Oberösterreich zurzeit 1.300 Soldaten.

 

Aus den Schneemassen werden
kubikmetergroße Quader geschnitten ...

 

 

...und mit der Schneehexe vom Dach befördert

 

 

Im Schwergewicht steht jetzt die Stadt Bad Ischl. Alleine dort sind heute 320 Soldaten, 15 Heeresbergführer und vier Statiker des Heeres im Einsatz, um der Bevölkerung zu helfen. Das Militärkommando OÖ steuert Berge-und Rettespezialisten der ABC-Abwehrkompanie unter Kommando von Major Reinhold Bacher sowie fünf Kipper, drei Radlader und vier Lastwagen mit Kran und Arbeitskorb bei. Koordiniert wird der militärische Einsatz vor Ort vom Pionieroffizier Major Alois Arnreiter.

 

 

 

 

Hörschinger Soldaten beenden Schnee-Einsatz [3]

 

Hörsching, 17.02.2006  - Nach elf Tagen beendete heute das Militärkommando Oberösterreich den Schneeräumeinsatz. Freitag in den Mittagstunden rückten die letzten Einheiten von Bad Ischl aus in ihre Heimatgarnisonen ein. Die Hilfe der Soldaten konnte viele Schäden in Oberösterreich verhindern.

 

Im Schneeeinsatz ist der Bekleidungsaustausch besonders wichtig

 

 

Eine logistische Herausforderung stellte die Versorgung der Hilfskräfte dar. Die Soldaten mussten täglich mit drei Mahlzeiten, warmen und kalten Getränken versorgt werden. Die Truppenküchen in Hörsching, Kirchdorf an der Krems und Wels kochten rund um die Uhr. Unter anderem wurden 16.000 Semmeln, 1.200 kg Brot und 7.500 Portionen Butter ausgegeben. Getrunken wurden 2.400 Liter Tee sowie 22.500 Liter Mineralwasser.

 

 

 

 

 

Vortrag in Hörsching: Terrorismus und organisierte Kriminalität [3]

 

Hörsching, 04.04.2006  - Am Dienstag setzte das Militärkommando OÖ gemeinsam mit der OÖ Offiziersgesellschaft einen weiteren Akzent in der Informationsreihe über Wirtschaft, Bildung und Kultur: Univ.-Prof. DDr. Friedrich Schneider, Vizerektor der Uni Linz, referierte über Zusammenhänge zwischen Terrorismus, organisierter Kriminalität und Weltwirtschaft.

 

 

GenMjr Mag. Kurt Raffetseder, Prof. Friedrich Schneider und Obst Klaus Lüthje

 

 

 

 

 

Übergabe der Sanitätsanstalt OÖ an das Kdo Einsatzunterstützung [3]

 

Hörsching, 06.04.2006  - Die Sanitätsanstalt OÖ wurde heute vom Militärkommando an das Kommando Einsatzunterstützung übergeben. Somit wurden in einem ersten Schritt die Empfehlungen der Bundesheerreformkommission in Oberösterreich realisiert. Obwohl das vorgesetzte Kommando in Wien sitzt, ändert sich für die Soldaten der Sanitätsanstalt aber nichts: Ihr Auftrag lautet weiterhin, Patienten ambulant und stationär zu betreuen sowie als Sonderkrankenanstalt für Angehörige des Bundesheers zur Verfügung zu stehen.

 

Bgdr Norbert Gehart mit MjrA Dr. Sylvia Sperandio und GenMjr Kurt Raffetseder

 

 

Auch an der Einbindung ins Katastrophenmanagement des Blue Danube Airports in Linz sowie des Landes Oberösterreich wird nicht gerüttelt. Symbolisch wurde bei einem militärischen Festakt der Schlüssel der Sanitätsanstalt von Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder an den stellvertretenden Kommandanten des Kommandos Einsatzunterstützung Brigadier Norbert Gehart übergeben.

 

 

 

 

Besuch der Schwedischen Fliegerschule in Hörsching [34]


Hörsching, 15.05.2006 - Wie bereits im vergangenen Jahr berichtet, hat die Staffel immer wieder Kontakt zur Schwedischen Fliegerschule. Von beiden Seiten hat es große Bemühungen gegeben, diesen Kontakt zum Vorteil von beiden Einheiten weiter zu intensivieren. Das Ergebnis dieser Bemühungen war ein Staffelaustausch, der letztes Jahr mit einem Besuch von unserer Hörschinger Staffel in Schweden begonnen hat und nun mit dem Aufenthalt der Schweden bei uns fortgesetzt wurde.


Die Schweden kamen mit vier zweisitzigen und einer viersitzigen SK 60 von LINKÖPING nach HÖRSCHING. Am Dienstag und Mittwoch standen die gemeinsamen Flugdiensttage am Programm, wobei leider das Wetter nicht ganz so wie bestellt war. Die Piloten haben sich also hauptsächlich auf “mixed – formation” Orientierungsflüge beschränken müssen. Dabei hatten sie ausgiebig Gelegenheit, die Unterschiede zwischen den beiden Flugzeugtypen in Bezug auf Leistung, Steuerung und Flugverhalten herauszufinden. Für die Schwedischen Piloten war natürlich auch die für sie gänzlich ungewohnte Landschaft ein Highlight. Der Besuch dauert vom 15.05.-18.05.2006.

 

 

Gelebte Partnerschaft - Schwedische Luftwaffe in Hörsching

 

 

 

 

Die Reform greift: Oberösterreich erhält neues Jägerbataillon [3]

 

Hörsching, 16.05.2006  - Verteidigungsminister Günther Platter persönlich hat heute Oberstleutnant Johannes Kainzbauer zum ersten Kommandanten des neuen "Jägerbataillon OÖ" ernannt. Kainzbauer ist im Zivilleben bei einem Pharmakonzern in leitender Position tätig, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er wird in seinem Bataillon rund 700 Milizsoldaten führen. Nachdem für Österreich keine Bedrohung durch konventionelle Kräfte mehr besteht, schlug die Bundesheerreformkommission eine Reduzierung des Bundesheer-Gesamtumfangs auf rund 55.000 Soldatinnen und Soldaten vor. Als Teil dieser Reform werden nun auch die Milizbataillone schlanker und noch effizienter gestaltet.Bundesminister Günter PLATTER entließ im Rahmen des Festaktes auch die scheidenden Bataillonskommandanten der JgB 14 und 16 aus ihrer Funktion.

 

 

BM Platter bestellt Obstlt Kainzbauer zum Kdt des JgBOÖ

 

Auswirkungen der Strukturanpassung ÖBH 2010

 

 

Für Oberösterreich bedeutet dies, dass aus den beiden (Miliz-)Jägerbataillonen 14 und 16 das Jägerbataillon OÖ entsteht. Die Partnerschaft, die das Jägerbataillon 16 mit der Anker-Versicherung pflegte, wird vom neuen Bataillon weitergeführt. BM Günther Platter würdigte vor allem die Freiwilligkeit und die große Begeisterung der Milizsoldaten. Sie seien darüber hinaus ein unverzichtbares Bindeglied zwischen dem Militär und der Zivilbevölkerung. Platter: "Das schafft eine enge Verbundenheit und bildet auch die Grundlage dafür, dass das Österreichische Bundesheer fest in der Bevölkerung verankert bleibt."

 

 

 

 

Tigerstaffel bei AIRSHOW ROCHEFORT (FR) [34]


Hörsching, 19.05.2006 - Im Zeitraum 19.05.-22.05.2006 vertrat die Tigerstaffel Österreich bei der Airshow in Rochefort - Frankreich. Mit insgesamt zwei Jets ging es nach Payerne in der Schweiz und von dort weiter nach Rochefort. Die Tigerstaffel zeigte wieder ihr Können.

 

 

 

 

 

3. Staffel / FlR 3 bei der Airshow AIRE´06 (ES) [34]

 

Am Freitag, dem 02.06.06 herrschte kaltes und trübes Wetter in Hörsching und die Aussichten auf das folgende Pfingstwochenende prophezeiten keine Besserung. Da sehnte man sich schon nach einem sonnigeren, wärmeren Ort als das kalte Österreich. Vier von unserer Staffel wurde dieses Glück zu Teil und mit einer Rotte Saab 105 brachen sie nach Spanien auf, um an der Airshow AIRE´06 in Murcia (ca. 100km südl. von Valencia) teilzunehmen. Nach problemlosen Zwischenstopps in Payerne (CH) und Toulouse (F) landeten sie in Murcia, San Javier Airbase.

 

 

 

 

Agusta Bell 212 - 100.000 Flugstunden für die Sicherheit [3]

 

Hörsching, 27.06.2006  - Grund zum Feiern gab es heute am Fliegerhorst Vogler. Der Transporthubschrauber Agusta Bell 212 feierte heute seine 100.000 Flugstunde. Oberst Franz Rath, Leiter der Fliegerwerft 3 und seine Techniker machen es möglich, dass die 23 Transporthubschrauber fast rund um die Uhr einsatzfähig sind. Die Maschinen werden in der Fliegerwerft 3 gewartet. "Wir benötigen für eine Flugstunde 6, 6 Technikstunden. Damit sind wir von der Wartungsseite her im Spitzenfeld", so Rath.

 

 

Die Agusta Bell 212 hat sich auch im Katastropheneinsatz gut bewährt

 

 

Fliegerregimentskommandant Oberst Andreas Putz, der die Agusta Bell 212 seit 26 Jahren fliegt, zeigt sich optimistisch, dass der Hubschrauber auch in den kommenden 20 Jahren gute Dienste leisten wird. "Der Hubschrauber hat sich bei allen militärischen Aufgabenstellungen und auch im Katastropheneinsatz bestens bewährt".

 

Fotogalerie AB-212 ÖBH

 

 

 

 

DüTrSta/LRÜ bei der Airshow Waddington 2006 [GB) [34]

 

Hörsching, 29.06.2006 - Vom 29.06.-03.07.2006 flogen unsere Hörsching Jets zur Airshow nach Waddington nach England.

 

 

 

 

Solarkocher und Mercedes-Stern glänzen am Fliegerhorst [3]

 

Hörsching, 05.07.2006  - Am Fliegerhorst Vogler in Hörsching feierte das Militärkommando Oberösterreich zusammen mit der Umweltakademie des Landes und der Pappas Automobil Vertriebs-GmbH. Der Grund des Treffens: Die drei Organisationen sind schon seit 15 Jahren Partner. Wolfgang Rescheneder von der Umweltakademie und Werner Maierhofer von Pappas-Mercedes waren gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Einladung zum Festakt gefolgt und in das Offizierskasino nach Hörsching gekommen.

 

 

Solarkocher der Umweltakademie OÖ

 

 

 

 

C-130 Hercules evakuiert EU-Bürger aus dem Libanon [3]

 

Hörsching, 17.07.2006  - Vom Fliegerhorst Hörsching in Oberösterreich ist heute Abend ein Bundesheer-Transportflugzeug vom Typ C-130 "Hercules" in Richtung Larnaca (Zypern) gestartet. Mit dem Flug unterstützt das Heer die Bemühungen des Außenministeriums, Österreicher und andere EU-Bürger aus dem Krisengebiet im Nahen Osten in Sicherheit zu bringen. Neben der Besatzung sind auch ein Arzt, ein Psychologe und ein Sanitäter des Bundesheers an Bord. In Larnaca soll die Maschine EU-Bürger an Bord nehmen, die mit dem Schiff aus dem Libanon geflohen sind

 

 C-130 Hercules kurz vor dem Abflug

 

Infografik Österreichisches Bundesheer

 

 

 

 

Messflüge für Geologische Bundesanstalt [3]

 

Hörsching, 19.07.2006  - Zahlreiche Oberösterreicher trauten ihren Augen nicht: Ein Hubschrauber des Bundesheeres flog mit einer "gelben Rakete" bestückt im Tiefflug über das Eferdinger Becken. Einige Bürger wunderten sich über die ungewöhnliche Bewaffnung des Hubschraubers und riefen ganz hektisch beim Bundesheer an um nachzufragen. An dieser Stelle konnte Entwarnung gegeben werden. Das Fliegerregiment 3 erforschte 2 Wochen im Auftrag der geologischen Bundesanstalt die Gebiete um Eferding und das Mühlviertel.

 

 

Der Transporthubschrauber AB-212 mit der Geosonde sorgte für Verwunderung

 

 

Am Hubschrauber ist dabei eine geophysikalische Messsonde befestigt worden, welche irrtümlich mit einer Rakete verwechselt worden ist. Mittels dieser Messsonde wurden die geologischen Eigenschaften des Bodens, wie Radioaktivität, Magnetismus, Feuchtigkeit und Zusammensetzung gemessen. Um diese Eigenschaften zu erfassen, muss der Hubschrauber in 80 Meter Höhe fliegen. Dies konnte zu einer geringfügig erhöhten Lärmbelastung im Einsatzraum führen. Heeresflieger und Geologen ersuchten öffentlich um Verständnis für die Forschung.

 

 

 

 

Bundesheer unterstützt Jugend-Zeltlager mit Schlafsäcken [3]

 

Hörsching, 19.07.2006  - Die "assista Soziale Dienste GmbH" kam vergangene Woche mit einer ungewöhnlichen Bitte zum Militärkommando OÖ. Die sozial engagierte Firma suchte Schlafsäcke für rund 50 Teilnehmer eines Zeltlagers für körperbehinderte Menschen – und wurde fündig. Oberst Helmut Plieschnegger überreichte an Michaela und Andi sowie an Betreuer Johann Raab die dringend benötigten Schlafsäcke.

 

 

Oberst Plieschnegger mit Michaela, Andi und Betreuuer Johann Raab 

 

 

 

 

Ortsverbund OÖ zusammengeschaltet [3]

 

Hörsching, 21.07.2006 – Fernmeldemäßig war dies ein historischer Tag. Alle Kasernen in OÖ wurden technisch in den Nebenstellenanlagenverbund OÖ (NVÖ) zusammengeschlossen und laufen auf einer Anlage.

 

 

 

 

Bundesheer-Hubschrauber im Kampf gegen Waldbrände [3]

 

Hörsching, 24.07.2006  - Eine bewegte Woche haben die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres hinter sich. Denn bewegt haben sie tatsächlich Einiges: Viele hundertausend Liter Wasser gossen die Helikopter-Piloten mit ihren Maschinen auf tobende Waldbrände oder glimmende Glutnester. Insgesamt waren die Heeresflieger an acht Brandorten im Einsatz. Als am Dienstag voriger Woche der Großsonnberg bei Taxenbach in Flammen stand, brachen die ersten Alouette-III-Hubschrauber aus Aigen im Ennstal auf, um den Feuerwehrleuten zur Hilfe zu eilen. Tags darauf baten auch die Einsatzkräfte in Ebensee (OÖ) um Unterstützung. Diesmal schickte das Heer eine AB-212 aus Hörsching, später auch einen der wesentlich leistungsfähigeren S-70 "Black Hawk".

 

 

AB-212 bei der Wasserentnahme im See

 

Großsonnberg bei Taxenbach 

 

 

Nachdem es am Freitag auch in Brückl bei Völkermarkt brannte, kam's am Wochenende dann noch dicker: Zusätzliche Brände entstanden in Imst, Spittal/Drau, Arnoldstein, am Hochobir unterhalb der Eisenkappler Hütte und am Sattelnock im Kärntner Gitschtal. Das Bundesheer unterstützte die Feuerwehren an allen acht Brandherden mit Hubschraubern aus Aigen, Hörsching, Langenlebarn und Schwarz in Tirol. Für die Arbeit in steilen Berghängen rückten auch Alpinspezialisten der Saalfeldener Jägerschule aus. Bis Sonntagabend konnten mit Ausnahme von Arnoldstein alle Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

 

 

Neue Waldbrände - Fliegerregiment 3 fliegt wieder [3]

 

Ebensee/Bleiberg/Imst, 26.07.2006  - Wegen der anhaltenden Hitze und der fehlenden Niederschläge sind in Österreich erneut Waldbrände entflammt. Seit gestern brennt es wieder im oberösterreichischen Ebensee, diesmal zwischen Offensee und Almsee. Auch der Brand, der letzte Woche bei der nur wenige Kilometer entfernten Brombergalm getobt hatte, ist erneut ausgebrochen. In Bleiberg und in Imst sind Feuerwehren und Heeres-Hubschrauber ebenfalls zu Löscheinsätzen ausgerückt.

 

 

In Ebensee wirft eine AB-212 Wasser über dem Brandherd ab

 

 

Wenig später kehrt der Helikopter um und nimmt den nächsten Löschbehälter auf

 

 

 

 

 

Kommandoübergabe an Überwachungsgeschwader [34]


Hörsching, 01.09.2006 - Nun ist auch der zweite Teil der Umgliederung abgeschlossen. Nach einer Interimsphase von zwei Monaten, in der die Tigerstaffel dem Fliegerregiment 2 (FlR 2) unterstellt war, gehören sie nun dem neuen Überwachungsgeschwader an. Somit sind nun alle Jet – Staffel einem Truppenkörper unterstellt. Dies hat zwar auf die Aufgaben keine Auswirkungen, allerdings wurde der offizieller Name von "3.Staffel/FlR 3" auf "Düsentrainerstaffel/Überwachungsgeschwader" geändert. Der Name "Tigerstaffel" bleibt aber erhalten.

 

 

 

 

 

BM Platter bestellt neue Kommandanten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppe [3]

 

Wien, 03.09.2006  - Verteidigungsminister Günther Platter hat drei Kommandanten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppe bestellt. "Diese Offiziere übernehmen unverzichtbare Aufgaben in der Luftraumsicherheit", betonte der Verteidigungsminister. "Die Sicherheitsexperten nehmen Funktionen der Luftraumüberwachung und Luftunterstützung bei der Truppe wahr." Die neuen Truppenverbände unterstreichen die Effizienz des neuen, modernen Bundesheeres.

 

Luftraumüberwachung

Kommandant des Kommandos Luftraumüberwachung mit Sitz in Salzburg wird Oberst Rupert Stadlhofer. Stadlhofer war bereits mit der Führung der Luftraumüberwachungszentrale betraut und Kommandant des Radarbataillons bevor er als ausgebildeter Politikwissenschafter in die Abteilung Militärpolitik im Verteidigungsministerium wechselte. Dabei hat sich Stadlhofer während des österreichischen EU-Vorsitzes besondere Verdienste erworben. Er übernimmt nun unter anderem die Verantwortung für Mittel der aktiven und passiven Luftraumüberwachung sowie deren Technik und Logistik.

 

Luftunterstützung

Oberst Andreas Putz wird Kommandant des in Linz-Hörsching stationierten Kommandos Luftunterstützung. Bisher war Putz Kommandant des Fliegerregiments 3. Bei Assistenzeinsätzen wie der Lawinenkatastrophe in Galtür 1999 oder den Hochwasser-Einsätzen der vergangen Jahre war er als fliegerischer Einsatzleiter eingeteilt und hat dabei hervorragende Leistungen erbracht. Er wird künftig für den Lufttransport, die Luftaufklärung sowie deren Technik und Logistik zuständig sein.

 

Der neue Kommandant der Luftstreitkräfte
Obst Andreas Putz mit BM Günther Platter

 

 

Überwachungsgeschwader in Zeltweg

Der bisherige Kommandant des Fliegerregiments 2, Oberst Doro Kowatsch, wird Kommandant des Überwachungsgeschwaders mit Sitz in Zeltweg. In seiner bisherigen Funktion war Kowatsch intensiv in die Einführung des Eurofighters eingebunden. Als Kommandant des Überwachungsgeschwaders trägt er Verantwortung für die Luftraumüberwachungsflugzeuge.

 

Das Kommando Luftraumüberwachung und das Kommando Luftunterstützung wurden im Rahmen der Bundesheerreform beim neuen Streitkräfteführungskommando aufgestellt. Das Überwachungsgeschwader ist dabei dem Kommando Luftraumüberwachung zugeordnet.

 

 

 

 

DüTrSta/LRÜ fliegt zur GIORNATA AZZURA 2006 – Pratica di Mare (I) [34]
 

Hörsching, 15.09.2006 - Im Zeitraum 15.09.–18.09.2006 wurde die Österreichische Luftwaffe durch unsere Jetpiloten aus Hörsching beim Giornata Azzura Flugtag 2006 in Pratica di Marie in Italien vertreten.

 

 

 

 

 

F5-Tiger von Startbahn angekommen [3]

 

Hörsching, 19.09.2006 – Eine F5-Maschine kam beim Start der Piste ab. Der Pilot blieb unverletzt. Die Maschine gehörte einer der Alarmrotten an, die rund um die Uhr einsatzbereit sind. Gegen 19.45 Uhr starteten zwei der von der Schweiz bis zur Lieferung der bestellten Eurofighter gemieteten Maschinen zu einem Routineflug. Der Flughafen Linz wurde kurzfristig gesperrt und die F5 geborgen. Eine Passagiermaschine, die aus Düsseldorf kommend Linz anfliegen sollte, wurde deswegen nach Salzburg umgeleitet. Eine Flugunfallkommission zur Untersuchung des Zwischenfalls wurde eingesetzt.

 

 

 

Maschine F5 - Tiger II 

 

 

Über den Hergang des Zwischenfalles bereits am Folgetag erste Details vor. Demnach hatte der Pilot die Maschine für den Start vom Abstellplatz im Schritt-Tempo über einen Rollweg auf die Startpiste bewegt. Auf dieser wollte er bis zu ihrem Anfang rollen, um die gesamte Länge zur Verfügung zu haben. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Flugzeug über den Pistenanfang hinaus und blieb in der angrenzenden Wiese stecken. Der Flugzeugführer stellte daraufhin die Triebwerke ab und verließ die Maschine.

 

 

 

 

ÖBH 2010 setzt weiteren Schritt - ABCAbwehrkompanie unter neuem Kommando [3]

 

Hörsching, 29.09.2006 – Es erfolgte die versorgungsmäßige Übergabe der ABCAbwKp/MilKdo OÖ an das Panzerstabsbataillon 4. Das gesamte Gerät und Kader wurde am 01.10.2006 dem Panzerstabsbataillon 4 übergeben. Die neue Bezeichnung der Kompanie lautet ABCAbwKp/PzStbB4. Durch diese Übergabe verfügt das MilKdo OÖ über keine eigenständige ABC-Komponente mehr. Der Übergabe wurde im feierlichen Rahmen begleitet durch die Militärmusik OÖ am neuen Antreteplatz südwärts MilKdo OÖ abgehalten. Obst Helmut PLIESCHNEGGER übergab die Kompaniefahne an den BKdt des PzStbB4, Obstlt Franz LINSBOTH. Dieser wiederum übergab die Fahne der ABCAbwKp an den neuen KpKdt Hptm LANZ.

 

Somit wurden in einem weiteren Schritt die Empfehlungen der Bundesheerreformkommission realisiert. Obwohl das vorgesetzte Kommando in Ebelsberg sitzt, ändert sich für die Soldaten der ABCAbwehrkompanie nichts: Der Auftrag atomare, biologische und chemische Gefahren im In- und Ausland zu bekämpfen bleibt weiterhin aufrecht. Auch an der Einbindung in das Kastrophenmanagement des Landes Oberösterreich wird nicht gerüttelt.

 

 

 

Obstlt Franz Linsboth übergibt Kompaniewimpel an Hptm Robert Lanz

 

 

 

 

Morgenüberraschung für Hörschinger Soldaten [3]

 

Hörsching, 12.10.2006  - Heute führte die Life Radio-Frühstückstour zum Fliegerhorst Vogler nach Hörsching. Unzählige Soldaten des Militärkommandos OÖ und des Fliegerregiments 3 wurden mit einem gelben Frühstückssackerl von den Life Radio-Mitarbeiterinnen überrascht. Durch die leckeren Köstlichkeiten änderte sich die Laune vieler Morgenmuffel schlagartig.

 

 

Jeder erhielt ein kostenloses Frühstückssackerl

 

 

 

 

Einrückungsbefehl nach 50 Jahren [3]

 

Hörsching, 13.10.2006  - Das Militärkommando Oberösterreich lud am 21. Oktober alle Oberösterreicher, die am 15. Oktober 1956 in Kasernen in Oberösterreich oder Salzburg eingerückt sind, zum "Tag des Heeres" am Fliegerhorst Vogler in Hörsching ein. Die damaligen Soldaten wurden bei der Angelobung um 10 Uhr von Verteidigungsminister Günther Platter begrüßt und während des Tages speziell betreut.

 

 

Symbolfoto ET 15. Oktober 1956

 

 

 

Am 15. Oktober 1956 sind die ersten Wehrpflichtigen zum Bundesheer der 2. Republik eingerückt. Nach dem Abzug der Amerikaner öffneten damals auch die Kasernen in Oberösterreich ihre Tore. Rund 3.000 Oberösterreicher folgten damals dem Einrückungsbefehl. 50 Jahre später, am 21. Oktober 2006 gedenkt das Bundesheer beim "Tag des Heeres" am Fliegerhorst Vogler diesem Ereignis.

 

 

 

 

Gedenken an Opfer Jabo-Absturz im Jahre 1981 [3]

 

Windischgarsten, 16.10.2006  - An der Absturzstelle von Leutnant Roman Kaltenegger im Wald des so genannten „Gartener-Eck“ fand die Einweihung eines Gedenkkreuzes statt. Mit einer Kranzniederlegung würdigte das Bundesheer dem 1981 bei dem tragischen Ereignis ums Leben gekommenen Piloten.

 

 

Lt Roman Kaltenegger
+ 16.10.1981

 

Wahre Kameradschaft endet nicht mit dem Tode

 

 

Das Kreuz wurde vom Heimatverein Windischgarsten zum Gedenken an den Absturz des Jabos Saab 105 vor 25 Jahren errichtet. Neben Militäroberkurat Walter Heinzl und einem Trompeter bestand die Abordnung des Bundesheeres aus sieben Offizieren unter dem Kommando von Oberst Ewald Hirschenauer, die zum Andenken an ihren Kameraden an der Feierlichkeit teilgenommen haben. Die Gemeinde Windischgarsten war mit über 30 Personen aus verschiedensten Vereinen vertreten: Heimatverein, Kameradschaftsbund, Bergrettung, Feuerwehr und Gemeindevertreter umrahmten auch mit Fahnenabordnungen die Feier.

 

 

 

 

Tag des Heeres am Fliegerhorst Vogler [3]

 

Hörsching, 21.10.2006  - Ihr Können und ihre Ausrüstung präsentierten die Soldaten des Bundesheers am Samstag am Fliegerhorst in Hörsching. Vom schnellen Boot der Wasserrettung über die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr bis zum imposanten "Hercules"-Transportflugzeug standen viele Geräte für die Besucher bereit. Zusätzlich leisteten 380 Soldaten bei ihrer Angelobung den feierlichen Treueschwur auf Österreich.

 

 

Zehntausende stürmten den Fliegerhorst Vogler

 

 

Neben dem statischen Teil der Ausstellung gab's dynamische Gefechtsvorführungen mit Flugzeugen, Hubschraubern und Panzern, akustisch und optisch unterstützt durch ein Feuerwerk. Einen Blick in die Geschichte des Kriegswesens vermittelte die Vorführung einer Reiterattacke des Dragonerregiments 4 mit Artillerieunterstützung durch eine historische Feldkanone. Die OÖ-Ferngas überreicht der Militärmusik OÖ ein Flügelhorn.

 

 

Dynamische Gefechtsvorführung mit Panzer- und Fliegertruppe

 

 

35.000 Besucher

Rund 35.000 Besucher feierten mit dem Bundesheer den kommenden Nationalfeiertag, der Zustrom für das Straßennetz rund um die Kaserne war kaum zu bewältigen. "Modern, stark, schnell" - so passt sich das Bundesheer den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an. Aber nicht nur bei Feierlichkeiten, sondern auch im Ernstfall stehen Bundesheer und andere Hilfsorganisationen bereit für Österreich.


 

 

 

 

 

Jägerbataillon OÖ übt erstmals für künftige Einsätze [3]

 

Hörsching, 06.11.2006  - Zum ersten Mal übt im November das neu aufgestellte Miliz-Jägerbataillon des Landes Oberösterreich für künftige Einsätze. Aus 2.300 Soldaten der früheren Jägerbataillone 14 und 16 wurden die Besten ausgewählt, um das neue Landesbataillon zu formieren. Damit wurde eine starke Einheit geschaffen, die in Notfällen schnell einsatzbereit ist. Die Formierung des Bataillons fand am Fliegerhorst Vogler statt. Die erste Übung des Jägerbataillons Oberösterreich fand anschließend vom 6. bis 11. November im Bezirk Freistadt statt. Dabei standen die Themen Kontrollpunkt, Hausdurchsuchung und Angriff am Dienstplan. Die Übung diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen, daher wurde in erster Linie das Offiziers- und Unteroffizierskader einberufen.

 

Sie tauschten für eine Woche Zivil gegen Uniform

 

 

 

 

Info-Offiziere besuchten das Kommando Luftunterstützung [3]

 

Hörsching, 10.11.2006  - Am Fliegerhorst Vogler fand die zweite diesjährige Schulung für Informationsoffiziere des Militärkommandos OÖ statt. Beim ersten Seminar wurden die Offiziere von Mitarbeitern des Heerespersonalamts über Rekrutierungs- und Personalauswahlmaßnahmen des Bundesheeres informiert, nun präsentierte das Fliegerregiment 3 den Öffentlichkeitsarbeitern seine zukünftigen Aufgaben als Kommando Luftunterstützung.

 

 

Die Info-Offiziere mit einer Hercules am Militärflugplatz Hörsching

 

 

Die Soldaten besuchten die Lufttransportsstaffel mit ihren C-130 "Hercules" Transportflugzeugen und die Mitarbeiter im Lufttransportumschlag, wo alle Passagier- und Frachtverladungen organisiert werden. Diese beiden Einheiten des Fliegerregiments 3 sind die Hauptträger der Versorgung österreichischer Soldaten im Ausland.

 

 

 

 

3. Glühweinstand bei der DüTrSta in Hörsching [34]


Schon zum dritten Mal machten sich Mitglieder der Tigerstaffel kurz vor Weihnachten auf, um Geld für bedürftige Menschen zu sammeln. Am 13.12. und 14.12.2006 wurde vor der Unteroffiziersmesse im Fliegerhorst Vogler ein Glühweinstand aufgebaut. Zusätzlich wurden diverse Gegenstände, wie ein riesiges Lebkuchenherz und ein Staffel T-Shirt mit den Autogrammen von Marlies Schild und Benjamin Raich, während der Kaderweihnachtsfeier im Offizierskasino Hörsching versteigert.


Insgesamt wurde an den beiden Tagen die beachtliche Summe von über € 1.000 an Spenden gesammelt. Die Einnahmen gingen wie immer bei unseren Piloten an die Kinderkrebshilfe.