Administration
 
2003

Roll-Out der ersten Hercules- Transportmaschine [3]

 

Wien, 21.03.2003  - Heute wurde die erste C-130 Hercules offiziell am Fliegerhorst Vogler in Hörsching in Dienst gestellt. Erstmals in der Geschichte der zweiten Republik verfügt das österreichische Bundesheer somit über eigene Lufttransportkapazität. Bei dem militärischen Festakt präsentierte der Kommandant des Fliegerregimentes 3, Oberst Andreas Putz, seinen Verband, der die Heimatbasis der drei Transportmaschinen sein wird. Anschließend erfolgte die Übergabe des Bordbuches durch Bundesminister Platter an den Regimentskommandanten.

 

 

C-130 Hercules im Begleitung einer OE105 im Landeanflug auf Hörsching

 

 

Rund 80 Staaten der Erde benutzen die C-130 Hercules für Tranportaufgaben. Mit den vier Propeller-Triebwerken und einer Leistung von rund 4.910 Wellen-PS erreicht die Hercules eine Geschwindigkeit von 555 km/h. Das Flugzeug kann 20.411 kg Nutzlast oder 92 Passagiere bzw. 64 Fallschirmspringer transportieren. Die C-130 zeichnet sich vor allem durch Zuverlässigkeit, Robustheit und ein vielfältiges Verwendungsspektrum aus.

 

 

Die erste C-130 Hercules ist sicher am Fliegerhorst gelandet

 

 

Folgende Einsatzmöglichkeiten, gereiht nach Prioritäten, sind vorgesehen:

  • Evakuierung von im Ausland befindlichen Personen und Material im militärischen und zivilen Bereich
    (Auslandskontingente des Bundesheeres, Botschaftsangehörige, etc.)

  • Entsendung von Kontingenten bei Auslands- und Katastrophen- bzw. Hilfeleistungseinsätzen
    (z. B.: Erdbeben in der Türkei oder Auslandseinsatz in Afghanistan)

  • Anschlussversorgung der im Ausland befindlichen Kontingente

 

 

 

 

Erste Primarärztin bei der Sanitätsanstalt des Miltärkommandos OÖ [3]

 

HÖRSCHING, 01.04.2003  - Grund zum Feiern hat Frau Dr. Sabine Stolba. Sie wurde mit Wirkung vom 1. April 2003 zur Leiterin der Abteilung für Unfallchirurgie bestellt und somit zur Primaria ernannt. Die Ärztin begann ihre Kariere im AKH in Linz und arbeitet seit 1999 als Unfallchirurgin bei der Sanitätsanstalt des Militärkommandos OÖ. Parallel dazu führt sie eine eigene Praxis in Wels.

 

 

Frau Primar Dr. Sabine Stolba - SanA OÖ

 

 

Die engagierte Notärztin, die auch im Hubschrauber Dienst versieht, lobt die medizinische Versorgung des Heeres: „Das Bundesheer scheut keine Kosten und Mittel für die optimalste ambulante oder stationäre Behandlung der Patienten, auch das Pflegepersonal ist enorm motiviert und gut ausgebildet!“ Für die Welserin steht der Patient im Mittelpunkt, „Zeit darf da keine Rolle spielen“! Diesen Worten schließt sich die Leiterin der Sanitätsanstalt in Hörsching, Majorarzt Dr. Sylvia Sperandio verbunden mit den besten Glückwünschen zur Ernennung an.

 

 

 

 

Eine Woche beim Bundesheer [3]

 

Hörsching, 08.04.2003  - Die Rekruten Melanie Märzinger und Martin Kislinger ziehen Bilanz! Für 88 junge Männer und eine Frau hat sich das Leben seit sieben Tagen total verändert. Um sechs Uhr morgens beginnt der Tag bei der Ausbildungskompanie des Militärkommandos OÖ, danach folgen Körperpflege, Frühstück und Reinigung des Zimmers. Zwischen 07:30 Uhr und 22:00 Uhr stehen Sport, Exerzier-, Waffen- und Schießdienst sowie Unterrichte am Dienstplan.

 

Rekrut Melanie Märzinger bei Bettenbau

 

 

Rekrut Melanie Märzinger aus Hörsching ist die einzige Frau, die seit 31. März Rock und Bluse mit der Uniform vertauscht hat. Ihrem Vater als Vorbild folgend, will sie Unteroffizier werden. „Nach der Grundausbildung möchte ich Sanitäter werden! Auslandseinsätze sind für mich ebenfalls ein Thema!“ meint die junge Soldatin. „Die Kameradschaft mit den männlichen Kollegen klappt prima!“ Für den 18jährigen Rekruten Martin Kislinger aus St. Ruman im Bezirk Schärding ist die Umstellungsphase bereits abgeschlossen. Im Gegensatz zu Melanie Mörzinger leistet der landwirtschaftliche Facharbeiter seinen Präsenzdienst und rüstet in acht Monaten wieder ab. „Ich habe mich an den Tagesablauf bereits gewöhnt!

 

 

 

 

„Geiselnahme“ am Blue Danube Airport [3]

 

Hörschung, 09.04.2003  - Am Samstag, dem 5. April 2003, probten Sanitäter des Roten Kreuzes, Männer der Polizei-Sondereinheit Cobra sowie Helfer der Flughafenpolizei und Spezialisten des Österreichischen Bundesheeres für den Ernstfall.

 

 

Annäherung des Antiterrorkommandos an die gekaperte Maschine

 

Die Rettungskräfte warten auf einen möglichen Einsatz

 

 

Der Übung lag folgendes Szenario zugrunde:

 

Terroristen kapern vor dem Abflug eine Maschine. Diese soll mit 55 Passagieren zu einem UN-Einsatz fliegen. 20 Passagiere wurden verletzt. Die Cobra kann die Geiselnehmer zur Aufgabe überreden, die Verletzten werden geborgen.

 

Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber war auf dem vor der Übung eröffneten Heliport (ÖAMTC-Stützpunkt und Flugeinsatzstelle des Innenministeriums) sofort starbereit. Das Rote Kreuz baute eine Sanitätshilfestelle auf. Auch die „fliegende Intensivstation“ des Bundesheeres kam zum Einsatz.
500 Besucher, unter ihnen 180 Ehrengäste, überzeugten sich dass alles planmäßig ablief. Für Flughafen-Betriebsleiter Josef Reischl war die Notfallübung ein voller Erfolg.

 

 

 

 

ANTONOV 225 auf dem Militärfflugplatz Linz-Hörsching [3]

 

Hörsching, 11.04.2003  - Der Welt größtes und einziges Exemplar seiner Gattung, die russische ANTONOV 225, landete kürzlich auf dem „Blue Danube Airport“, dem Militärflugplatz Linz - Hörsching. Die ANTONOV hat ein maximales Startgewicht von 600 Tonnen und kann bis zu 250 Tonnen Lasten transportieren. Bildlich umgesetzt bedeutet das eine Transportvolumen von bis zu 8 Autobussen oder 80 PKW im Frachtraum des Giganten.

 

 

Die Antonov 225 wird entladen

 

 

 

 

Absturz einer Saab 105OE glimpflich verlaufen [3]

 

Allentsteig, 17.04.2003  - Heute gegen 14 Uhr 45 stürzte über den Truppenübungsplatz Allentsteig (Waldviertel) eine Saab 105Ö des Österreichischen Bundesheeres ab. Geflogen wurde die Maschine von einem 28 jährigen Piloten des Fliegerregiments 3 aus Linz Hörsching. Der Pilot ist kunstflugerfahren und hat bereits 1.500 Flugsstunden abgeleistet, davon 1.000 Stunden auf der Saab 105OE.

 

 

Die Trümmer der abgestürzten Saab 105OE

 

 

Beim insgesamt dritten Übungsflug dieses Tages, der in einer Höhe über 150 Meter stattfand, kam es bei einem Wendemanöver zu einem Strömungsabriß. Der Pilot, der sich mit dem Schleudersitz retten konnte, erlitt keine ernsthaften Verletzungen. Die Maschine stürzte am Truppenübungsplatz Allentsteig im Raum Steinberg über unbewohntem Gebiet ab. Sie wurde im Jahr 1970 beim Fliegerregiment 3 in Hörsching in Dienst gestellt.

 

 

 

 

„Kommissar Rex“ am Fliegerhorst Vogler [3]

 

Hörsching, 24.04.2003  - Auf Einladung des Militärkommandos OÖ übten Hundeführer aller Behörden mit ihren Diensthunden am Gelände des Fliegerhorstes. Die Diensthunde der Militärstreife des Militärkommandos OÖ, „Flamme“, „Aron“ und „Emba“ bekamen gestern Besuch von ihren vierbeinigen Kollegen der Bundespolizeidirektionen LINZ, WELS, STEYR, der Finanzlandesdirektion und des Landesgendarmeriekommandos für OÖ.

 

 

Gruppenbild der Teilnehmer

 

 

Geübt wurden die Themen Schutz, Annäherung, Platzzuordnung und Verlassen eines Hubschraubers bei laufendem Rotor sowie das Aufspüren von Suchtgift. Insgesamt beteiligten sich 46 Hundeführer mit 40 Hunden an dem eintägigen Seminar.

 

 

 

 

Ultraschallseminar bei der Sanitätsanstalt Hörsching [3]

 

Hörsching, 26.04.2003  - Bereits zum fünften Mal organisierte Oberst Arzt Dr. Fayad Mulla-Khalil, leitender Sanitätsoffizier des Militärkommandos OÖ, ein Ultraschallseminar für Allgemeinmediziner, Fach- und Militärärzte vom 23. bis 25. April 2003 in den Räumlichkeiten des Offizierscasinos am Fliegerhorst Vogler.

 

 

ObstdG Ing. MMag. Rozenits bei der Ultraschalluntersuchung

 

 

Das gemeinsam mit der Oberösterreichischen Sektion der Gesellschaft für Ultraschall und der Abteilung für Ultraschalldiagnostik des Krankenhauses der Elisabethinen sowie der Medizinischen Gesellschaft für OÖ und dem Militärkommando OÖ zusammengestellten Schulungsprogramm bestand aus Vorträgen und der praktischen Ultraschalluntersuchung von Testpersonen. Die Ultraschallgeräte wurden kostenlos von den Firmen Siemens und Philips zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

Kultur einmal anders .... [3]

 

Hörsching, 29.04.2003  - Zu einer Besichtigung einer Flieger- und Hubschrauberstaffel und anschließendem Vortrag lud das Militärkommando OÖ den Verein Kultur Impulse Linz. Der stellvertretende Militärkommandant von OÖ, Oberst des Generalstabsdienstes Ing. Mag. Günther Rozenits, erläuterte in seinem Vortrag auch die Lage im Irak.

 

 

Kons. Anna-Elisabeth Avesani, Tino Ehrenhuber und
ObstdG Ing. Mag. Günther Rozenits

 

 

Neben einer historischen Rückschau, den offiziellen politischen und militärischen Zielen der Operation, erwähnte Rozenits im besonderen die wirtschaftlichen Interessen der USA in der Golfregion. Der jüngste Teilnehmer, der elfjährige Tino Ehrenhuber aus Pucking war natürlich vom Transporthubschrauber 212 und des Schulungsflugzeuges SAAB 105Ö begeistert.

 

 

 

 

Florianer Sängerknaben beim Fliegerregiment 3 [3]

 

Hörsching, 02.05.2003  - …war der Besuch am 24. April der Florianer Sängerknaben beim Fliegerregiment 3 nicht begleitet. Sehrwohl vom Motorenlärm der startenden und landenden Flieger und Hubschrauber am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Als Auftakt gab es ein Mittagessen. Danach besichtigten die jungen Sängerinnen und Sänger mit großem Interesse die Transporthubschrauber Augusta Bell 212 und Schulungsflugzeuge Saab 105. Einige von ihnen konnten sich bereits ins Cockpit hinter den Steuerknüppel und den Fluggastraum setzten und am Boden als Flugkapitän fühlen.

 

Florianer Sängerknaben mit AB 212

 

 

 

 

 

3. Staffel bei der Meeting Aerien CHATEAUDUN 2003 (FRA) [34]



Hörsching, 09.05.2003 - Heute starteten  2 Maschinen Richtung Frankreich um die “Flugshow-Saison 2003″ zu eröffnen. Sie machten einen Zwischenstopp in Friedrichshafen um die Maschinen aufzutanken.Die Flugshow dauerte vom 09. – 12. Mai 2003. 

 

 

 

 

Tigerstallen bei der FlA-Übung 2/2003 [34]



Vom 02.06.03 – 06.06.2003 nahm die 3.Staffel an einer FlA – Übung im Raum Zwentendorf/FlPl Gneixendorf teil. Die Zielsetzung dieser Übung war es, die Schlagkräftigkeit der FlA – Verbände beim Schutz einer Marschstrasse und beim Objektschutz zu überprüfen. Die FlA war mit 3,5 cm Zwillingskanonen, 2 cm Fliegerabwehrkanonen, der leichten Fliegerabwehrlenkwaffe sowie mit Zielzuweisungsradar und Tieffliegererfassungsradar vertreten.

 

Die Tigerstaffel hatte die Aufgabe, die Fliegerabwehr mit der SAAB 105 als Zielobjekt zu beüben. Dafür war der Einsatz von 8 SAAB 105 und 11 Piloten notwendig. Zusätzlich wurden sie von zwei Mitsubishi-2 (MU-2) Flugzeugen von der Firma SAAB NYGE unterstützt. Diese MU-2 waren mit Störsendern ausgestattet und hatten die Aufgabe das Radar der FlA – Kräfte zu stören und so eine Erfassung der SAAB 105 am Radar unmöglich zu machen.

 

 

 

 

Tigerstaffel beim LETALSKI MITING – Flugtag MARIBOR 2003 (SLO) [34]

 

Hörsching, 06.06.2003 - Für drei Piloten und einen Techniker ging es nach Slowenien zur Flugtag nach Maribor. Die Flugshow dauerte von 06. – 08. Juni 2003 und war durch internationale Beteiligung ausgezeichnet. Hier durfte Österreich nicht fehlen.

 

 

Unsere Vertretung in Maribor mit Kameraden

 

 

 

 

 

Stellungspflichtige beim Militärkommando OÖ [3]

 

Hörsching, 18.06.2003  - Eine von vielen unbeachtete Tradition besteht seit Jahren in der Papiermacher – Industrie-Gemeinde Laakirchen in OÖ. Der Bürgermeister lässt es sich nicht nehmen, seine Jungbürger vor dem eigentlichen Stellungsverfahren zu sich einzuladen. Hierbei informiert er gemeinsam mit einem Offizier des MilKdo OÖ die Jugendlichen über ihre staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten und über die Wehrpflicht im besonderen. Heuer war es erstmals das OÖ Militärkommando in Hörsching, das den Bürgermeister Walter Silbermayer und seine Jungbürger zur Information vor Ort einlud.

 

Überaus angetan zeigten sich die Besucher über die Professionalität der Techniker und Piloten beim Fliegerregiment 3, was sich bei der anschließenden wehrpolitischen Diskussion widerspiegelte. Allgemeiner Tenor: Bereits vor der Stellung zeigt sich reges Interesse zur Ableistung des Präsenzdienstes bei bestimmten Waffengattungen. Zufrieden auch der Laakirchner Bürgermeister : „Ich sehe es als mein wichtigstes Anliegen, den Bürgern von Laakirchen die bestmöglichste und vor allem praxistauglichste Information zu bieten!“ Mit dem Besuch in Hörsching scheint dies auch gelungen zu sein.

 

 

 

Zweite Hercules C-130 landete gestern in Linz- Hörsching [3]

 

Hörsching, 26.08.2003  - Pünktlich um 2017 Uhr Ortszeit landete die zweite Hercules Transportmaschine für das Österreichische Bundesheer am Flughafen Linz Hörsching. Insgesamt wurden drei gebrauchte C- 130 Transportflugzeuge von Großbritannien gekauft und werden in Hörsching stationiert. Sie stehen für nationale sowie internationale Transportaufgaben des Bundesheeres zur Verfügung.

 

 

C-130 Hercules mit der Nummer 8 TCC

 

 

 

 

Löscheinsatz durch Fliegerregiment 3 an der Hohen Nock [3]

 

Windischgarsten, 28.08.2003  - 1000 Tonnen Wasser seit Brandbeginn im Nationalpark Kalkalpen ausgebracht. Rund um die Uhr steht derzeit das Fliegerregiment 3 aus Hörsching im Einsatz. Während des Tages fliegen ständig vier Transporthubschrauber und drei Flugzeuge, in der Nacht werden die Maschinen von Technikern am Fliegerhorst Vogler gewartet. Seit Einsatzbeginn am Sonntag leisteten die Piloten rund 250 Flugstunden. Dabei wurden 1000 Tonnen Wasser, elf Tonnen Ausrüstung sowie 614 Personen zum und vom Brandherd transportiert.

 

 

AB 212 und PC6 im Löscheinsatz im Nationalpark Kalkalpen

 

 

Regimentskommandant Major Georg Klecatsky ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mitarbeiter. „2240 Starts- und Landungen in fünf Tagen belasten das Regiment stark. Vor allem die Piloten und die Techniker sind dabei stark gefordert. Wir geben aber unser bestes, um den Schaden an Flora und Fauna im Nationalpark Kalkalpen so gering als möglich zu halten!“

 

 

 

 

40 Jahre Militärkommando OÖ - auf dem Weg in die Zukunft [3]

 

Hörsching, 04.09.2003  - Über 150.000 Soldaten wurden seit 1963 durch das Militärkommando OÖ auf ihre Tauglichkeit untersucht und zum Wehrdienst einberufen. An die sechzigtausend Milizsoldaten erhielten von hier ihre Befehle zur Ableistung von Übungen und tausende Kraftfahrzeuge wurden in Evidenz gehalten. Von Behördenaufgaben abgesehen entwickelte sich das Militärkommando immer mehr zu einen nationalen und internationalen militärischen Leistungsunternehmen.

 

 

Das Jubiläumsplakat 40 Jahre Militärkommando OÖ

 

 

Zum Festakt „40 Jahre Militärkommando OÖ“ lud der Militärkommandant von OÖ, Generalmajor Kurt Raffetseder, am 4. September 2003 in den Fliegerhorst Vogler. Als Gratulanten stellten sich unter anderen der Landeshauptmann von OÖ, Dr. Josef Pühringer, der Abgeordnete zum Nationalrat und ÖVP-Wehrsprecher, Walter Murauer sowie ÖKB Landespräsidenten Josef Kusmitsch ein.

 

 

LH Dr. Pühringer, Militärkommandant Raffetseder und Präsident Kusmitsch

 

 

„Die Hauptaufgaben des Militärkommandos haben sich in den vergangenen 40 Jahren kaum geändert!“ so der Militärkommandant. „Wir stehen aber einem geänderten Bedrohungsbild gegenüber, das nur vom Militär bewältigt werden kann!“ür die geleistete Arbeit in Oberösterreich und verwies auf die Krise im benachbarten Tschechien 1968 sowie auf die unzähligen Assistenzen bei Unglücksfällen oder Katastrophen. Zuletzt bei den Löscharbeiten im Nationalpark Kalkalpen.

 

 

 

 

Jetpiloten aus Hörsching bei der Royal Air Force Leuchars Airshow (GB) [34]

 

Hörsching, 13.09.2003 - Unsere Jetpiloten der 3. Staffel aus Hörsching vertrat unser Land in gekonnter Art und Weise bei der diesjährigen RAF Leuchars Airshow in England.

 

 

 

 

 

 

Eurofighterpiloten begannen ihre Ausbildung in Hörsching [34]

 

Hörsching, 23.09.2003 - Die nächsten Piloten für die Eurofighter – Abfangjäger haben am Fliegerhorst Vogler in Linz – Hörsching ihre Ausbildung begonnen. Gerald Gradauer, Ulrich Hanfstingl und Alexander Smolej absolvierten ihren ersten Alleinflug mit dem Jet – Trainer “SAAB 105 OE”. Die nächsten Maschinen, die die Soldaten fliegen werden, sollen schon die Eurofighter sein. In welchem Land die Einschulung erfolgt, steht noch nicht genau fest. Das Trio absolvierte 19 Flüge unter Aufsicht ihrer Fluglehrer – dann durften sie die SAAB – Düsenjäger erstmals alleinverantwortlich steuern. 

 

 

Unser neuen Eurofighterpiloten in Ausbildung

 

 

 

 

 

Kommandant der Landstreitkräfte besuchte Jägerbataillon 14 [3]

 

Hörsching, 07.10.2003  - Gestern besuchte der Kommandant der Landstreitkräfte Generalleutnant Edmund Entacher die „Beorderte Waffenübung“ des Jägerbataillon 14. Der Bataillonsstab unter Kommandant Major Dietmar Gross bereitet zur Zeit die Verlegung der rund 1000 Mann nächsten Montag auf den Übungsplatz Allentsteig vor. Der General besichtigte die Stabsarbeit und die Ausbildung und zeigte sich vom „Know-how“ der Soldaten beeindruckt.

 

 

Der Kommandant der Landstreitkräfte inspiziert die MG Ausbildung

 

 

 

 

Partnerschaften auf Erfolgskurs [3]

 

Hörsching, 10.10.2003  - Einem bundesweiten Trend entgegengesetzt, steuert die Partnerschaft zwischen dem Militärkommando OÖ und oberösterreichischen Institutionen. Während im Zivilbereich eine Bewegung hin zur Trennung und „Single-Dasein“ feststellbar ist, zeigt die 23-jährige Verbindung des Militärkommando Oberösterreich zur Raiffeisenbank und die 12-jährige Zusammengehörigkeit zur oberösterreichischen Akademie für Umwelt und Natur und zur AVAG (Mercedes OÖ) keine Risse. Im Gegenteil: Hochrangigste Vertreter dieser Einrichtungen trafen sich am 10.10.2003 am Fliegerhorst Vogler zu einem gemeinsamen Wettstreit und Gedankenaustausch.

 

Die Kommandanten - die Generale

 

 

Der Welser Medienmogul Helmut Moser hatte einen Geschicklichkeits-Fahrparcour im unwegsamen Kfz-Übungsgelände der Kaserne ausgesteckt, den die „gemischten“ Teams des Militärs und der Partner absolvieren mußten. Dazu galt es einen Schießbewerb und einen Handgranaten-Zielwurf möglichst effizient zu absolvieren. Der oberösterreichische Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder, der General der Raiffeisenbank Oberösterreich, Dr. Ludwig Scharinger, und Mercedes Vorstand Ing. Werner Mayerhofer leisteten mit ihren Teams Schwerarbeit.

 

 

Militärkommandant Raffetseder bei der Einweisung eines PuchG

 

 

Gewonnen hat den Wettbewerb mit einer Punkteanzahl von 107 Punkten eine gemischte Gruppe mit Herrn Thomas Berger und Herrn Manfred Tiefhaider von Mercedes Benz sowie Oberleutnant Robin Reindl und Hauptmann Gerhard Oberreiter vom Militärkommando Oberösterreich.

 

 

 

 

7000 Flugstunden mit Heereshubschrauber [3]

 

Hörsching, 21.10.2003  - Vizeleutnant Reinhold Gruber hat als Heerespilot vergangene Woche seine 7000. Flugstunde im Rahmen eines Ausbildungseinsatzes im Hochgebirge absolviert. Gruber begann seine fliegerische Ausbildung auf dem ersten im österreichischen Bundesheer eingeführten Hubschrauber vom Typ Bell H13. Im Anschluss daran flog er viele Jahre auf der Augusta Bell 204. Im Jahr 1980 war er im Kreise jener Piloten, die in Italien die Hubschrauber vom Typ Augusta Bell 212 (AB 212) abholten und nach Österreich überstellten.

 

 

Regimentskommandant Obst Putz gratuliert

 

 

Vizeleutnant Gruber ist als Einsatzpilot der 1. Hubschrauberstaffel einer der Männer, die beginnend von der Schulung und Ausbildung junger Piloten, bis hin zu schwierigsten Einsätzen im Hochgebirge oder bei Naturkatastrophen dafür sorgen, dass der Slogan „Schützen und Helfen“ Realität wurde. Mit seinem ruhigen und kameradschaftlichen Charakter ist er ein Vorbild für andere Piloten. Mit Ende dieses Jahres wird Reinhold Gruber in den wohlverdienten Ruhestand übertreten und damit endet auch seine Langzeitbeziehung zur AB 212.

 

 

 

 

Leiter der Bildstelle MilKdo OÖ tritt in den Ruhestand [3]

 

Hörsching, 27.11.2003  - Ein Vierteljarhundert ist er täglich im Zug von Bad Hall nach Traun und retour unterwegs gewesen: Der 60-jährige Vizeleutnant des österreichischen Bundesheeres Vizeleutnant Peter Kulischek. Als Bildstellenleiter, Reporter und Autor von Foto-Bildbänden ist er weit über die Grenzen von Oberösterreich bekanntgeworden. Am 27. November 2003 feierte er seine letzte „Dienstfahrt“ im ÖBB-Regionalzug mit seinen täglichen Weggefährten standesgemäß bei einem Glas Sekt. Sein Dank dabei auch an die Bundesbahn, die ihn Tag für Tag unfallfrei transportiert hat.

 

 

Zum letzten mal mit dem Zug in die Arbeit

 

 

 

 

Angelobung am Fliegerhorst in Hörsching [3]

 

Hörsching, 28.11.2003  - Rund 100 Rekruten der Ausbildungskompanie des Militärkommandos OÖ wurden feierlich angelobt. „Im Mittelpunkt der Angelobung steht die Familie“ lautete das Motto der Angelobung. Eltern und Angehörige sollten die Möglichkeit haben, die Kaserne von innen zu sehen und somit die Ausbildungsstätte ihrer Söhne und Freunde näher kennen lernen. Vorhandene Berührungsängste konnten hierbei unkonventionell abgebaut werden.

 

 

Landeshauptmann Stellvertreter Franz Hiesl bei der Festansprache

 

 

Neben dem Landeshauptmann von Oberösterreich, vertreten durch Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl gab der Militärkommandant von Oberösterreich, Generalmajor Kurt Raffetseder den anzugelobenden Soldaten die Ehre. Franz Hiesl bedankte sich beim Bundesheer für die unzähligen Einsätze der vergangenen Jahre und sagte: „Sicherheit zum Nulltarif gibt es nicht, Österreich hat mit dem Beitritt zur EU das beste Friedensmodell gewählt, nämlich Solidarität und gegenseitigen Beistand!“

 

 

Ich gelobe ...

 

 

Im Anschluss an den Festakt lud das Militärkommando zu einem gemeinsamen Abendessen, um den zahlreich erschienen Angehörigen eine Kostprobe aus der Truppenküche zu geben.

 

 

 

 

Militärmusik Oberösterreich spendet € 8500,00 [3]

 

Hörsching - Ebelsberg, 18.12.2003  - Reinerlös des Benefizkonzertes der Militärmusik Oberösterreich kommt dem Verein Marathon zugute. Der Militärkommandant von Oberösterreich, Generalmajor Kurt Raffetseder überreichte dem Verein „Marathon“, vertreten durch Herrn Peter Wohlmacher, einen Check über € 8500,00.

 

Scheckübergabe an Peter Wohlmacher vom Verein "Marathon"

 

 

Ziel des Vereines ist, Kindern mit einer speziellen Muskelerkrankung das Leben leichter und somit die Lebensqualität der Kinder zu verbessern. Bei Muskeldystropie handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Schwund von Muskelzellen. Betroffen sind auf Grund einer defekten Erbinformation im X-Chromosom zumeist nur Buben. Benötigt werden vor allem Rollstühle, Atemtrainings- und Beatmungsgeräte sowie Spezialbetten.

 

 

 

 

Glühweinstand bei der 3. Staffel / FlR 3 und den Technikern für Kinderkebshilfe [34]

 

Hörsching, 18.12.2003 - Ab 0900 Uhr begannen Piloten, Techniker und Grundwehrdiener mit dem Aufbau des Glühweinstandes und gegen Mittag mit der Zubereitung der ersten zwei Glühweinkessel. Somit stand dem Verkauf ab dem späten Nachmittag nichts mehr im Wege und der Stand konnte geöffnet werden. Neben dem Glühweinverkauf war auch eine Spendenbox der Kinderkrebshilfe aufgestellt, welche sich zu später Stunde immer mehr füllte. Der Andrang von Soldaten des Fliegerhorst Vogler, die der Kälte und dem nassen Boden trotzten, war so groß, dass der Stand mangels Glühwein, immerhin ca. 100 Liter, bereits gegen 2000 Uhr wieder geschlossen werden musste.Trotzdem konnte am nächsten Tag der stolze Betrag von € 1.105,53 zugunsten des Dachverbandes der Kinderkrebshilfe Österreich überwiesen werden.

 

 

Hilfe für die Kinderkrebshilfe - Danke