Administration
 
2002

Faschingsscherz der Fliegertruppe [12]

 

Hörsching, 12.02.2002 - In der vergangenen Nacht erlaubten sich einige sehr junge Piloten des Fliegerregimentes 3 einen Faschingsscherz. Sie malten kurzerhand den vor dem MilKdo-Gebäude aufgestellten Kampfpanzer T-34 mit allen möglichen Farben an.

 

Uns so stand es in der OÖ Nachrichten vom 14. Februar 2002:

Ein “Narrenkleid” trug gestern früh der beim Militärkommando OÖ in Hörsching aufgestellte T-34-Panzer. Zwei Soldaten hatten als Faschingsscherz dem Kampffahrzeug in der Nacht mit Sprays einen Farb-Panzer verpasst. Weil der farbenfrohe Anblick bei den Kommandanten wenig Anklang fand, müssen die beiden Sprayer wieder die Tarnbemalung herstellen [12].

 

Am Morgen präsentierte sich der T-34 Panzer dann so:


 

 

 

 

Informationsveranstaltung in Linz/Hörsching [3]

 

Linz, 17.05.2002  - Verteidigungsminister Herbert Scheibner informierte heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Fliegerhorst Vogler in Linz-Hörsching sowie beim Luftfahrzulieferer Fischer Advanced Composite Components (FACC) in Ried im Innkreis Vertreter der Wirtschaft über die Möglichkeiten für Gegenschäfte im Zusammenhang mit der Abfangjäger-Nachbeschaffung.

 

 

Verteidigungsminister Herbert Scheibner

 

 

Es gäbe keine Vorentscheidung für eine Type, betonte der Verteidigungsminister. Die Entscheidung sei zwar demnächst zu erwarten, den augenblicklichen Stand der Prüfung aller Angebote durch die dazu eingesetzten verschiedenen Kommissionen wisse er jedoch nicht. Das beste Gesamtpaket werde jedenfalls gewählt werden, so Scheibner.

 

 

Scheibner im Gespräch mit dem Unternehmer Dr. Hannes Androsch

 

 

Der Verteidigungsminister betonte auch, dass die Belastung des Raumes um den Linzer Flughafen in Hörsching durch die Draken-Nachfolger nicht erhöht werde. Es sei an keine dauernde Stationierung gedacht. Die Zahl der Draken-Flugbewegungen - sie haben an den gesamten Flugbewegungen in Hörsching einen Anteil von 0,48 Prozent, in absoluten Zahlen: von 27.517 Flugbewegungen 132 Drakenflüge im Jahr 2001 - werde durch die neuen Abfangjäger nicht größer werden.

 

 

 

 

3. Staffel / FlR 3 bei Kauhava Midsummer Festival 2002 (FIN) [34]
 

 

Hörsching, 19.06.2002 - Die Anreise auf den ersten Flugtag in diesem Jahr stand unmittelbar bevor. Für die Reise nach Finnland waren drei Maschinen eingeplant, wobei natürlich die viersitzige VIP-Version mit dabei war um die sechs Piloten und zwei Techniker unterzubringen. Nach erfolgreicher Lösung diverser logistischer Probleme (Unterbringung des Gepäcks von acht Personen) durch die Techniker, konnten die Jets starten. Nach ungefähr 60 Minuten Flugzeit erreichten die Jets den ersten Zwischenlandeplatz Heringsdorf auf der deutschen Insel Usedom. Nachdem die Flieger wieder aufgetankt und gecheckt waren, starteten sie in Richtung Schweden um den zweiten Zwischenlandeplatz in Norrköping zu erreichen. Von dort aus traten sie den letzten Teil unserer Reise nach Kauhava/Finnland an. Die 3. Staffel hat die Republik Österreich beim Kauhava Midsummer Festival würdig vertreten.

 

Österreichische Saab 105EO in Finnland

 

 

 

 

3. Staffel / FlR 3 bei Waddington International Airshow 2002 (GB) [34]

 

Hörsching, 28.06.2002 - Mit einer Rotte, gefolgt von einer einzelnen Maschine startete die Tigerstaffel in Richtung England. Der Verband beförderte, unter der Führung von seinem Staffelkommandanten, sechs Piloten und zwei Techniker. Das Wetter war ihnen gesonnen und so errechten die Flieger ohne Probleme den Zwischenlandeplatz in Brüssel/Charleroi. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten mit dem belgischen Bodenpersonal, welche kein einziges Wort Englisch sprachen, schafften die Piloten es ihnen mittels eines ausgeklügelten Systems an Mimik und Gestik ihnen verständlich zu machen, dass sie ein paar Tonnen Treibstoff brauchen um den Flug nach England fortzusetzen. Gut am Ziel gelandet nahm die Staffel an der Waddington International Airshow teil. 

 

 

Plakat und DVD-Cover

 

 

 

 

 

Rallye Ass Sperrer Jugendtraum wurde Wirklichkeit [34]

 

Hörsching, 10.07.2002 - Rallye – Staatsmeister Raphael Sperrer Jugendtraum wurde erfüllt: "Zwei Loopings als Kunstflieger". Auf vier Rädern scheint die Freiheit ein wenig eingeschränkt zu sein – so richtig grenzenlos ist sie wohl nur über den Wolken. Daher erfüllte sich der fünffache Rallye – Staatsmeister Raphael Sperrer gestern in Linz Hörsching seinen Jugendtraum – Kunstfliegen: Wo ein Looping kein Ausrutscher von der Straße, sondern das höchste, das wirklich höchste der Gefühle ist! “Normal nehm ich ja niemanden mit, aber du bist fit genug, du schaffst das”, lächelte “Captain” Gerhard Huber, einer der besten Österreicher seines luftigen Fachs, knapp vor dem Abflug – als an ein Aussteigen nicht mehr zu denken war.

 

 

Staatsmeister Raphael Sperrer und Capt. Gerhard Huber

 

 

Und schon ging´s los mit der Saab 105: mit 950 Stundenkilometern und dem unfassbaren Druck des sechsfachen Körpergewichts. Der Meister der Sonderprüfungen prüfte seine besondere Kondition und flog tatsächlich zwei Loopings selbst:” Der Gerhard hat den Knüppel losgelassen und ich hab den Jet wirklich gesteuert. Es war unbeschreiblich!” Ähnliche Gefühle hatte übrigens Flugpilot Huber, als er vor kurzem mit Rallyepilot Sperrer im Peugeot 206 WRC mitgerast war: "Es war affengeil".

 

 

 

 

Verdichtung des Bundesheereinsatzes im Katastrophengebiet [3]

 

 

Oberösterreich, 13.08.2002 - Schwergewicht des Assistenzeinsatzes von Kräften des Österreichischen Bundesheeres im Katastrophengebiet ist derzeit das Bundesland Oberösterreich, in dem sich knapp 2.000 Mann im Einsatz befinden. Niederösterreich folgt mit knapp 1.500 Mann, allerdings halten sich aufgrund der meteorologischen Prognosen dort auch starke Kräfte in jederzeit abrufbarer Reserve. Gesamt sind ca. 8.000 Soldaten des Bundesheeres im akuten Arbeitseinsatz oder leisten dafür Versorgungs- und Verbindungsdienste. Verteidigungsminister Herbert Scheibner befindet sich derzeit bei den eingesetzten Soldaten. Weitere Kräfte des Bundesheeres können noch herangeführt werden, wenn zusätzliche Assistenzanforderungen von zivilen Behörden gestellt werden sollten.

 

 

LH Dr. Josef Pühringen und LR Franz Hiessl landen in Perg

 


Im Raum Oberösterreich sind vom Hochwasser hauptsächlich betroffen und Schwergewicht des militärischen Assistenzeinsatzes die Orte Wels, Eferding, Feldkirchen an der Donau, Antiesenhofen, Ried im Innkreis, das Kremstal, Scharnstein und Ebensee. Dort sind vorwiegend Kräfte des Militärkommandos Oberösterreich, der 4. Panzergrenadierbrigade sowie vom Fliegerregiment 3 und Fliegerabwehrregiment 3 eingesetzt. 

 

 

MilKdt Divr Raffetseder bei Lagebesprechung in Perg

 

 

Mit Stand 13. August 2002, 2100 Uhr, sind seitens der Luftstreitkräfte 99 Flüge mit mehr als 150 Flugstunden verzeichnet worden. Bei diesen Einsätzen sind bis zu diesem Zeitpunkt 851 Personen sowie 43,5 Tonnen an Lasten transportiert und 262 Windenbergungen durchgeführt worden. Wichtigste Einsatzorte in Oberösterreich sind die Gemeindegebiete von Hörsching, Perg, Eferding, Steyr, Enns, Ried, Schärding, Ebensee und Gosau sowie der Raum des Kremstales. Die Zahl der dort konkret eingesetzten Soldaten beträgt derzeit etwa 2.200 Mann. Der Einsatz dauerte bis zum 20. August 2001.

 

 

So sah es entlang der Autobahn in Ansfelden aus

 

 

 

 

"Schwarzer Falke" in Österreich gelandet [3]

 

Hörsching, 21.09.2002  - Der erste von neun S70 "Black Hawk"-Transporthubschraubern (Schwarzer Falke) für das österreichische Bundesheer ist Samstag vormittags direkt aus den USA am Flughafen Linz-Hörsching eingetroffen. Ein riesiges Antonov-Transportflugzeug hat den fabriksneuen Hubschrauber mit "angelegten" Rotor-Blättern nach Österreich geflogen. Am Dienstag werden die nächsten zwei Hubschrauber erwartet. Die Maschinen werden in Hörsching endmontiert, der endgültige Stationierungsort wird Langenlebarn sein - die Überstellung dorthin erfolgt Mitte Oktober. Der weitere Lieferplan sieht vor, dass Mitte November und Mitte Dezember je drei weitere Hubschrauber nach Österreich kommen. Mit Jahresende sollen ausgebildete Piloten für alle "Black Hawks" zur Verfügung stehen.

 

 

Der erste Black Hawk - noch im Bauch der riesigen Antonov 124-100

 

 

Geschafft - der Black Hawk ist erstmals zu bewundern

 

 

Der Black Hawk wird beim österreichischen Bundesheer sowohl militärische als auch zivile Aufgaben erfüllen. Das Leistungsspektrum reicht dabei vom militärischen und zivilen Personal- und Materialtransport über den Transport von sperrigen und schweren Gütern bis hin zu Sicherungs- und Rettungseinsätzen im nationalen und internationalen Umfeld. Der Hubschrauberankauf ist bekanntlich nach dem Lawinenunglück von Galtür im Februar 1999 beschlossen worden. Der "Black Hawk" ersetzt die Agusta Bell 204 B. Diese Transportmaschine war seit 1964 beim Bundesheer im Einsatz und wurde mittlerweile aus dem Flugbetrieb genommen.

 

 

 

 

Hilfeleistung für Altenheim [3]

 

Hörsching, 21.10.2002 – Eine Hilfeleistung der besonderen Art leistete das MilKdo OÖ. UO des Kommando und der Sanitätsanstalt halfen an drei Tagen bei der Übersiedelung der Bewohner des Altenheimes GRIESKIRCHEN in das neue Altenheim nach BAD SCHALLERBACH. Nachdem nicht nur Personen, sondern auch die gesamte Ausstattung transportiert werden musste, kamen 1 Großraumbus, 1 VW-Bus, 4 ÖAF LKW und 4 SanKW zum Einsatz. Im gesamten wurden 20 liegende, 30 sitzende und 40 gehfähige Altenheimbewohner übersiedelt.