Administration
 
2001

Eine Fliegerlegende geht in Pension [34]

 

Hörsching, 05.02.2001 - Mehr als drei Jahrzehnte lang war es Oberst Billfried Burghard gewohnt, sehr schnell unterwegs zu sein. Nach “ziemlich genau 6150 Flugstunden” hat der Düsenjägerpilot diese Woche zum letzten Mal abgehoben.

 

Ist beim letzten Flug die Wehmut mit an Bord? Oberst Burghard verneint. “Irgendwann muss man gehen und es ist angenehm, wenn man geht wo man noch alles machen kann.” Er habe sich sehr lange darauf vorbereiten können. Schließlich war es auch absehbar, daß mit 60 Jahren der Schritt in den Ruhestand vorgeschrieben ist. Am 28. Februar ist es offiziell so weit, Urlaubstage und Zeitausgleich werden davor konsumiert.

 

 

Obst Burghart nach der Landung seines Letztfluges

 

 

 

 

Jabos bei der Übung KUENRINGER 2001 [34]



Hörsching, 02.04.2001 - Die Fliegerabwehrübung begann am Montag und dauerte die gesamte Woche an. Die 3. Staffel stellte 8 Flugzeuge für die Übung “KUENRINGER 2001″ ab. Der Übungsort: Der Truppenübungsplatz ALLENTSTEIG plus näherer Umgebung. Die FlA – Übung begann mit sehr viel Papierarbeit, wobei in Karten Übungsräume, Hin,- und Rückflugstrecken, sowie Halteräume eingezeichnet, und anfallende Fragen geklärt werden mussten. Bereits am Nachmittag starteten erste Aufklärungsflüge in den Übungsraum. Im Verlauf der Übung wurde das Flugaufkommen am Fliegerhorst VOGLER immer massiver. Am Mittwoch, dem flugintensivsten Tag startete die erste Rotte bereits um 06:00 mit dem Auftrag feindliche Stellungen im Übungsraum zu erkunden und zu vernichten.

 

 

Früher Abflug von Fliegerhorst Vogler

 

 

 

 

Patenschaftserneuerung [3]

 

Hörsching, 23.05.2001 – Im Beisein des Kommandanten II. Korps, Herrn KKdt LAGLER erfolgte die feierliche Erneuerung der bereits 10 Jahre bestehenden Partnerschaft des MilKdo OÖ mit dem Land OÖ – vertreten durch die Akademie für Umwelt und Natur, sowie der Automobilvertriebs AG Mercedes-Benz.

 

In protokollarischer Abfolge unterzeichneten die Patenschaftsurkunden neben dem MilKdt von OÖ unser Landeshauptmann Dr. Josef PÜHRINGER für das Land OÖ und Dir. Ing. MAYERHOFER für die Firma Mercedes-Benz. Es folgte eine praktische Vorführung von geländegängigen Fahrzeugen der Fa. Mercedes-Benz, sowie eine Ausstellung von deren Limousinen.

 

Informationsstände des Militärkommando OÖ, der HZA WELS und der Akademie für Umwelt und Natur schlossen an. Seitens des Bundesheeres wurde ein Kampfpanzer Leopard 2 des PzB14 den Teilnehmern präsentiert. Eine Leistungsschau der ABCAbwKp/MilKdo OÖ brachte alle Anwendenden zum Staunen.

 

Der Festaktfand mit dem Vorbeimarsch der Truppen des Befehlsbereiches 4 um 16 Uhr ein würdigen Abschluss. Anschließend erfolgte noch eine Geschenkübergabe der Partner in den Räumen des Offizierskasino Hörsching.

 

 

 

 

MilKdt geht in Ruhestand [3]

 

Hörsching, 31.05.2001 – Militärkommandant Divr Mag. Helmut KREUZHUBER hatte seinen letzten Arbeitstag im Aktivstand. Der ChdStb&stv MilKdt OÖ, ObstdG MMag.Ing. ROZENITS Günther wurde mit der Führung  betraut.

 

 

 

 

Verwirrter Anruf beim GarnOvT [3]

 

Hörsching, 06.06.2001 – Eine unruhige Nach hatte der GarnOvT HÖRSCHING. Um 22 Uhr erhielt er einen Anruf mit der Drohung „Über dem Fliegerhorst werden aus einer russischen IL-144 ein H-Bombe abgeworfen“. Der Abwurf sei für 0530 Uhr vorgesehen. Um 2215 Uhr wiederholte sich dieser Anruf und korrigierte seine Aussagen. Der Abwurf werde bereits um 0430 Uhr stattfinden. Um 2230 Uhr dann der letzte Anruf mit dem Hinweis „Er setze sich jetzt mit einem Hubschrauber nach AFGANISTAN ab. Ein Anruf bei der Militärflugleitung brachte dann das Ergebnis das über den Österreichischen Luftraum keine Illuschin 144 auszumachen wäre. Der GarnOvT KpsKdo II wurde verständigt.

 

 

 

 

Formierungsübung MilKdo OÖ [3]

 

Hörsching, 13.06.2001 – Um 0900 Uhr wurde das Militärkommando OÖ anlässlich der Formierungsübung JgB14 alarmiert. Die BWÜ JgB 14 dauerte bis 30.06.2001. Eine lustige Episode ereignete sich im Rahmen der BWÜ im Sicherungseinsatz der Tanklager KRIFT. Zum Zwecke der Demonstration sollte ein Schrottauto explodieren. Also wurde kurzerhand bei einem Autohändler ein Schrottauto angekauft. Dieser sagte zu, dass das Fahrzeug am Samstag vor seinem Geschäft stehen wird, da die Firma geschlossen ist. Es handelte sich um ein rotes Auto in sehr schlechtem Zustand.

 

Ein UO der 4.PiKp/PiB2 (Name bekannt) erhielt den Auftrag das Auto abzuholen. Er wusste die Farbe des Autos war rot. Also kurzerhand hin zum Autohändler, ein rotes Auto aufgeladen und sich gewundert, dass das Auto einen eigentlich ganz guten Eindruck macht – das soll ein Schrottauto sein? Aber Befehl ist Befehl – ein rotes Auto ist zur Sprengung vorzubereiten.

 

Nach der Sprengung kam dann das Erwachen, der Händler hatte den Irrtum bemerkt und verzweifelt versucht anzurufen, aber alle waren bei der Übung. Das Auto welches abgeholt wurde hatte einen noch erheblichen Wert. Das Fahrzeug wurde durch das Bundesheer ersetzt.

 

 

 

 

Erste Truppenübung der Sanitätsanstalt Hörsching [3]

 

Hörsching, 09.07.2001 - Einhundert Sanitäter, davon 80 Milizsoldaten, hörten eine Woche lang auf das Kommando einer Frau. Die 34-jährige Majorärztin Dr. Sylvia Sperandio, im Frieden Kommandantin der Sanitätsanstalt Hörsching, befehligte diese Woche die erste Truppenübung ihres eignen "Heeresspitals". Die Soldaten, darunter Ärzte, Sanitätsunteroffiziere und anderes Fachpersonal, trainierten im Fliegerhorst Vogler für einen möglichen Ernstfall. In einem möglichen Krisenfall wird die Sanitätsanstalt des Militärkommandos um 80 Mann aufgestockt, um einen größeren Patientenanfall möglichst professionell bewältigen zu können. Bei dieser ersten Truppenübung, die am Montag dieser Woche startete, ging es vor allem darum, die Truppe zusammenzuschweißen und für einen Einsatz teamfähig zu machen.

 

 

 

Milizsanitäter und Milizärzte frischen ihre Kenntnisse auf

 

 

Außerdem wurde das Fachwissen im Sanitätsbereich durch intensive Ausbildung aufgefrischt. Speziell trainiert wurde auch die Dekontamination und Versorgung von Patienten nach einem Einsatz von C(chemischen)-Waffen. Der "Schminkmeister" der Sanitätstruppe hatte für die Darstellung von Verletzten alle Hände voll zu tun. Galt es doch, für die Sanitäter die Patienten möglichst realistisch aussehen zu lassen. Am Samstag, dem 14. Juli, tauschen die Miliz-Sanitäter wieder ihre Sanitäts-Uniform mit dem Zivilgewand und kehrten nach einer Woche intensiver Ausbildung ins Berufsleben zurück.

 

 

 

 

3. Staffel/FlR 3 bei Flugtag LEEUWARDEN (Niederland) [34]

 

Hörsching, 05.07.2001 - Sowie letztes Jahr in VOLKEL wurde die 3.Staffel auch heuer zu den “Open days” der holländischen Luftwaffe eingeladen. Der Flugtage fanden dieses Jahr auf der NATO-Base in LEUWARDEN im Zeitraun  05. – 09. Juli 2001 statt. Die Tigerstaffel verlegte am Donnerstag mit 3 Luftfahrzeugen nach Holland. Die gesamte Crew bestand aus Piloten, zwei Technikern und einem Arzt. Die große Flugshow am Freitag und am Samstag lockte über 150000 Zuschauer aus aller Welt an. Die Displaypiloten der Staffel führten wieder einmal ein tolles Programm vor und sorgte mit dem tigerbemahlten Flugzeug für Aufsehen. Jeweils zum Abschluß eines Tages zeigte die Königliche Luftwaffe aus Holland ihr können und 16 F-16 zeigten ein mit Pyrotechnik bereichertes Programm. Die miteingebundenen Kampf- und Transporthubschrauber bewiesen bei einer Luftlandeaktion ihr Können. Der Rückflug erfolgte am Montag nach herzlicher Verabschiedung problemlos und in LINZ wurden sie schon vom Rest der Staffel erwartet. Es waren sehr schöne und interessante Tage im Ausland und die Tigerstaffel HÖRSCHING konnte ÖSTERREICH und seine Luftstreitkräfte überzeugend und eindrucksvoll vertreten.

 

 

 

Impressionen aus Leeuwarden - Niederlanden

 

 

 

 

Neue Löschfahrzeuge für Bundesheer-Flughäfen HÖRSCHING [3]

 

Hörsching, 30.07.2001 - Das Bundesheer stellt heute am Fliegerhorst Vogler in Hörsching die ersten fünf neuen Flughafen-Tanklöschfahrzeuge der Type FLF 5000 vor. Mit diesen Autos, die von der Firma Rosenbauer in Leonding gefertigt werden, verfügt das Heer über die schnellsten dreiachsigen Feuerwehrfahrzeuge Österreichs.

 

 

 

Frontansicht des FLF5000

 

 

Sie werden zukünftig an Militärflugplätzen in Österreich stationiert. Die hochmodernen Fahrzeuge, die von einem 600 PS starken Motor angerieben werden, erreichen 132 km/h bei einem max. Gesamtgewicht von 26t. Die Löschfahrzeuge fassen jeweils 5000 Liter Wasser und 1000 Liter Schaumkonzentrat. Ausgestattet sind diese Fahrzeuge mit 2 Wasserwerfen, am Dach (2500 l/min Wasserausbringung und 70m Wurfweite) und an der Front (800 l/min - 40m Wurfweite) sowie mit Schaumrohren an beiden Seiten.

 

 

 

3300 Liter/Minute sorgen für eine effektive Brandbekämpfung

 

 

 

 

Doppeljubiläum Hauptmann Peter Fleichhacker [3]

 

Hörsching, 02.08.2001 - Ein Doppeljubiläum der besonderen Art feierte gestern Hauptmann Peter Fleischhacker, Kommandant der 1.Hubschrauberstaffel des Fliegerregimentes 3 in Hörsching. Am Tag seines 3000-Flugstundenjubiläums mit dem Hubschrauber Agusta Bell 212 (AB 212) feierte er auch seinen 33. Geburtstag. Seinen "3000er" absolvierte der erfahrene Pilot bei einem Notverfahrenstraining über dem Fliegerhorst Vogler gemeinsam mit seinem ehemaligen Staffelkommandanten, Oberstleutnant Hannes Mittermair.

 

 

 

Hauptmann Fleischhacker vor seiner AB-212

 

 

 

 

Alter Russenpanzer T-34 kehrt zurück [3]

 

Hörsching, 03.08.2001 - Diesen Monatg erhielt einer der letzten T-34-Panzer in der Kaserne Hörsching einen Ehrenplatz. Soldaten der ABC-Abwehrkompanie und der Stabskompanie des Militärkommandos Oberösterreich stellten den "historischen Panzer" als Schauobjekt auf. Er erinnert damit an die nun 45-jährige Geschichte der österreichischen Panzertruppe. In der Kaserne Hörsching war ab 1956 für kurze Zeit die Panzertruppenschule stationiert.

 

 

 

Die Arbeit ist erledigt - das Denkmal T-34 steht fest

 

 

Der alte Russenpanzer T-34 hat nun endgültig ausgedient. Diese Type wurde bei der Aufstellung des Bundesheeres ab 1956 von den Russen an Österreich übergeben und diente jahrzehntelang als Teil der Landesbefestigung zur Abwehr feindlicher Panzer. Der mittlere Kampfpanzer T-34 war eines der fortschrittlichsten Panzerfahrzeuge im 2. Weltkrieg und wurde bis 1950 gebaut. Einige Armeen der Welt verwenden den T-34 noch heute.

 

 

 

 

Beachvolleyball-Meisterschaft am Fliegerhorst Vogler [3]


Hörsching, 20.08.2001 - Bundesligaspieler "schmettert" Sanitätsanstalt auf den ersten Platz. Voller Einsatz, harte Kämpfe, aber am Schluß war keine der anderen 18 Mannschaften dem Team rund um Volleyball-Profi Armin Schweiger (19) gewachsen. Der Bundesligaspieler, der zur Zeit seinen Präsenzdienst ableistet, holte mit seinen Kameraden den Sieg für die Sanitätsanstalt bei der Beachvolleyball-Meisterschaft des Fliegerhorst Vogler.

 

 

 

Die Teilnehmer der Meisterschaften

 

 

Die 19 Teams zu je 5 Spielern, unter anderem von der Ausbildungs-, der Stabs-, der Flugbetreuungs- und Richtverbindungskompanie, standen mit vollem Einsatz, Spielfreude und Teamgeist am Volleyballfeld um den "Horst-Meister" zu ermitteln. Seit 2 Monaten trainierten einige Mannschaften für das große Match, doch gegen die Schlagkraft des ehemaligen Jugend- und Junioren-Nationalteamspieler Schweiger half alles nichts.

 

 

 

Ein konkurrenzloser Armin Schweiger im Einsatz

 

 

Die Gastgeber vom Fliegerregiment 3 erreichten mit ihren Teams Platz 2 und 3 (punktegleich mit der ABC-Abwehrkompanie). Mit diesem Turnier will das Fliegerregiment 3 aus Hörsching auch zeigen, daß die Körperausbildung beim Bundesheer viel Spaß machen kann und abwechslungsreich und darüberhinaus die Kameradschaft stärkt.

 

 

 

 

Neuer designierter Militärkommandant von Oberösterreich [3]

 

Linz, 22.08.2001  - Der künftige Militärkommandant von Oberösterreich kommt aus Linz/Ebelsberg. Verteidigungsminister Herbert Scheibner hat den Oberst des Generalstabsdienstes Kurt Raffetseder, 44, als neuen Militärkommandanten von Oberösterreich vorgesehen. Eines der Ziele, die Raffetseder als oberster Soldat im Bundesland verwirklichen will: "Mit den Soldaten für die Bevölkerung da sein, sei es bei Katastrophen oder Unglücksfällen, aber auch bei möglichen Bedrohungen elementarer Lebensgrundlagen".

 

 

 

designierter Militärkommandant 
ObstdG Kurt Raffetseder

 

 

Als zweite wichtige Aufgabe hat sich der Generalstabsoffizier vorgenommen, die "Fähigkeiten aller Mitarbeiter durch Straffung und Vereinfachung der Arbeitsabläufe und der Organisation" besser zu nutzen. Dadurch sieht Raffetseder nicht nur die Möglichkeit zur Steigerung der Motivation aller Bediensteten, sondern auch eine reelle Chance zu Einsparungen im finanziellen Bereich. Das dritte große Ziel, das der neue Kommandant erreichen will, ist die Sicherstellung und Verbesserung der Infrastruktur im militärischen Bereich.

 


Der gebürtige Oberösterreicher aus Steyr absolvierte nach dem Gymnasium die Militärakademie (1977 bis 1980). Als Offizier sammelte er Truppenpraxis als Zugs- und Kompaniekommandant beim Landwehrstammregiment 41 in Steyr und an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns. Nach der Ausbildung zum Generalstabsoffizier von 1988 bis 1991 in Wien war er beim Militärkommando in Hörsching von 1991 bis 1995 als Leiter der Ausbildung und Einsatzvorbereitung sowie als Chef des Stabes und stellvertretender Militärkommandant eingesetzt. Seit 1996 bekleidete er die Funktion als Chef des Stabes und stellvertretender Brigadekommandant der 4.Panzergrenadierbrigade mit Sitz in Ebelsberg. Raffetseder absolvierte heuer das NATO-Defence-College in Rom. Der künftige Militärkommandant im Land ob der Enns hat zwei Kinder im Alter von 14 und 17 Jahren. Falls ihm Zeit für Hobbies bleibt, geht er gerne wandern, Schi fahren oder Joggen. Bis zur tatsächlichen Bestellung durch Verteidigungsminister Herbert Scheibner bleibt der derzeitige stellvertretende Militärkommandant, Oberst des Generalstabsdienstes Ing. Mag. Günther Rozenits, mit der Kommandoführung beauftragt.

 

 

 

 

3. Staffel / FlR3 beim Flugtag UPPSALA [34]


Hörsching, 24.08.2001 - Am Freitag verlegten Teile der 3. Staffel mit 3 SAAB 105 (6 Piloten und 2 Techniker) nach SCHWEDEN auf. Die schwedische Luftwaffe feierte an diesem Wochenende ihr 75 – jähriges Bestehen im Rahmen einer riesigen Flugshow, zufällig genau auf dem Flugplatz, wo auch die Partnerstaffel aus Schweden ihren Stützpunkt hat. Der Hinflug erfolgte planmäßig mit einem Tankstop in LAAGE/ROSTOCK und anschließendem Direktflug nach UPPSALA. Die 3. Staffel nahm im Rahmen der Feierlichkeiten vom 24. – 28. August 2002 auch an der Flugshow teil.

 

 

 

Impressionen von Flugtag 2001 in Uppsala - Schweden

 

 

 

 

Zehn US-Militärhubschrauber in Linz-Hörsching zwischengelandet [12, 53]

 

Hörsching, 12.09.2001 - Insgesamt zehn US-Militärhubschrauber sind am Mittwoch am Linzer Flughafen in Hörsching zwischengelandet und wurden vom Bundesheer mit Treibstoff versorgt. Sie waren von Ungarn kommend nach Hanau in Deutschland unterwegs. An Bord war das übliche militärische Personal. Auskünfte über den Zweck der Mission waren in Linz nicht zu erhalten, es dürfte sich aber um einen Routine-Überstellungsflug gehandelt haben.

 

 

San-Ausführung der UH-60

 

 

Die Hubschrauber-Flotte landete in zwei Gruppen. Zunächst kamen ein UH-60 "Black Hawk"-Transporthubschrauber in der Ausrüstung als Sanitätshubschrauber und sechs AH-64 "Apache" Kampfhubschrauber. Einige Zeit später landeten drei zusätzliche "Black Hawk". Nach dem Auftanken der Maschinen hoben alle wieder Richtung Deutschland ab. Fünf weitere Transporthubschrauber waren für den Fall in Hörsching angekündigt, dass die Witterung einen Direktflug verhindere, was diese aber nicht in Anspruch nahmen.

 

 

 

Erinnerungsbild mit der Besatzung der UH-60

 


Die Unterstützung der amerikanischen Hubschrauber führte das Militärkommando Oberösterreich und das Fliegerregiment 3 durch. Dies geschah im Rahmen des so genannten "Host Nation Support", in dem sich auch Österreich verpflichtet, bei derartigen Verlegungen anderen Nationen zu helfen.

 

 

 

Der Apache AH-64A in Hörsching

 

 

 

 

Alarmstart der Draken in Hörsching [3]


Hörsching, 25.09.2001 - Erfolgreiche Identifizierung eines Flugzeuges über österreichischem Luftraum. Weil der Funkkontakt zu einer Boeing 737 unterbrochen war, ist es am Dienstag, 25 September 2001, zu einem Alarmstart von zwei Draken vom Fliegerhorst Linz-Hörsching gekommen. "Wieder einmal hat sich unsere Ausbildung in der Luftraumüberwachung bewährt", kommentierte einer der Piloten, Oberleutnant Dieter Springer (Überwachungsgeschwader/2. Staffel) den Einsatz.

 

Innerhalb von 4 Minuten waren die Draken nach der Alarmierung in der Luft um das Flugzeug zu identifizieren. Während einer der beiden Draken seitlich zu dem Passagierflugzeug aufschloss und das Kennzeichen notierte, blieb der zweite Abfangjäger im Abstand von etwa 800 Metern hinter der Maschine und sicherte ab. Das zivile Flugzeug wurde so an die tschechische Grenze eskortiert. "Diese Vorgehen wird immer wieder trainiert, für uns ist es Routine." so der 31-jährige Pilot. Die Ursache des fehlenden Kontaktes war wahrscheinlich ein technisches Gebrechen im Cockpit der Boeing. Akute Gefahr bestand nicht; für die Piloten war es ein erfolgreicher Test für den Ernstfall und eine Gelegenheit zu zeigen, was sie leisten können. In den vergangenen fünf Jahren haben die Abfangjäger 67 Mal aufsteigen müssen, um unbekannte Flugzeuge im österreichischen Luftraum zu identifizieren.

 
 

 

Frauen machen beim Bundesheer "Nägel mit Köpfen" [3]

 

Hörsching, 10.12.2001  - Vor knapp zwei Wochen haben rund 220 Rekruten ihr Treuegeöbnis in der Hörschinger Kaserne abgelegt. Die Zeremonie ist landläufig unter dem Begriff "Angelobung" bekannt und an sich auch nichts "Ungewöhnliches", leisten doch mehr als 30.000 junge Menschen jährlich den Eid auf die Republik. Neu ist allerdings, daß seit einigen Jahren - genau seit 1998 - auch Frauen im Pulk der jungen Männer stehen, wenn das Treuegelöbnis gesprochen wird. Denn mit der verfassungsmäßigen Verankerung des freiwilligen Zugangs für Frauen zum Bundesheer stehen dem weiblichen Geschlecht alle Berufskategorien in der einstigen "Männerdomäne" offen. Oberösterreichs Bundesheer hat eiserne Ladys. Eisern im Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen, eisern in der Disziplin. In der Männerwelt der Uniformträger hinter dicken Kasernenmauern stehen sie ihre Frau.

 

 

 

An diesen Anblick wird sich der Soldat gewöhnen müssen

 

 

Eine Frau Korporal trug im November in Hörsching einen Hunderter-Nagel auf ihrem Kopf zu Schau. Auf den ersten Blick, von vorne betrachtet, fiel das keinem auf. Nur wer auch die Rückansicht der Soldatin näher besah, wurde dieses Zeichens gewahr. Unter dem Barett lugte das spitze Eisenstück hervor. Die Frau Korporal hatte damit ihre Haarflut gebändigt. Eine Aufsteckfrisur mit herkömmlicher Spange hätte nie diesen heerlichen Effekt gehabt. Der feminine Haarschmuck wäre im krassen Widerspruch zur schlichten Uniform gestanden. Vielleicht hat die Soldatin diesen Look nur einer Not gehorchend kreiert, weil sie kein Haarband zur Hand hatte. Aber diese Frisur sendet eine besondere Botschaft aus: Frauen machen beim Bundesheer Nägel mit Köpfen. Das ist längst bekannt. Nur kürzlich war das zum ersten Mal auch äußerlich sichtbar.

 

 

 

 

Militärmusik spielte für wohltätigen Zweck [3]

 

Hörsching-Ebelsberg, 20.12.2001  - Einen Scheck im Wert von 150.000 Schilling (10.900,95 EURO) konnte heute der Kapellmeister der Militärmusik Oberösterreich, Oberstleutnant Mag. Franz Bauer, an Christa Pühringer übergeben. Die Gattin des Landeshauptmannes ist die Schirmherrin von "Pia", einer Organisation zur Unterstützung von sexuell Mißbrauchten. Die bei der Weihnachtsfeier der Militärmusik in Ebelsberg feierlich überreichte Spende stellt den Reinerlös eines Benefizkonzertes dar, das am 28. November 2001 im ausverkauften Brucknerhaus gegeben wurde. "Es ist toll, daß so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind und wir somit doppelt Freude schenken können. Damit unterstützen wir eine gute Sache und konnten zugleich einen schönen Abend bereiten.", freut sich Mag. Bauer.

 

 

 

Der Reinerlös von 150.000 Schilling ging an die Hilfsorganisation "Pia"

 

 

Bereits zum zehnten Mal in Folge betätigt sich die Militärmusik als musikalisches Christkind. Insgesamt wurden dabei bereits 2,2 Mio. Schilling (159.880,25 EURO) für wohltätige Zwecke innerhalb Österreichs gespendet