Administration
 
2000

Inspektionsabteilung BMLV zu Besuch [3]

 

Hörsching, 26.01.2000 – Insgesamt zwei Tage dauerte der Inspektionsbesuch des stv Leiters der Inspektionsabteilung im BMLV, Brigadier LUBINEK. Grundsätzlich ging bei diesem Besuch um die Festlegung der Aufgabenstellung SFK, TO und KO innerhalb des MilKdo OÖ. So wurden verschiedenste Möglichkeiten durchgespielt. Lösung gab es allerdings keine. Es wurde ausschließlich auf der Ebene Offiziere gearbeitet. Funktionsbilder von UO blieben unberührt. Abschließend brachte Bgdr LUBINEK für die Vorbereitung und Durchführung der Einweisung großes Lob im besonderen Ausmaß zum Ausdruck.

 

 

 

 

KpsKdt II. Korps auf Durchreise [3]

 

Hörsching, 28.01.2000 – Der Kommandant des II. Korps, KpsKdt LAGLER nahm eine Inspektion an der Heeresunteroffiziersakademie zum Anlass, dass Militärkommando OÖ zu besuchen.

 

 

 

 

Militärische Lichtmessfeier [3]

 

Hörsching, 02.02.2000 – Die Halle 47 (erste beim Waschplatz) war der ungewöhnliche Rahmen für eine Lichtmessfeier, welche das MilKdo OÖ gemeinsam mit der katholischen Militärseelsorge iniziierte. In dieser Halle wurden im Jahr 1999 die ersten von rund 1.000 KOSOVO-Flüchtlingen im Zuge eines humanitären AssE von Offizieren, Unteroffizieren und Rekruten erstversorgt.

 

Der Festgottesdienst galt den Soldaten des ÖBH als Dank für ihre Hilfeleistung bei Friedenseinsätzen im In- und im Ausland, den Vertriebenen und Flüchtlingen, sowie den verschiedenen Hilforganisation für ihre gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Aschermittwochfeier [3]

 

Hörsching, 08.03.2000 – Die katholische und evangelische Militärseelsorge luden anlässlich des Weltfriedenstages in Form eines ökumenischen Wortgottesdienstes in die Michaelskappelle am Fliegerhorst VOGLER ein. Zirka 80 Personen aus dem Befehlsbereich nahmen die Einladung an und feierten gemeinsam mit den Militärpfarrern die hl. Messe.

 

 

 

 

Umschaltung auf digitalen Wählverkehr [3]

 

Hörsching, 09.03.2000 – Durch die Firma ERICSON Austria AG wurde in Zusammenarbeit mit dem FMO/MilKdo OÖ die gesamte Fernsprechanlage am Fliegerhorst von analog auf digital umgestellt. Bereits am Folgetag erfolgte die Errichtung und Umstellung direkt bei den Teilnehmern vor Ort und die Einweisung durch die LFM.

 

 

 


Hubschrauber aus Hörsching abgestürzt [3]

Hörsching - Kirchdorf, 20.03.2000  - gegen 1030 Uhr ist ein vom Fliegerregiment 3 in Hörsching in Anflug auf die Kremstalkaserne in Kirchdorf befindlicher Hubschrauber mit drei Mann Besatzung an Bord abgestürzt. Nach Augenzeugenberichten erfolgte dieser Absturz aus einer Höhe von ca. 150 bis 200 Metern über Grund. Die Maschine schlug etwa 400 Meter von der Kremstalkaserne entfernt auf und geriet unmittelbar in Brand. Für die drei Besatzungsmitglieder gab es trotz unverzüglich anlaufender Hilfe keine Rettung mehr. 

 

 

 

Das Wrack der Unglücksmaschine nach den Löscharbeiten

 


Bei den Unfallopfern handelt es sich um den ledigen Leutnant Martin Oswald (26) aus Kärnten, den Vizeleutnant Engelbert Buchner (52) und den Bordtechniker Zugsführer Markus Falzberger (30), letztere beide verheiratet und aus Oberösterreich. Pilot und Copilot galten als flugerfahren, Vizeleutnant Buchner konnte sogar knapp an 6.500 Flugstunden aufweisen.

 

 

 

Lt Oswald, Vzlt Buchner und Zgf Falzberger +

 


Im Zuge der Luftlandeausbildung für die Soldaten des Jägerbataillons 15, das in der Kremstalkaserne in Kirchdorf stationiert ist, sind heute Vormittag 4 Hubschrauber vom Typ AB 212 von Linz/Hörsching gestartet. Nachdem drei Maschinen bereits in der Kremstalkaserne gelandet waren, kam es beim Anflug der letzten Maschine auf den Landeplatz zum Flugunfall. Bis auf weiteres wurde mit den Transporthubschraubern vom Typ AB 212 nur der unbedingt erforderliche Flugbetrieb aufrechterhalten. Die Luftlandeausbildung wurde vorläufig ausgesetzt.

 

 

 

 

Neuer ChdStb MilKdo OÖ [3]

 

Hörsching, 01.06.2000 – ObstdG Ing. Mag. Phil. Günther ROZENITS wurde mit Wirkung vom 01.06.2000 von der HUAk zum MilKdo OÖ versetzt und auf dem Arbeitsplatz ChdStb&stv MilKdt OÖ diensteingeteilt. ObstdG Harald MÜLLER wurde mit gleichen Datum zum BMLV/Vor versetzt.

 

 

 

 

Erste Weibliche Kommandantin der SanA [3]

 

Hörsching, 01.06.2000 – Frau HptmA Dr. Sylvia SPERANDIO wurde mit Wirkung 01.06.2000 vom Militärspital 2 WIEN zur SanA/MilKdo OÖ versetzt und auf dem Arbeitsplatz „Kdt SanA“ diensteingeteilt. Die SanA/MilKdo OÖ ist die erste militärische Dienststelle in Oberösterreich welche mit einem weiblichen Kommandanten besetzt wurde.

 

 

 

 

Assistenzeinsatz MÜHLVIERETEL [3]

 

Hörsching, 07.08.2000 – Um 11 Uhr erfolgte eine Anfrage von  Amtsleiter Hr. HEMMELMAYR Leopold, Gemeinde ALBERNDORF beim MilKdo OÖ, um Assistenzleistung für die Gemeinde wegen erheblicher Umweltschäden welche durch die starke Unwetter entstanden sind. Mjr PIBERHOFER wurde durch Chef des Stabes, Obst Ing. Mag. ROZENITS zum Zwecke der Erkundung in Marsch gesetzt. ChdStb/MilKdo OÖ forderte bei Gemeinde ein schriftliche Anforderung ein, welche am 08.08.2000 eintraf.

 

Nach dem Vortrag an den Hr. MilKdt OÖ, Divr Mag. Helmut KREUZHUBER wurde die 4.Kp/PiB2 (Kirchdorf), welche als Rücklasskommando von der Übung GRANIT eingesetzt war, mit KpKdt Olt KAIN in Marsch gesetzt.

 

Auf Grund der Intensität der Schäden kamen noch von folgenden Gemeinden Anforderungen:

 

  • 09.08.2000 – Gemeinde LASBERG

  • 09.08.2000 – Gemeinde KEFERMARKT

 

Für einen Großteil der Teilnehmer an der Übung GRANIT 2000, kam die Überführung von einer Übung in einen Realreinsatz auf Befehl KpsKdo II. Die Einsätze im Mühlviertel dauerten dann noch bis zum 18.10.2000. Eingesetzt waren Teile Fliegerregiment 3,  ABCAbwKp/MilKdo OÖ, 3. Kp/PiB2 (Miliz), PzPiKp/PzStbB4.

 

 

 

 

 

Feier anlässlich 30 Jahre Saab 105 [34]

 

Hörsching, 08.09.2000 - Ein Mega-Event der Spitzenklasse, das wollte die Fliegertechnische Kompanie und die 3.Staffel des Fliegerregimentes 3 aus dem Jubiläumsfest “30 Jahre SAAB 105 Ö” machen. Das Umfeld stimmte und ein Fliegerhangar im Fliegerhorst VOGLER war der geeignete Ort, um ein Fest dieses Umfanges zu veranstalten. Eingeladen waren alle Techniker und Piloten, die je auf der SAAB 105 Ö gearbeitet haben, und das waren in den letzten 30 Jahren eine Menge. Weiters waren alle Freunde und Liebhaber des zuverlässigen Düsenjets aus Schweden geladen. So entwickelte sich eine bunte Gesellschaft aus Alt und Jung.

 

 

 

Die Piloten von Einst bis 2000

 

 

Beginnend mit einem Festakt, wo zahlreiche Ehrengäste und Prominente aus Politik und Wirtschaft begrüßt wurden, nahm ab 14:00 Uhr die Feier ihren Lauf. Erster Höhepunkt war der Lufttransport der Militärmusik Oberösterreich, welche aufgrund ihres straffen Terminplanes mit 4 Hubschraubern Augusta Bell 212 eingeflogen wurden. Die folgenden Ansprachen diverser Gäste und Kommandanten beinhalteten neben Glückwünschen auch hoffnungsvolle Worte für die Zukunft. Nach dem Festakt fand eine beeindruckende Flugvorführung von 9 Saab 105 OE statt, wobei die Piloten unter der Führung von Hptm HUBER bei mehrmaligen Überflügen in verschiedenen Formationen ihr Können durch äußerste Präzision bewiesen. Dazwischen flogen die Hubschrauber des Fliegerregimentes 3 beeindruckende und spektakuläre Vorführungen, wie einen Löscheinsatz oder eine Bergung eines Verletzten. Zum Abschluß gipfelte die Flugschau in dem Solokunstflugprogramm von Obstlt WURZER.

 

 

 

Vorbeiflug in der Formation Dart

 

 

Nach der ausgiebigen Besichtigung der 3.Staffel / FlR3 und der Technischen Kompanie begann der “gemütliche” Teil der Veranstaltung. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Blasmusikkapelle KRENGLBACH unter der Leitung von SEILER Erwin. Essen und Trinken konnten so bei einem hervorragenden Dämmerschoppen genossen werden, wobei sich bei der Essenszubereitung die Kameraden der 2. Hubschrauberstaffel auszeichneten. Durch den Austausch verschiedener Geschenke mit der schwedischen Delegation und dem Luftfahrttechnischen Logistikzentrum wird die Feier immer in guter Erinnerung bleiben. Die Tanzband “Streetlife” sorgte beim anschließenden Tanzabend für Stimmung und Unterhaltung. Für eine lange Nacht garantierten neben der Cocktailbar eine Sektbar, eine Seiterlbar und die Cafeteria mit Kaffee und Mehlspeisen. So wurde die ganze Nacht getanzt, geplaudert, neue und alte Bekanntschaften gepflegt, kurz gesagt: die Stimmung war ausgezeichnet.

 

 

 

Eine berauschende Hangarparty ohne Ende

 

 

 

 

Zwei Schweden bei der Tigerstaffel [34]

Hörsching, 10.09.2000 . Wie schon vor zwei Jahren fand auch im Jahr 2000 ein Austauschprogramm zwischen österreichischen und schwedischen Piloten statt. So hatte die Tigerstaffel vom 10. September bis 7. Oktober 2000 zwei Piloten von der 5. Staffel aus UPPSALA in Hörsching zu Besuch. Hptm BRINK Andreas und Olt SKÖLDERFORS Hakan wurden vom gesamten Fliegerregiment 3 herzlich aufgenommen und ins Staffelleben der 3. Staffel voll integriert. Sehr wichtig war für die österreichischen Piloten natürlich das Kennenlernen der schwedischen Verfahren und Unterschiede in der Durchführung und Handhabung. Sehr markant war für Hptm BRINK und Olt SKÖLDERFORS die Koordination mit dem dichten österreichischen Zivilflugverkehr, da sie diese Art der Zusammenarbeit auf den schwedischen Militärflughäfen nicht haben.

 

 

 

Die schwedische Saab SK 60

 

 

Insgesamt konnten mit beiden Piloten rund 70 Flüge absolviert werden, und da beide Fluglehrer auf der schwedischen Variante der SAAB 105 Ö waren, konnten sie auch einige Ausbildungsflüge mit den jüngeren Piloten der Staffel durchführen. Ein Höhepunkt des Austauschprogrammes war sicherlich die Luftraumüberwachungsübung Mitte September, wo vom Aufklärungsflug über Abfänge bis zum Landezwang alles durchgeführt wurde. Das Aufeinandertreffen mit den guten „alten bekannten“ SAAB DRAKEN wurde von den Schweden natürlich freudig erwartet.

 

 

 

 

Zwei Tigerpiloten in Schweden [34]


Hörsching - Uppsala, 25.09.2000 - Im Rahmen des Erfahrungsaustausches zwischen der 3.Staffel / Fliegerregiment 3 und der 5.Staffel in Uppsala fand heuer schon zum 2. Mal ein Luftkampftraining für 2 Tigerpiloten statt. Hptm ZUPAN und Lt SCHIEDER konnten von 25. September bis 28. Oktober Einblicke in die schwedische Luftwaffe nehmen. Der Luftwaffenstützpunkt Uppsala liegt ca. 70 km nördlich von Stockholm und beheimatet neben der Fortgeschrittenen-Schulungsstaffel auf SK 60 noch eine JA 37 Viggen – Staffel sowie eine Hubschrauber – Staffel.

 

 

 

Schwedische JA 37 Viggen

 

 

Die Luftkampfschulung beinhaltete im Wesentlichen die taktische Schulung „2 gegen 1“, wobei auch einige Luftkämpfe „2 gegen 2“ ausgetragen wurden. Markante Unterschiede abseits der Taktik im Luftkampf traten in der nicht vergleichbaren Weite der Übungsräume zu Österreich auf, bzw. aufgrund der fehlenden Berge in der ungewohnt tiefen Flughöhe, die wegen einer höheren Luftdichte ein besseres Manövrieren der Luftfahrzeuge erlaubt. Höhepunkt des Luftkampftrainings war sicherlich ein „1 gegen 1“ Luftkampf von Lt SCHIEDER geflogen gegen einen Jagd – Viggen, bzw. ein „2 gegen 1“ ebenfalls gegen einen Viggen aus dem gleichen Verband. In Flugpausen konnten Hptm ZUPAN und Lt SCHIEDER ein Cockpittraining im ortsansässigen JA 37 Viggen – Simulator absolvieren. Von besonderem Erlebniswert war auch der Mitflug am Rücksitz eines Viggens, bei dem das gesamte Spektrum dieses beeindruckenden Jets präsentiert wurde. Auf Wunsch der Tiger´s wurde auch die Schallmauer durchbrochen.