Administration
 
1999

Fliegerhorstkapelle geweiht [3]

 

Hörsching, 12.01.1999 - Aus den Mitteln der Bundesgebäudeverwaltung, des Bundesheeres und des Herrn Militärbischof wurde die Kasernenkapelle in HÖRSCHING im Rahmen der Feier „Triduum Sacrum“ festlich eingeweiht.

 

Die ehemalige Kegelbahn aus der Zeit des 3. Reiches wurde dadurch in einen Sakralraum umgewandelt. Am 12.01.1999 wurde eine Feierstunde "hora mystica" begangen, bei der Prof. Gertrude FUSSENEGGER eine Erstlesung über die Kardinaltugenden, ein Quartett eine Uraufführung der Klangode "Die Kardinaltugenden" spielte und Bilder über die Kardinaltugenden von Bgdr i.R. STEINBÖCK vorgestellt wurden. Am 13.0.19 99 wurde ein militärischer Festakt mit einem Weihgottesdienst durchgeführt und am 14.01.1999 war dann eine Besichtigung der Michaelskapelle ermöglicht.

 

Siehe auch

 

 

 

 

 

Schneeeinsatz in GALTÜR [3]

 

Nach tagelangen, starken Schneefällen wurde in OÖ, SALZBURG, TIROL und VORARLBERG die Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen. Ab dem 19.02.1999 wurde das BH mit bis zu 12 TrspHS zur Assistenz zur Versorgung der eingeschlossenen Orte eingesetzt. Bis zum 23.03.1999 wurden etwa 700 Personen ausgeflogen und 75 t Güter transportiert.

 

Am 23. und 24.02.1999 kam es im Raum GALTÜR und VALZUR im Tiroler Oberland zu gewaltigen Lawinenabgängen mitten in die Ortschaften, die 38 Tote, weitere Verletzte und erheblichen Sachschaden verursachten. Das Bundesheer wurde zum Assistenzeinsatz angefordert und stellte Hubschrauber, Lawineneinsatzzüge, allgemeine Hilfsmannschaften, Rettungs- und Bergespezialisten aus den ABC-AbwZügen, Pioniere, Fernmeldeteile und Versorgungsteile. Das Bundesheer verpflegte auch andere Einsatzkräfte.

 

Das Fliegerregiment 3 stellte insgesamt 7 Transporthubschrauber mit 35 Soldaten. Für diesen Großeinsatz wurden auch 28 Hubschrauber (CH53, UHG-1D, AS.332, AS.532, SA.330, AS332, UH-60) aus DEUTSCHLAND, FRANKREICH, SCHWEIZ und den USA angefordert. Es wurden 18.132 Personen sowie ca. 270 Tonnen an Lasten transportiert. Insgesamt waren bis zu 1.500 Soldaten des Österr. Bundesheeres eingesetzt. Die Hilfsmaßnahmen selbst waren durch die schlechte Wetterlage stark behindert. in OBERÖSTERREICH wurden 2 Lawineneinsatzzüge formiert und für einen möglichen Einsatz in TIROL, aber auch in OBERÖSTERREICH, bereitgehalten. Hierzu wurden auch verschiedene Bereitschaftsmaßnahmen über die Wochenenden verfügt. Es kam jedoch zu keinem Einsatz.

 

 

 

 

 

Der Kosovokrieg (auch Kosovo-Konflikt genannt)  [8]

 

war ein bewaffneter Konflikt um die Kontrolle des Kosovo in den Jahren 1998/1999. Das mehrheitlich von ethnisch albanischer Bevölkerung bewohnte Gebiet war zu diesem Zeitpunkt eine Provinz Serbiens innerhalb der Bundesrepublik Jugoslawien.

 

Der Konflikt verlief in zwei Phasen. Vom Januar 1998 bis März 1999 handelte es sich zunächst um eine bewaffnete innerstaatliche Auseinandersetzung zwischen der UÇK („Befreiungsarmee des Kosovo“), einer albanischen paramilitärischen Organisation, welche für die Unabhängigkeit des Kosovo kämpfte, und den Ordnungskräften der Bundesrepublik Jugoslawien.

 

Die zweite, so genannte zwischenstaatliche Phase des Konflikts begann am 24. März 1999 und endete am 10. Juni 1999. Während dieser Zeit erfolgten in der Operation Allied Force Luftangriffe der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien, die mit dem Einsatz von zeitweise über 1.000 Kampfflugzeugen eine der massivsten Luftkriegsoperationen der Militärgeschichte bildeten; dabei setzten alleine die Vereinigten Staaten von Amerika einen größeren Prozentsatz ihrer Luftstreitkräfte gegen die Bundesrepublik Jugoslawien ein, als während des gesamten Vietnam-Krieges und der Operation Desert Storm.  Fortgesetzt wurden auch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den jugoslawischen Streitkräften und den Rebellen der UÇK.

 

Während des gesamten Konfliktes, vor allem aber 1999, waren Hunderttausende Einwohner des Kosovo auf der Flucht. Es wurden etwa 650 Ortschaften beschädigt oder zerstört, darunter historisch wertvolle Bausubstanz.

 

 

 

 

Hubschrauberabsturz in KIRCHDORF [3]

 

Hörsching-Kirchdorf, 20.03.2000 - Es war ein Routineflug der Besatzung eines Bundesheerhubschraubers. Ziel war die Kaserne Kirchdorf, wo mit dem Jägerbataillon 15 eine mehrtägige Luftlandeausbildung auf dem Programm stand. Kurz vor der Kaserne stürzte die „Agusta Bell 212“ aufgrund eines technischen Defektes aus rund 150 Metern in die Tiefe. Drei Menschen verloren dabei ihr Leben. Einer der Besatzungsmitglieder war aufgrund oftmaligen Mitwirkung bei den Waldbrandbekämpfungslehrgängen vielen Feuerwehrmitgliedern kein Unbekannter, Vizeleutnant Engelbert Buchner.

 

 

 

Das Wrack der abgestüzten AB212B

 

 

 

Lage am BALKAN [3]

 

Wien, 05.04.1999 – Gemäß §2 Abs. 5 BVG über die Kooperation und Solidarität bei der Entsendung von Einheiten und Einzelpersonen in das Ausland wurde die Entsendung einer 400 Mann starken humanitären Hilfseinheit mit einer Einsatzdauer bis 04.06.199 unter der Schirmherrschaft von UNHVR durch den Bundeskanzler, Vizekanzlei, Innen- und Verteidigungsminister beschlossen.

 

Es sollte ein Österreicherdorf für 5.000 Flüchtlinge nordostwärts der nordwestalbanischen SHKODRA aus Großzelten errichtet und gemeinsam mit dem ÖRK, der Caritas und dem Malteser Hospitaldienst Austria, betrieben werden.

 

 

 

 

 

Nachbar in Not beginnt [3]

 

Wien, 06.04.1999 – Österreichische Wach- und Sicherungsteile verlegen in einem angemietetem Transportflugzeug der deutschen Luftwaffe  von WIEN aus nach ALBANIEN. In Österreich begann die Hilfsaktion „Nachbar in Not – Österreich helfen KOSOVO“.

 

 

 

 

 

Entwicklung an Balkan [3]

 

Hörsching, 10.04.1999 – Es erfolgte die Verlegung von zusätzlichen Personal und Material von Hörsching aus. Flugzeuge des Typ Ilyuschin76 und Hercules C130 wurden angemietet. Die 1. BetrVersSt/MilKdo OÖ wurde dem FlR 3 aZa unterstellt. Durch MilKdo OÖ wurde eine IPST eingerichtet. Die Flüge werden fortgesetzt.

 

 

 

 

 

Landesregierung fordert AssE an [3]

 

Hörsching, 21.04.1999 – Das MilKdo OÖ wurde durch Hr. WALL – Sozialabteilung des Landes OÖ informiert, dass durch das Land OÖ Assistenzleistung zur „Abwicklung eines Flüchtlingstransportes“ an FlH VOGLER angefordert wurde. Nach fmdl. Rücksprache wurde der Einsatz durch MinR Dr. LIRK als Einsatz einer Hilfeleistung im Rahmen der Ausbildung genehmigt.

 

 

 

 

 

Landung der ersten Flüchtlinge [3]

 

Hörsching, 24.04.1999 – Die ersten 162 Flüchtlinge aus dem KOSOVO landen am Militärflughafen Hörsching. MilKdo OÖ und FlR3 unterstützten die Hilfeleistung. Die Flüchtlinge wurden unter Abstützung auf die Halle 1 (Objekt 67), das Objekt 17, die Sanitätsanstalt OÖ in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, der OÖ Volkshilfe und dem Samariterbund registriert, medizinische betreut und untersucht und mit Bekleidung versorgt. Das Bundesheer sorgte auch für entsprechende Fernmeldeverbindungen um den Flüchtlingen das telefonieren zu ermöglichen. Die Flüchtlinge übernachteten im Objekt 67 und wurden am Folgetag in ein OÖ Flüchtlingsheim weitertransportiert.

 
 

 

Eine Flüchtlingsfamilie bei der Registrierung

 

 

 

 

Landung von weiteren Flüchtlingen [3]

 

Hörsching, 04.05.1999 – Weitere 154 Flüchtlinge landen am Militärflughafen Hörsching. Ablauf wie am 24.04.1999. Bei diesem Turnus wurden durch die SanA TBC-Fälle festgestellt. Der Weitertransport erfolgte am Folgetag in ein Flüchtlingsheim.

 

 

 

 

 

Landung von weiteren Flüchtlingen [3]

 

Hörsching, 08.05.1999 – Weitere 167 Flüchtlinge landen am Militärflughafen Hörsching. Ablauf wie am 04.05.1999. Der Weitertransport erfolgte am Folgetag in ein Flüchtlingsheim.

 

 

 

 

 

Kommandant Gebirgsarmeekorps in Hörsching [3]

 

Hörsching, 09.05.1999 – Der Kommandant des 3. Schweizer Gebirgskorps, KpsKdt KÜCHLER, besuchte im Rahmen eines Besuches des KorpsKdo II, gemeinsam mit seiner Gattin, auch das Militärkommando OÖ. Er wurde durch KpsKdt LAGLER begleitet.

 

 

 

 

 

General der italienischen Gebirgstruppe in Hörsching [3]

 

Hörsching, 18.05.1999 – Im Rahmen eines Besuches des KpsKdo II besuchte der Kommandant der italienischen Alpintruppen, General DE SALVIA das Militärkommando OÖ und die 4.PzGrenBrig. Dem Gast wurde das AlpÜbGld DACHSTEIN/OBERFELD gezeigt. Er zeigte sich beeindruckt.

 

 

 

 

 

Landung von weiteren Flüchtlingen [3]

 

Hörsching, 19.05.1999 – Weitere 165 Flüchtlinge landen am Militärflughafen Hörsching. Ablauf wie am 08.05.1999. Der Weitertransport erfolgte am Folgetag in ein Flüchtlingsheim.

 

 

 

 

 

Landung von weiteren Flüchtlingen [3]

 

Hörsching, 26.05.1999 – Weitere 162 Flüchtlinge landen am Militärflughafen Hörsching. Ablauf wie am 19.05.1999. Der Weitertransport erfolgte am Folgetag in ein Flüchtlingsheim.

 

 

 

 

 

Einweihung des neu renovierten Soldatenheimes [3]

 

Hörsching, 27.05.1999 – Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde das neu renoviert Soldatenheim am Fliegerhorst VOGLER eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

 

 

 

 

 

Erste weibliche Soldatin als Militärperson [3]

 

Hörsching, 01.06.1999 – Frau Korporal (FiAD) Birgit SCHNEEBERGER wurde beim Militärkommando OÖ als erste Frau in ein Dienstverhältnis als Militärperson aufgenommen.

 

 

 

 

 

AssE im Salzburger Tauerntunnel [3]

 

Hörsching, 29.05.1999 – Um 0500 Uhr ereignete sich im Salzburger Tauerntunnel ein massiver Verkehrsunfall, be welchem in Folge der Brand- und Rauchentwicklung 1 Person getötet und 40 verletzt wurden. Das LFK SALZBURG forderte Assistenz beim ÖBH an. Nach eingehender Erkundung vor Ort wurden 2 Rette- und Bergetrupps der ABCAbwKp/MilKdo OÖ angefordert.

 

KpKdt Hptm STRELE meldete Abmarschbereitschaft mit 26 Mann und 9 Kfz und verlegte unter Begleitung von 2 MilStrTrps  in die Schwarzenberg-Kaserne. 15 Mann samt Kfz verblieben als Reserve in Hörsching in Alarmbereitschaft. Die Alarmierung wurde schlussendlich um 2300 Uhr aufgehoben. Der Rückmarsch erfolgte am Folgetag. Es war ein großes mediales Interesse spürbar.

 

 

 

 

 

Landung von weiteren Flüchtlingen [3]

 

Hörsching, 01.06.1999 – Weitere 168 Flüchtlinge landen am Militärflughafen Hörsching. Ablauf wie am26.05.1999. Der Weitertransport erfolgte am Folgetag in ein Flüchtlingsheim.

 

 

 

 

 

1. Pensionistentag beim MilKdo OÖ [3]

 

Hörsching, 02.06.1999 – Militärkommandant Divr Mag. KREUZHUBER begrüßte über 40 geladene Gäste zum 1. Pensionistentag des Kommandos und informierte gleichzeit diese über die Auswirkungen der HG92/STRAN99. Im Anschluss wurde die 4.Bt/FlAR3 besucht und die neue Abwehrwaffe MISTRAL besichtigt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Ausstellung „Wir, das II. Koprs“ vorgestellt. Der 1. Pensionistentag endete um 21 Uhr.

 

 

 

 

 

Rückführung der KOSOVO-Flüchtlinge [3]

 

Hörsching, 13.07.1999 – Bis inkl. 19.08.1999 unterstützte das MilKdo OÖ das Land OÖ bei der Rückführung con ca. 270 Kosovoflüchtlingen, welche auf 6 Tranchen rückgeführt wurden. Die Flüchtlinge wurden allesamt in die Themen Verhalten bei Minen, Erste-Hilfe Maßnahmen und Hygiene, eingewiesen. Die Flüchtlinge wurden nach WIEN-Schwechat gefahren, von wo sie in ihre Heimat rückgeführt wurden.

 

 

 

 

 

Hochwassereisatz in NÖ [3]

 

Hörsching, 08.08.1999 – Heute wurde die ABCAbwKp/MilKdo OÖ zu einem Hochwassereinsatz nach NÖ befohlen. Die Kompanie wurde unter völliger Herauslösung aus der Gefechtsübung „Mondschatten 99“ zur Assistenzleistung in den Raum WARTH verlegt. Bis 12.08.1999 wurden durch die Kompanie Räumungsarbeiten durchgeführt um die Infrastruktur wieder herstellen zu können.

 

 

 

 

 

Totale Sonnenfinsternis [3]

 

Hörsching, 11.08.1999 – Um 1120 Uhr begann sich in Hörsching die Sonne zu verfinsterten. Die totale Sonnenfinsternis trat pünktlich um 1242 Uhr in Erscheinung. Der Diamantring der Sonne war ausgeprägt sichtbar. Das Ende der totalen Sonnenfinsternis war um 1243 Uhr. Um 1405 Uhr schob sich die Sonne wieder durch den mit Wolken verdeckten Himmel. Zur Beobachtung wurde die Gefechtsübung „Mondschatten 99“ kurzfristig unterbrochen.

 

 

 

 

 

Gelebte ÖKO-Partnerschaft [3]

 

Hörsching, 26.08.1999 – In einer kleinen Zeremonie in der Stabskompanie des Militärkommando OÖ wurde der ÖKO-Partnerschaft zwischen der Kompanie und der OÖ Umweltakademie gedacht. Im Beisein des Diektors der OÖ Umweltakademie, Herrn Hofrat Dr. KRIECHBAUM und zahlreichen Mirarbeitern verlas die amtierende Umweltlandesrätin Frau Ursula HAUBNER den „ersten Umweltbefehl“ für OÖ.

 

Die Umweltlandesrätin übergab der StbKp einen modernen Computer als Patenschaftsgeschenk. Mjr Leopold MÜHLBACH und Mjr Andreas KLIMENT bedankten sich in ihren Ansprachen für das großzügige Geschenk. Die Feier wurde durch die Militärmusik OÖ umrahmt. Anschließend lud die StbKp zu einem Grillfest ein.

 

 

 

 

 

AFDRU – Einsatz in der TÜRKEI [3]

 

Hörsching, 17.08.1999 – Um 1200 Uhr wurde das Militärkommando OÖ zufolge eines großen Erdbebens in der TÜRKEI alarmiert. Es galt bei der ABCAbwKp/MilKdo OÖ die unverzügliche Abmarschbereitschaft im Rahmen von AFDRU/TU der ABCAbwS herzustellen.

 

Der Abmarsch zur ABCAbwS erfolgte bereits um 1545 Uhr. In Wien wurden die Assistenzteile formiert und am 18.08.1999 bis 0430 Uhr verladen. Der Abflug erfolgte unverzüglich. Landung in ISTANBUL um 0700 Uhr. Beginn der Erkundung durch ABC-Kräfte um 11 Uhr im Raum YALOVA. Arbeitsbeginn um 17 Uhr.

 

Im Rahmen dieses Einsatzes konnten 3 Lebensrettungen und 9 Bergungen vollbracht werden. Der Einsatz dauerte bis 24.08.1999. Das Einsatzkontingent landete nach dem Einsatz am 26.08.1999 um 0440 Uhr. Nach einen Briefing und einer Entlassungsuntersuchung wurden die Soldaten um 21 Uhr in die Heimatgarnisonen entlassen.

 

 

 

 

 

Flugtag in Hörsching [3]

 

Hörsching, 25.09.1999 – Nach 12-jähriger Pause fand am Zivilflughafen wieder ein Flugtag statt. Die Hörschinger Soldaten konnten sich mit Informationsständen präsentieren. Die Militärmusik OÖ umrahmte den Flugtag im Form von Konzerten ausführlich. Zirka 30.000 Zuschauer konnten bis 26.09.1999 die ausgestellten Luftfahrzeuge, darunter natürlich Gerät des Fliegerregiment 3, begutachten und die Piloten und Techniker befragen. Das Panzerstabsbataillon 4 zeigte seine Panzerwaffen und jeder konnte sogar mitfahren in einem Schützenpanzer.

 
 

 

Hier herrschte Andrang

 

 

 

 

AFDRU – Einsatz in der TAIWAN [3]

 

Hörsching, 21.09.1999 – Ein schweres Erdbeben in TAIWAN veranlasste die ABCAbwKp/MilKdo OÖ nach Alarmierung zur Formierun der AFDRU-Truppe /TAIWAN. Die Alarmierung erfolgte um 11 Uhr. Es erfolgte die unverzügliche Verlegung zur Formierung. Bereits um 18 Uhr erfolgte nach Verladung des gesamten Gerätes und dringend, durchgeführter Schutzimpfungen. Abflug nach ZÜRICH um 21 Uhr. In Zürich erfolgte die Zusammenführung des SDR Team unter Einbindung der Österreicher direkt in die Gruppen. 0730 Uhr Abflug von ZÜRICH  und Landung am 23.09.1999 um 0530 Uhr in TAIPEH.

 

Hierorts gab es Mitwirkungen bei der Ortung der Verunglückten. Die Bergung wurde durch die Koreaner selbst durchgeführt. Bis zum Einsatzende am 25.09.1999 konnten 18 Ortungen und 14 Totenbergungen durchgeführt werden. Der Einsatz endete mit dem Eintreffen der Truppenteile in Hörsching am 19.09.1999 um 1930 Uhr.

 

 

 

 

 

OÖ Personalgipfel [3]

 

Hörsching, 19.10.1999 – Im Hörsching fand unter der Leitung des MilKdt vom Oberösterreich ein Personalgipfel aller in OÖ dislozierten Kommandanten statt. Es nahmen daran teil: MilKdt OÖ, Kdt 4.PzGrenBrig, Kdt HUAK, Kdt 1.JgBrig, Kdt FlR3, ChdStb 6.JgBrig, Kdt JgB15, Kdt PiB2, S3/FlAR3, G1/KpsKdo II, ChdStb MilKdo OÖ und S1/MilKdo OÖ.

 

Ziel der Besprechung war es, die Beurteilung von Möglichkeiten einer geregelten Personalentwicklung. Der Kdt 4.PzGrenBrig war der Meinung, dass zum derzeitigen Stand (neue OrgPläne) eine Personalplanungsbesprechung nicht zielführend sei. Das Ergebnis der Besprechung war somit eher unbefriedigend.

 

 

 

 

KOSOVO-Rückführung [3]

 

Hörsching, 21.10.1999 – Um 16 Uhr trafen 35 Kosovo-Vertriebene am Fliegerhorst VOGLER ein. 26 davon wurden mit einem milGRB direkt aus dem Flüchtlingsheim PICHL bei Wels abgeholt, die restlichen 9 wurden durch Verwandte gebracht.

 

Die Flüchtlinge bezogen Quartier im Objekt 13, der BetrRVKp/FlR3. Nach dem Beziehen der Unterkunft wurden Unterrichte über Umgang mit Minen, Erste-Hilfe und Hygiene abgehalten. Das Abendessen wurde unter Begleitung im Speisesaal eingenommen. Anschließend begann die sehr kurze Nachtruhe. Rechtzeitig vor der Abfahrt kam das Frühstück zur Kompanie und nach dem Packen ging es um 0415 los mit dem Transport nach WIEN-Schwechat. Der Transport wurde durch Herrn Gerhard KATZLINGER, Amt der OÖ Landesregierung durchgeführt. Der militäriche Kommandant der Rückführung, Obstlt Ewald HIRSCHENAUER zeigte sich zufrieden.

 

 

 

 

 

BWÜ JgB 14 [3]

 

Hörsching, 08.11.1999 – Die BWÜ JgB14 hatte den Zweck der Konsolitierung nach Übernahme der mobV durch das MilKdo OÖ im Zuge der STRAN99 und der damit verbundenen personellen Konsequenzen. Einberufen wurden 1.448 Milizsoldaten, 420 oder 29% sind nicht erschienen.

 

 

 

 

 

KOSOVO-Rückführung [3]

 

Hörsching, 11.11.1999 – Das MilKdo OÖ unterstützte abermals das Bundesministerium für Inneres bei der Rückführung von Flüchtlingen aus dem KOSOVO. Insgesamt 40 Flüchtlinge wurden rückgeführt.

 

 

 

 

 

Botschafter der UKRAINE am Horst [3]

 

Hörsching, 25.11.1999 – Der Botschafter der Ukraine in Österreich, Excellenz Dr. OHRYSKO besuchte mit einer Delegation das MilKdo OÖ. Absicht des Besuches war es auszuloten, inwieweit eine Kooperationsbereitschaft auf militärischen Gebiet zwischen der UKRAINE und ÖSTERREICH – im speziellen zwischen dem ukrainischen Militärkommando NORD und dem österreichischen Militärkommando OÖ – aussehen könnte. Angedacht wurde hierbei auch der Austausch von Offizieren und Unteroffizieren, aber auch das Angebot von Austauschurlauben von Armeeangehörigen. Militärkommandant Divr Mag. Helmut KREUZHUBER signalisierte grundsätzliches Interesse, verwies allerdings vehement auf die Antragstellung und Entscheidung des BMLV.

 

 

 

 

 

Zukunftsplanung MilKdo OÖ [3]

 

20.12.1999 – ObstdG Harald MÜLLER, Chef des Stabes MilKdo OÖ wurde zum BMLV/Vor dienstzugeteilt. Eine Versetzung mit 01.03.2000 ist beabsichtigt. Als Nachfolger des ChdStb&stv MilKdt OÖ ist ObstdG Ing. Mag. Günther ROZENITS vorgesehen.