Administration
 
1967

 

Umbettung von Oblt Walter Vogler nach St. Martin [1]

 

Linz-Hörsching, 27.01.1967 - Über Anregung eines ehemaligen Fliegerhorstkommandanten von Wels Obstlt Alois Zech (bis 1938) in Zusammenarbeit mit dem Fliegerhorstkommandanten von Hörsching, Oberstleutnant Johann Rath, erfolgte am 27. Jänner 1967 die offizielle Umbettung von Oberleutnant Vogler vom Linzer Barbara-Friedhof in ein Ehrengrab der Stadt Linz am Stadtfriedhof Linz - St. Martin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Gedenktafel und feierliche Umbettung [3, 15]

 

 

 

 

 

 

Mit Schleudersitz gerettet [12, 20]

 

Hörsching, 18.02.1967 - Während des Nachtfluges, ist am Boden beim Rollen die Yellow N mit der Tragfläche in die Yellow J (Frontscheibe) gekracht. Bevor die Tragfläche die Frontscheibe berührte, stieg der Pilot Teja Reichhuber mit dem Schleudersitz aus. Obwohl die Frontscheibe aus Panzerglas war, wurde diese beschädigt. An der Tragfläche der Yellow N war der Schaden unerheblich. Mangels Frontscheibe musste die Yellow J ausgeschieden werden.

 

 

 

Gerettet - Oblt Reichhuber

 

 

 

 

Angelobung am Fliegerhorst [3]

 

Am 23.02.1967 erfolgte die Angelobung der Jungmänner des FlAusbB am Fliegerhorst.

 

 

 

Angetreten zur feierlichen Angelobung [15]

 

 

 

Die angetretenen Jungmänner in Reih und Glied

 

 

 

 

 

Österreichische Expertenkommission in Frankreich [12, 45]

Hörsching, 01.03.1967 - In Ergänzung zu den Expertenkommissionen aus dem Jahr 1966 wurde eine neuerliche Kommission nach Frankreich entsandt. Im Zeitraum Anfang März bis 09.03.1967 wurde die Mirage III ausführlich getestet. Der Kommission gehörten aus dem Bereich Hörsching Olt Teja Reichhuber und Olt Josef Bernecker an.

 

 

 

 

Planung neuer Sportplatz [12]

 

Hörsching, 26.04.1967 - Obstlt Johann RATH - Kommandant FlHKdo HÖ - erstellte einen sehr modernen Plan für den neuen Sportplatz des Fliegerhorstes. Leider wurde vieles nicht errichtet.

 

Der Plan umfasste folgende Sportanlagen:

 

  • Basketball

  • Diskus

  • Dreisprung

  • Hammerwurf

  • Hinternisbahn

  • Hochsprung

  • Hürdenlauf

  • Faustball

  • Fussball

  • Kugelstoßen

  • Laufbahn

  • Stabhochsprung

  • Wassergraben

  • Weitsprung

 

Ursprünglicher Plan von Obstlt Johann RATH - 26.04.1967

 

 

 

Verlegung Teile JaBoG nach Graz [1]

 

 

 

Umgliederung Fliegertruppe 1967 [3]

 

Aus taktischen Überlegungen wurde im Mai 1968 eine Staffel des Jagdbombergeschwaders mit ihren „Fliegenden Tonnen" auf den Fliegerhorst Nittner/Thalerhof bei Graz verlegt. Im Jahr 1968 traten auch bei den Hörschinger Heerestruppen einige Veränderungen ein.

 

 

 

 

Angelobung am Fliegerhorst [3]

 

Hörsching, 15.05.1967 - Am 15. Mai1967 erfolgte die Angelobung der Jungmänner des FlAusbB am Fliegerhorst. Landesrat Dr. Erwin Wentzl hielt eine Festansprache.

 

 

 

Ehrengäste

 

 

 

 

 

Generalversammlung der Luftfahrtpublizisten [3]

 

Hörsching, 19.05.1967 - Am 19. Mai 1967 hielt der Club der Luftfahrtpublizisten ihre Generalversammlung im Bereich der Fliegertruppe ab. Im Zeitraum von 1040 bis 1215 Uhr fand eine Besichtigung am Programm. Besichtigt wurden das JaBoG1 und das I.HSG/FlR1. Anschließend gemeinsames Mittagessen mit den Kommandanten.

 

 

 

 

Begrüßung durch den Horstkommandanten

 

 

 

 

 

Umbenennung von Fliegerhorst Hörsching in Fliegerhorst Vogler [1, 15]

 

Hörsching, 25.05.1967 - Im Zuge der vom BMLV gem. Erlaß des BMLV vom 3. November 1967 angeordneten Neubenennung der Bundesheerkasernen wurde der Fliegerhorst Hörsching durch Herrn Brigadier Anton MAUER in Anwesenheit des Landeshauptmann-Stellvertreters Dr. Erwin Wenzl und der Vertreter der am Fliegerhorst stationierten Verbände am 25. Mai 1967 mit der Enthüllung einer Steintafel beim Haupttor in „Fliegerhorst Vogler/Hörsching" umbenannt. Oberleutnant Vogler verhinderte am 15. Juni 1936 unter bewußter Selbstaufopferung den Absturz eines von ihm gesteuerten brennenden Bombenflugzeuges des 1. österreichischen Bundesheeres auf das Stadtgebiet von Wels und ermöglichte zwei Besatzungsmitgliedern den Absprung mit dem Fallschirm. Der Hörschinger Fliegerhorst war bereits vorher zu Oberleutnant Vogler bzw. dem ehemaligen Militärflugplatz Wels in engere Beziehung getreten.

 

 

 

 

 

Verabschiedung ROA-Kurs [3]

 

Hörsching, 14.09.1967 - Die feierliche Verabschiedes des beim FlAusbR abgehaltenen ROA-Kurses erfolgte am 14. September 1967.

 

 

 

ROA Zgf in Reihe und Glied angetreten

 

 

 

 

Flugunfall nähe Ternberg [12, 20]

 

Ternberg, 25.09.1967 - Bei einem Übungsmäßigen Notverfahren (Triebwerk im "ground idle") ist das Triebwerk der Jellow N der JaBoG 1 aus Hörsching abgestorben  (flame out). Trotz mehrerer Versuche das Triebwerk anzulassen, zündet dieses nicht. Der Pilot Leutnant Haas stieg mit dem Schleudersitz aus. Der Jagdbomber stürzte in den Wald und verbrannte. Den Befehl für das Aussteigen erhielt Leutnant Haas vom Rottenführer Obstlt Bernecker. Leutnant Haas kam mit einer leichten Hüftprellung davon.

 

 

 

 

 

Tag der offenen Kaserne mit feierlicher Angelogung [3]

 

Hörsching, 26.10.1967 - Anlässlich des 12. Jahrestages der Unterzeichnung des Staatsvertragen fand am Fliegerhorst Hörsching, wie auch in allen anderen OÖ Garnisonen, eine militärische Angelobungsfeier und ein Tag der offenen Kaserne statt. Es handelte sich um eine gemeinsame Angelobung der Flieger- und der Panzertruppe in Hörsching.

 

 

 

 

 

 

 

 

Absturz von 2 Saab J-29F [3]

 

Hörsching, 07.11.1967 - Am Dienstag wenige Minuten nach 16 Uhr stießen am südlichen Stadtrand von Linz zwei Jagdbomber des Typs J29, sogenannte Fliegende Tonnen, zusammen. Beide Maschinen stürzten brennend in die Auen bei Traun. Die Piloten der Unglückmaschinen, der 46 jährige Geschwaderkommandant Major Johann MAHRINGER und der 28 jährige Fluglehrer Offizierstellvertreter Siegfried BACHLECHNER, kamen bei dem Absturz ums Leben. Das schlechte Wetter, es war kalt und nieselte stark, dürfte an dem Zusammenstoß der zwei Maschinen mit Schuld gewesen sein.

 

 

 

Zeitungsausschnit der AZ vom 08.11.1967

 

 

 

Skizze der Unglücksstelle aus der AZ

 

 

Die Jagdbomber waren um 14 Uhr 32 vom Militärflughafen Hörsching gestarten, um einen Instrumentenübungsflug zu absolvieren. Eineinhalb Stunden später passierte das Unglück. Die Maschinen gingen ca. 1 Kilometer neben verbauten Gebiet nieder. Für die Feuerwehren wurde Katastrophenalarm gegeben. Die Retter konnten zwar die brennenden Flugzeuge löschen, für die zwei Piloten kam aber jede Hilfe zu spät. Beide galten in Pilotenkreisen aus überaus erfahrende Flugzeugführer.

 

 

 

Mjr MAHRINGER und OStv BACHLECHNER

 

 

EIne Kommision unter Oberst HAUK hatte sich an die Unglücksstelle begeben und die zwei Wracks untersucht. Beide Maschinen gehörten zur ständigen Luftraumüberwachung. Der Zusammenstoß soll bei einer Landeübung geschehen sein. Die zwei Wracks lagen 50 Meter voneinander entfernt. Der Einsatz der Feuerwehr musste als lebensgefährlich eingestuft werden, da beide Maschinen mit scharfer Muition bestückt waren. Zum Glück war die Munition nicht explodiert. An der Unglücksstelle wurde durch das Jagdbombergeschader 1 ein Denkmal für die verunglückten Piloten errrichtet.

 

 

 

Der Gedenkstein

 

 

 

 

Neue Kommandant JaBoG 1 [3]

 

Hörsching, 27.11.1967 - Mjr Karl Bleckl übernimmt das Kommando über das Jagdbombergeschwader 1 in Hörsching. Er tritt die Nachfolge des am 07.11.1967 tödlich im Dienst verunglückten Mjr Mahringer an.

 

 

 

Kdt JaBHoG 1
Mjr Karl Bleckl